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Weil Beethoven bald Geburtstag hat

Das Finsterwalder Kammermusikfestival geht mit Ludwig van Beethoven ins siebente Jahr. Das von Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh ins Leben gerufene und als künstlerische Leiter begleitete Festival hat bisher Furore gemacht.
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Start des Ticketverkaufes mit Nassib Ahmadieh,  Iris Schreiber, Antje Drößigk, Steffen Kazmirczak und Veit Klaue.

Start des Ticketverkaufes mit Nassib Ahmadieh, Iris Schreiber, Antje Drößigk, Steffen Kazmirczak und Veit Klaue.

An die Erfolge möchten die beiden freiberuflichen Musiker und Pädagogen der Kreismusikschule Gebrüder Graun mit der Stadt Finsterwalde als Veranstalter anknüpfen. Jeweils ein Komponist steht jährlich im besonderen Fokus der Konzertreihe. Von Debussy bis Dvorak reichte bisher die Palette. Diesmal wird es Ludwig van Beethoven sein, an dessen 190. Geburtstag 2017 mit seinem kammermusikalischen Schaffen erinnert wird. Am 1. Dezember startete der Kartenverkauf für die sechs Konzerte, die vom 31. März bis zum 29. April stattfinden. Nach fünf Konzerten im Ambiente des Logenhauses gibt es das Finale am 29. April in der Itatiskirche mit dem Posaunenquartett des Gewandhausorchesters zu Leipzig. Zum Auftakt stellen Johanna Zmeck und Nassib Ahmadieh als Duo (Klavier/Cello) ihr Können mit Sonaten von Beethoven aus drei Schaffensperioden unter dem Titel „Tradition, Revolution, Neuland“ unter Beweis. Die verschiedensten Seiten der Musik Beethovens werden flankiert von einer Mischung aus alter und neuer Musik. Junge hochkarätige Ensembles geben ihre Visitenkarte in Finsterwalde ab und ein Liederabend aus dem Zyklus „An die ferne Geliebte“ ergänzt die instrumentalen Konzerte. Ein selbstbewusster Beethoven blickt von den Plakaten und Flyer (die piktografen). Vom ersten Festival an entwirft Steffen Kazmierczak aussagestarke Komponisten-Porträts. Alle Informationen unter www.reservix.de sowie im Blumen- und Weingeschäft „KukiaVini“ von Antje Drößigk und Diana Palm am Markt. Dort wird die erworbene Tickettasche in ein Blumen- oder Weinflaschenarrangement als attraktives Geschenk zum Weihnachtsfest gebunden. Zu den Kammermusik-Karten kann auch ein Menü im „Goldenen Hahn“ der Familie Schreiber erworben werden. Dafür gibt es vom Restaurant zehn Prozent auf den gesamten Verzehr, war von Iris Schreiber zu erfahren.   (J. Weser)