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Streuobstwiese auch in Breitenau

Auf einem Grundstück mitten im Dorf herrschte am zweiten Adventssamstag geschäftiges Treiben.
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Am zweiten Adventssonnabend wurde für das Projekt »Streuobstwiese mit Naschgarten« in Breitenau fleißig gearbeitet. Foto:cjw

Am zweiten Adventssonnabend wurde für das Projekt »Streuobstwiese mit Naschgarten« in Breitenau fleißig gearbeitet. Foto:cjw

Auf der unbebauten Grünfläche wurden Löcher ausgehoben, Bäume und Sträucher angepflanzt. Der Förderverein »Dörfliches Leben« Breitenau e.V. hatte im September einen Förderantrag für das Projekt »Streuobstwiese mit Naschgarten« gestellt und die Förderung aus dem Förderprogramm »Aktion Gesunde Umwelt« beim Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK) erhalten. Damit gehören die Breitenauer zu den 64 Prozent bewilligter Anträge von insgesamt 43 Anträgen. Thomas Trodler, Schriftführer im Verein und Wehrführer der Breitenauer Feuerwehr, führte Regie beim freiwilligen Einsatz und freut sich, dass trotz der Einschränkungen durch Corona, die sie akribisch berücksichtigten, tatkräftig Hilfe gekommen war. Gemeinsam mit Andre Simon und Siegmund Kunert leitete Thomas Trodler Kinder aus dem Dorf an, um die Bepflanzung sachgerecht vorzunehmen. Luise Neubert, Franziska Neubert, Lennox Lauschke, William Trodler, Oskar Zwar und Ole Goßlau waren mit Eifer dabei und lernten, wie und wo Lausitzer Nelkenapfel, Birnenquicke, Sauerkirschbaum und Mirabelle sowie Himbeer-, Stachelbeer- und Johannisbeersträucher zu pflanzen sind und wie zum Beispiel Wühlmausschutz realisiert wird. Zwölf Bäume und 10 Sträucher wurden auf der großzügigen Fläche verteilt und sollen in Zukunft für die Bewohner des Dorfes und für Besucher Anziehungspunkt sein. Die Streuobstwiese wird frei zugänglich sein, versichert Thomas Trodler. Im Frühjahr wollen wir noch Bänke aufstellen, ergänzt Marten Frontzeck als Vorsitzender des Fördervereins »Dörfliches Leben« Breitenau e.V. »Wir wollen den Zusammenhalt in der Gemeinschaft weiter fördern«, macht Frontzeck klar. Außerdem wolle man durch die Einbeziehung der Kinder neben dem Lerneffekt die Bindung an das Dorf, an die Heimat, fördern. Trodler hatte das Areal erworben und dem Förderverein als Träger des Projektes mittels Kooperations- und Nutzungsvereinbarung für das Projekt zur Verfügung gestellt. Froh sind die Mitglieder des Breitenauer Dorfvereins, dass sie das Projekt »Streuobstwiese und Naschgarten« über Fördermittel in Höhe von 1790 Euro aus dem Landesprogramm »Gesunde Umwelt« ermöglichen und somit einen Anziehungspunkt im Dorf schaffen können.