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Elbe-Elster-Duo von nettem Virus befallen

Nicht nur für gestandene Elbe- Elster-Künstler ist »Corona« nach wie vor eine ziemliche Katastrophe. Auch für jene, die sich jetzt auf den Weg machen, irgendwie in deren Fußstapfen zu treten.
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Feilen am Premiere-Programm 2020: Dustin Radehaus (Erzieher von Beruf) und Alena Kühn, Schülerin am  Sängerstadtgymnasium Finsterwalde. Foto:wit

Feilen am Premiere-Programm 2020: Dustin Radehaus (Erzieher von Beruf) und Alena Kühn, Schülerin am Sängerstadtgymnasium Finsterwalde. Foto:wit

Dabei wurden Alena Kühn (14) aus Doberlug-Kirchhain und der Rückersdorfer Dustin Radehaus (22) schon von einem Virus befallen, als von dessen bösem Pendent noch keine Rede war. Ein Virus der netteren Art, der durch Bühnenluft und Applaus übertragen wird und gegen den es mit  ziemlicher Sicherheit nie einen Impfstoff geben wird. Erste Anzeichen: Lampenfieber ohne trockenen Husten aber feuchten Händen beim Soundcheck. Die beiden Graun-Musikschüler stellten im Januar fest,
dass sie stimmlich so gut harmonieren, dass beide beschlossen, als Duett mehr aus diesem Hobby zu machen, als ihr Talent im stillen Kämmerlein zu belassen. »Ich habe schon immer gern gesungen und mich dabei selbst auf dem Klavier begleitet. Mit Dustin habe ich jetzt einen Musiker gefunden, mit dem ich so zusagen auf einer Wellenlänge schwimmen kann«, so
die junge „Frontfrau“ des Duos »FAYYT«. Von Rock bis Soul Was der Name so richtig bedeutet, wissen wohl nur die beiden Amateurkünstler selbst- was sie gemeinsam wollen aber ganz genau. »Wir haben uns inzwischen ein ziemlich ansprechendes  Repertoire erarbeitet. Bei unseren Auftritten greifen wir noch auf gecoverte Songs zurück. Stilistisch spielen wir im Prinzip aber die ganze Palette von Rock über Pop bis hin zu Jazz, Soul und Schlager«, sagt Dustin Radehaus, der als Band-Musiker bereits über etwas Erfahrung verfügt. Mit eigenen Song experimentiert Bühnenerfahrung bringt aber Alena Kühn mit, die schon als kleines Mädchen beim Musiktheater Schloss Doberlug in zahlreichen Rollen, unter anderem als König Friedrich in »Little Big Fritz«, zu erleben war.  Ihr gemeinsamer musikalischer Start als Duett verlief wegen Corona zwar etwas holprig, Auftritte  mussten abgesagt werden, was aber auch Vorteile hatte, wie die junge Sängerin findet: »So konnten wir uns musikalisch gut auf die Zeit nach Corona vorbereiten und haben auch schon angefangen mit eigenen Songs zu experimentieren. Derzeit singen und spielen wir aber mit sehr viel Freude bei jenen Menschen, die ihre Domizile noch immer nicht frei verlassen können, vor Pflegeinrichtungen und  Altenheimen auf offener und kleiner Bühne.« Übrigens, ihre kleine Schwester Sophie (10) spielt auch schon Gitarre, und wer weiß, vielleicht wird aus dem Duo schon bald ein Trio. Kontakte Das Duo »Fayyt« erreicht man unter der Telefonnummer 0152/ 244 684 25 oder fayyt@gmx.de