Bernd Witscherkowsky

Champions: Plessa und Marxdorf

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Bad Liebenwerda. Den Brückentag nach Himmelfahrt nehmen die Ehrenamtlichen vom Feuerwehrverein Bad Liebenwerda immer ziemlich wörtlich.

Bepackt mit allerlei Werkzeugen zieht es dann rund 80 Freiwillige zur Wäldchenbrücke an die Ufer der Schwarzen Elster, zwischen Bahnhof und der »Villa Nuova«, zum Kurpark. Dort angekommen legen sie Hämmer, Äxte, Sägen und Sensen erst wieder aus den Händen, wenn die Böschungen gemäht, alle Buden samt Gästepavillons stehen und die Schlauchboote vertäut sind. Was nicht selten bis in die späten Nachtstunden dauern soll und bewacht werden will. Erst dann können sie kommen, die aktiven Paddler befreundeter Feuerwehren samt Fanclubs um sich in Muskelkraft und Ausdauer zu messen.

Das Starterfeld

Und so gingen am vergangenen Samstag fünf Frauenmannschaften und 16 Männermannschaften an den Start, die alle an die begehrten Pokale und Preise kommen wollten. Selbst die zwei »Roten Laternen« für die »Bummelletzten« sollten wieder ihre Preisträger finden. Der Startschuss fiel gegen 11 Uhr und am späten Nachmittag stiegen die Siegerinnen und Sieger dann auf ihre verdienten Treppenstufen. Ganz oben die Feuerwehrfrauen aus Plessa und die Feuerwehrmänner aus Marxdorf. Herzlichen Glückwunsch! Zur Erinnerung und Einordnung: Vor zwei Jahren als »Corona« ordentlich auf die Spaßbremse trat, standen sich bei den Männern die Teams von Plessa 1 und Plessa 2 gegenüber. Plessa 1 holte sich damals nicht nur den Siegertitel mit der besten Sprintzeit von 01:06:02 Minuten, auch das 30-Liter-Siegerbierfass. Den ersten Platz bei den Frauenmannschaften konnten 2019 die Mädels aus Maasdorf mit in die Heimat nehmen, vor ihren Mitstreiterinnen aus Beiersdorf und Kröbeln.

Über einen Mangel an Zuschauern konnten sich die Organisatoren der 26. Auflage des »feuchtfröhlichen« Sportevents auch in diesem Jahr nicht beklagen. »Unsere Schlauchbootrennen haben sich längst einen Stammplatz in den Zuschauerherzen erobert, weit über die Grenzen der Kurstadt hinaus. Dankeschön an alle Beteiligten und fleißigen Helfer«, freut sich Cheforganisator Ronny Weidner.

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