Stefan Staindl

Bühne frei für die Wissenschaft

Finsterwalde. Populärwissenschaftliche Vorträge mit Witz und Charme gibts am Freitag, 13. Mai, im Brauhaus Finsterwalde auf die Ohren.

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Christian Rapp (li.), Silke Söldner (Mitte) und Dominique C. Franke-Sakuth (re.) von der Präsenzstelle der Trägerhochschulen BTU und TH Wildau in Finsterwalde freuen sich auf den 1. Brandenburger Science Slam am 13. Mai.

Christian Rapp (li.), Silke Söldner (Mitte) und Dominique C. Franke-Sakuth (re.) von der Präsenzstelle der Trägerhochschulen BTU und TH Wildau in Finsterwalde freuen sich auf den 1. Brandenburger Science Slam am 13. Mai.

Foto: sts

Das  präsentieren am 13. Mai, Wissenschaftler aus Brandenburg im Brauhaus Finsterwalde. Zuhören kann jeder, der Lust hat. Der Eintritt ist frei.

An dem Freitag laden alle sieben Präsenzstellen der Hochschulen des Landes Brandenburg zu diesem 1. Brandenburger Science Slam ein. An den jeweiligen Standorten präsentieren Forschende in jeweils zehnminütigen Vorträgen verständlich und unterhaltsam ihre Themen. Das Publikum entscheidet, wer am besten unterhalten hat und kürt den Science Slammer des Abends. Im Finsterwalder Brauhaus werden fünf Wissenschaftler auf der Bühne stehen. Ihre Themen sind so vielfältig wie die Forscherwelt selbst. »Wir hören etwas über Erkundungen im Grönlandeis, begleiten eine Wissenschaftlerin in die Erdkruste, tauchen in Sozialstrukturen ein, erfahren, warum Frieden schon am Gartenzaun anfängt und schauen uns Metallverbindungen zwischen Aluminium und Stahl näher an«, verrät Dominique C. Franke-Sakuth von der Präsenzstelle der Trägerhochschulen BTU und TH Wildau in Finsterwalde.

Die Wissenschaftler stammen aus dem »GeoForschungsZentrum« Potsdam, der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg und aus der Universität Potsdam. »Sie alle stellen sich der Herausforderung, ein komplexes Thema, in dem sie tief eingetaucht sind, einfach herunterzubrechen, so dass es jeder verstehen kann. Das zu meistern macht aber auch Spaß und hilft am Ende auch den Forschenden. Fachfremden etwas zu erklären kann immer bereichernd für die eigene Arbeit sein.«

Wie Silke Söldner von der Präsenzstelle in Finsterwalde, ergänzt, rücken die Wissenschaftler bei diesem Wettstreit gleichzeitig ihre Universitäten und Einrichtungen ins Rampenlicht: »Und wenn einer mit einem Siegerpokal zurückkehrt, ist das auch ein gutes Aushängeschild.« Sie freut sich mit ihren Kollegen auf den Abend im Finsterwalder Brauhaus. »Es ist für alle etwas Besonderes, denn Wissenschaftler sprechen in der Regel selten zu einem Publikum, das nicht im Thema steckt. Doch so ein Abend kann ein Einstieg für Zuhörer sein, sich mit Forschungsprojekten zu befassen, sich generell für die Hochschullandschaft zu interessieren, um vielleicht ihre eigenen Fragen und Ideen über die Präsenzstellen an die Einrichtungen heranzutragen«, erzählt sie.

So hoffen sie in Finsterwalde, dass die rund 70 Plätze im Brauhaus mit einem guten Mix aus der Bevölkerung gefüllt sein werden. Dabei helfen sollen unter anderem Postkarten, die erklären, was ein Science Slam ist und neugierig auf das neue und im besten Fall künftig regelmäßige Veranstaltungsformat machen. »Science Slams sind gute Formate, die zeigen, mit welchen Themen, die fast immer auch die Allgemeinheit betreffen, sich Brandenburger Wissenschaftler auseinandersetzen«, ermuntert Christian Rapp von der Präsenzstelle in Finsterwalde diesen Abend nicht zu verpassen.

1. Brandenburger Science Slam

Freitag, 13. Mai, 19 Uhr bis 21 Uhr

• Brauhaus Finsterwalde, Sonnewalder Straße 13

• Einlass ab 18.30 Uhr, Eintritt ist frei

• Rahmenprogramm: Finsterwalder Musikschüler

• Web: www.praesenzstelle-finsterwalde.de sowie www.praesenzstellen.de/science-slam