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"Wir hatten mehr Pech als Glück"

Die Oberligaherren des Lausitzer Handball Club Cottbus gastieren an diesem Samstag in Berlin beim VfL Lichtenrade. Vorab hatten wir die Gelegenheit, mit dem Trainer des LHC Cottbus, Marcel Linge, über den bisherigen Saisonverlauf zu sprechen.
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LHC-Trainer Marcel Linge. Foto: Verein

LHC-Trainer Marcel Linge. Foto: Verein

Ihr habt den Gegner beobachtet, worauf habt ihr das Team eingestellt? Ein schneller Gegner mit vielen Abwehrvarianten. Wir haben uns aber im „Geheimtraing“ sehr gut auf alle Möglichkeiten vorbereitet. Ein erster hoher Heimsieg zuletzt, wie zufrieden seid ihr mit der bisherigen Saisonleistung? Der Heimsieg gegen Loitz war Pflicht genau wie die Siege gegen Brandenburg und Preußen. Außer die unglückliche und auch ungerechte Niederlage in Berlin sind wir im Soll und auch soweit zufrieden. Was sind für euch die bisherigen Überraschungen im Team? Wir wussten vorher, wo unsere Stärken liegen und freuen uns auch darüber. Max Berthold und Florian Weber sind fest ins Team integriert und machen uns stärker als letzte Saison. Die noch abzustellenden Schwächen werten wir fast in jedem Training aus, aber werden sie nicht hier unseren Gegnern verraten. Wie leistungsstark schätzt ihr die Oberligakonkurrenz nach dem bisherigen Saisonverlauf ein? Wie erwartet sind 5 bis 8 Mannschaften auf einem Niveau und kämpfen um Platz 1. Bisher hatten wir mit einigen Situationen mehr Pech als Glück, aber letzteres werden wir uns im Laufe der Saison erarbeiten und wenn es sein muss auch erkämpfen oder erzwingen. Wovon hängt eine erfolgreiche Saison für den LHC ab? Wir brauchen nicht noch mehr Verletzungen. Es werden dringend Ausbildungs- und Arbeitsplätze gesucht, um sich auf den Sport konzentrieren zu können und eine sichere Basis zu haben. UND – wir brauchen eine noch vollere Halle, viel mehr Lärm und ganz viele Helfer im Umfeld!  Anpfiff der Partie VfL Lichtenrade – LHC Cottbus ist am Samstag um 17.30 Uhr, in der Reinhold-Meyerhof-Schulsporthalle, Zescher Straße 20-24; in 12307 Berlin.


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