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Startschuss für Medizintechnologie-Zentrum

Cottbus. Fast eine Million Fördermittel für »Medical Accelerator« am CTK

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OB Tobias Schick, Sebastian Scholl (CTK-Direktor Finanzen und Digitalisierung), Dr. Ulrike Gutheil, Dr. Klaus Freytag und Dr. Steffen Ortmann

OB Tobias Schick, Sebastian Scholl (CTK-Direktor Finanzen und Digitalisierung), Dr. Ulrike Gutheil, Dr. Klaus Freytag und Dr. Steffen Ortmann

Foto: Pm

Die Projektbeauftragte für den Aufbau des Innovationszentrums Universitätsmedizin Cottbus, Dr. Ulrike Gutheil, und der Lausitzbeauftragte des Ministerpräsidenten, Dr. Klaus Freytag, haben einen Zuwendungsbescheid für das künftige Zentrum für Medizintechnologie am Carl-Thiem-Klinikum Cottbus an den Cottbuser Oberbürgermeister Tobias Schick übergeben.

Mit den Mitteln aus dem Strukturstärkungsgesetz in Höhe von mehr als 991.000 Euro können zunächst Planungs- und Projektleistungen für das Projekt finanziert werden.

Geplant sind die Errichtung und Ausstattung eines Gebäudes mit Büroflächen sowie medizinischen Werk- und Laborflächen mit einer Nutzfläche von ca. 1.200 Quadratmetern direkt auf dem Gesundheitscampus des CTK an der Welzower Straße. Mit dem Zentrum wird eine weitere notwendige Voraussetzung für das geplante Innovationszentrum Universitätsmedizin Cottbus (IUC) umgesetzt, das im Strukturstärkungsgesetz festgelegt ist.

"Im sogenannten Medical Accelerator (MED-ACC) wollen wir Gründern im Bereich Medizintechnologie eine Heimat geben. Entwickeln, testen, zertifizieren - das MED-ACC soll medizintechnologische Innovationen und Start-Ups aus der Gesundheitsbranche bis zur Marktreife begleiten. Die jungen Tüftler können hier Produkte entwickeln und ihre Ideen im klinischen Bereich auf dem CTK-Campus testen - wir behandeln immerhin 150.000 Patientinnen und Patienten pro Jahr. Dazu kommt die Einbettung in die Modellregion Gesundheit Lausitz - Wo haben junge Startups solche Möglichkeiten? Der Transfer von Forschungserkenntnissen in den Praxis- oder Klinikalltag ist unabdingbar für die Weiterentwicklung der Patientenversorgung der Zukunft. Wir werden mit dem Medical Accelerator eine Anlaufstelle für Medizin-Spezialisten bieten, um die Gesundheitsversorgung von morgen proaktiv selbst zu gestalten.", so Dr. Steffen Ortmann, Leiter der CTK-Forschungstochter Thiem Research und Projektleiter des MED-ACC.

Oberbürgermeister Tobias Schick hat den Fördermittelbescheid entgegengenommen, er wird von der Stadt an die städtische Tochter CTK weitergeleitet. "Wir werden eine Medizinstadt. Heute ist ein weiterer Baustein dafür gelegt worden. Das Medizintechnologiezentrum ist ein großartiges Angebot, um junge Mediziner und Forscher für Cottbus zu begeistern. Wir können uns einfach nur darauf freuen, was hier entsteht."

Das sieht Dr. Ulrike Gutheil, Projektebeauftragte für den Aufbau einer Universitätsmedizin in Cottbus ähnlich. "Wenn Cottbus eine Aktie wäre, würde ich jetzt den Kauf empfehlen", kommentierte sie den Projektstart des MED-ACC und den damit auf den Weg gebrachten weiteren Aufbau der Forschungskapazitäten.

Das Vorhaben soll eine Gesamtförderung von fast 15 Millionen Euro erhalten.


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