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Spende in Höhe von 50.000 Euro

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Energieparkentwickler UKA Cottbus bleibt Förderer des Menschenrechtszentrum Cottbus: Vereinsvorsitzender Dieter Dombrowski, Guido Hedemann, Geschäftsführer UKA Cottbus und Vereinsschatzmeister Jan Philipp Wölbern (v.l.n.r.). Foto: pm

Energieparkentwickler UKA Cottbus bleibt Förderer des Menschenrechtszentrum Cottbus: Vereinsvorsitzender Dieter Dombrowski, Guido Hedemann, Geschäftsführer UKA Cottbus und Vereinsschatzmeister Jan Philipp Wölbern (v.l.n.r.). Foto: pm

UKA Cottbus unterstützt das Menschenrechtszentrum Cottbus mit einer Spende in Höhe von 50.000 Euro. Damit setzt der Entwickler von Wind- und Solarparks sein mehr als zehnjähriges Engagement für den Verein fort. Guido Hedemann, Geschäftsführer von UKA Cottbus, übergab auf dem »Cottbus-Tag« des Vereins den Spendenscheck an den Vereinsvorsitzenden Dieter Dombrowski. Hedemann freute sich, die Vereinsmitglieder endlich wieder live treffen zu können und dankte diesen für ihr bürgerschaftliches Engagement: »In den vergangenen anderthalb Jahren ist uns allen bewusst geworden, wie wichtig die persönliche Begegnung ist. Aus dem Munde der ehemaligen politischen Gefangenen unmittelbar von den Lebenswegen und Erlebnissen in der Haftanstalt zu hören – das ist durch nichts zu ersetzen. Diese Aufklärungsarbeit möchten wir auch in der Zukunft unterstützen.« Zusätzlich zum finanziellen Engagement wird UKA Cottbus dem Menschenrechtszentrum Cottbus einen neuen VW-Transporter bereitstellen. Das aktuelle Modell war in die Jahre gekommen und mit mehreren hunderttausend gefahrenen Kilometern an seine Belastungsgrenze gestoßen. Der Verein Menschenrechtszentrum Cottbus e.V. wurde 2007 gegründet. Viele Mitglieder sind ehemalige politische Gefangene der DDR, die im Zuchthaus Cottbus einsaßen. Sie wollen mit ihrer Arbeit zu einer Aufarbeitung der Unrechtsgeschichte der beiden ehemaligen DDR-Haftanstalten in Cottbus beitragen. Ziel ist es außerdem, die Hilfsbereitschaft für Menschen zu wecken, die in anderen Staaten politisch, rassistisch oder religiös verfolgt werden.


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