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Netzwerk „Inklusion & Sport“ in Cottbus gegründet

Cottbus. In Cottbus sollen Menschen mit Behinderungen, Menschen mit Migrationshintergrund sowie Menschen aus sozial benachteiligten Gruppen stärker und gezielter in das Sportangebot eingebunden werden. Das ist Ziel einer Kooperationsvereinbarung, die am Dienstag, den 8. November, von Sozialdezernentin Maren Dieckmann und dem Vorsitzenden des Stadtsportbundes Olaf Wernicke unterzeichnet worden ist.

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Vorsitzender des Stadtsportbundes Olaf Wernicke und Dezernentin Maren Dieckmann unterzeichnen Kooperationsvereinbarung.

Vorsitzender des Stadtsportbundes Olaf Wernicke und Dezernentin Maren Dieckmann unterzeichnen Kooperationsvereinbarung.

Foto: Foto: Stadt Cottbus

Aufgabe dieses Netzwerkes „Inklusion & Sport“ ist es, das Sportangebot für diese Gruppen zu verbessern, inklusive Angebote zu entwickeln sowie vorhandene Angebote in diesem Sinne auszugestalten. Träger des Vorhabens, das zunächst auf vier Jahre angelegt ist, ist der Stadtsportbund.

Gesundheitsdezernentin Maren Dieckmann: „Wir wollen Menschen zur Seite stehen, die nicht so leichten Zugang zu Sportangeboten haben oder sich scheuen. Sport trägt zum körperlichen und seelischen Wohlbefinden bei. Das soll allen möglich sein.“

Olaf Wernicke, Vorsitzender des Stadtsportbundes: „Ich bin froh, dass wir einen langen gemeinsamen Diskussionsprozess jetzt abschließen und die Kooperation unterzeichnen können. Im Para-Leistungssport ist Cottbus mit dem BPRSV Weltklasse. Jetzt wollen wir auf der unteren Ebene nachziehen und den Zugang zum Sport erleichtern.“

In Cottbus leben ca. 10 Prozent der Einwohner mit einer Schwerbehinderung (GdB mind. 50 Prozent). Der Ausländeranteil liegt bei knapp 11 Prozent. Hinzu kommt eine wachsende Zahl von Personen aus sozial benachteiligten Schichten. All diese Menschen haben einen großen Bedarf an gesundheitsfördernden und präventiven Maßnahmen. Ihnen soll der Zugang zu Sportangeboten erleichtert werden.


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