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Modellstadterkundung rückt Handwerk in den Fokus

Zum „Tag der Städtebauförderung“ lebt in Cottbus eine Tradition wieder auf: Am Donnerstag, dem 2. Juni, gibt es die 13. Auflage der Modellstadterkundung – und das mit einem Vorstart.
Foto: Stadt

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Bereits ab 17:30 Uhr ist die Besichtigung des Dieselkraftwerks am Amtsteich bei Führungen möglich. Ergänzt wird der Auftakt des Modellstadtrundganges um eine digitale Präsentation von Fotografien von Frank Gaudlitz zum Thema Handwerk. Der offizielle Start des Rundganges erfolgt um 19 Uhr. Der anschließende Spaziergang führt in diesem Jahr vom Kunstmuseum Dieselkraftwerk, vorbei an der Wilhelmsmühle und den Gerberhäusern, zum Ursprung von Cottbus unterhalb des Schlossberges. Von dort geht es weiter zum Neustädter Platz 10/11 und zum Spremberger Turm. Den Abschluss bildet der Casper Gewerbehof zwischen der Straße der Jugend und der Taubenstraße. An den einzelnen Stationen sorgen Akteure des Staatstheaters und des Cottbuser Kindermusicals, der große Hummlerus, Tänzer des Cheer Sensations Cottbus e. V., der Cottbuser Postkutscher und das Duo aus Mister Kerosin & Anna-Lena mit ihrer Feuer- und Fakirshow „Diary of Dreams“ für Unterhaltung. Daneben erhalten die Teilnehmer wie bereits in den vergangenen Jahren fachliche Informationen zur Stadtentwicklung und zur Städtebauförderung. Im vergangenen Jahr hatte die Stadtverwaltung anlässlich des Tages der Städtebauförderung ein Straßenfest im Bereich Friedrich-Ebert-Straße/Virchowstraße durchgeführt. Nunmehr wird auf Wunsch zahlreicher Cottbuserinnen und Cottbuser wieder der traditionelle, seit 2003 stattfindende abendliche Rundgang durch das innerstädtische Sanierungsgebiet durchgeführt. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sowie die Gäste der Stadt sind herzlich eingeladen, sich an diesem Abend an sechs verschiedenen Stationen über die aktuellen Ziele und Projekte der Stadtentwicklung informieren zu lassen und dabei eine Mischung aus Sport, Schauspiel und Musik zu erleben. Seit Ende 1992 sind im Rahmen der Modelstadtsanierung 81,5 Millionen Euro investiert worden. Ein Drittel der Summe hat die Stadt Cottbus beigetragen. In dem etwa 125 Hektar umfassenden Sanierungsgebiet sind damit mehr als 350 Gebäude und weitere 30 öffentliche Gebäude saniert worden. Gefördert wurden 82 Neubau-Vorhaben. Ein Förder-Euro zieht dabei private Investitionen in Höhe von sechs bis acht Euro nach sich. Mehr als 130 Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen wurden neu gestaltet. Im gleichen Zeitraum gewann das Sanierungsgebiet etwa 25 Prozent Einwohner hinzu – von 6978 im Dezember 1992 auf 8739 (Juni 2015).


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