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Maskierte griffen Studentenabschlussfeier an

In der Nacht vom Freitag zum Samstag riefen kurz nach 24 Uhr Studenten die Polizei um Hilfe. Sie hatten ihren Studienabschluss in einer Jugendeinrichtung in der Spremberger Vorstadt gefeiert, als zirka 20 teils Maskierte die Feier störten.
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Foto: fotolia

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Die Tatverdächtigten drangen auf das Grundstück und in der Folge in die Jugendeinrichtung ein. Dann pröbelten sie die Feiernden voll und  zwei junge Frauen wurden mit der Faust ins Gesicht geschlagen. Die mit schwarzen und rot-weißen Sturmmasken vermummten Täter flohen danach. Die nur wenige Minuten später eingetroffenen Polizeibeamten konnten im Zuge der Nahbereichsfahndung neun tatverdächtigte Männer im Alter von 17 bis 24 Jahren festnehmen. Vier von ihnen sind der Polizei bereits als Gewalttäter Sport, einer als  Straftäter rechts und ein weiterer wegen Körperverletzung bekannt. Es konnte eine Skimaske, eine rot-weiße Sturmhaube, ein Springmesser sowie ein Axtstiel sichergestellt werden. Der kriminalpolizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen übernommen, die weiterhin andauern. +++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++++

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Pressemitteilung des Vereins zur Förderung subkultureller Aktivitäten e.V. Gewalttätiger Übergriff auf Jugendeinrichtung Chekov In der Nacht zum vergangenen Samstag kam es zu einem gewaltsamen Übergriff auf die Cottbuser Jugendeinrichtung Chekov in der eine private Feier von Absolventen und Absolventinnen der medizinischen Fachschule stattfand. Eine Person wurde verletzt und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Die maskierten Täter stammen scheinbar aus dem rechten gewaltbereiten Spektrum. Am Freitagabend feierte eine Gruppe von Absolventen und Absolventinnen der medizinischen Fachschule im Chekov in der Spremberger Vorstadt. Gegen Mitternacht näherte sich der Location am Strombad eine Gruppe von zirka 20 Männern über den Stadtring. Schon aus einiger Entfernung skandierten die vermummten Personen Parolen wie „Ihr Scheißzecken“ und bewegten sich dann zügig auf das Gelände zu. Im Umfeld des Chekov wurden später zahlreiche rechte Aufkleber, unter anderem mit „No Asyl“ gefunden. „Von der einen auf die andere Sekunde standen 20 maskierte junge Männer vor uns. Wir wussten gar nicht wie uns geschieht, es ging alles so schnell. Dann schlug einer der Männer meiner Freundin ins Gesicht“, beschreibt eine der Anwesenden den Übergriff. Während des Angriffs wurden andere Partyteilnehmer beleidigt und einer der angreifenden Männer trat den Zaun des Geländes ein. Auf die feiernde Gruppe wurden Flaschen geworfen und ihnen die Getränke aus der Hand geschlagen. Eine junge Frau schaltete zu diesem Zeitpunkt die Polizei ein. Dies veranlasste die angreifenden Personen den Rückzug anzutreten. Die junge Frau musste in Folge des Angriffes zur Vorsorge ins Krankenhaus gebracht werden. Im Laufe der Nacht wurde bereits Anzeige gegen Unbekannt gestellt und die Polizei konnte bereits einige Tatverdächtige ausmachen, welche zum Teil schon wegen Gewaltdelikten als auch politisch rechts motivierten Taten bekannt sind. Das Chekov wird vom Verein zur Förderung subkultureller Aktivitäten e.V. ehrenamtlich betrieben. Bereits seit vielen Jahren ist es ein Ort vielfältiger Begegnungen, für Konzerte, Partys und auch entspannte Zusammenkünfte. Die Einrichtung wird sowohl vom Jugendhilfe Cottbus e.V. als auch der Stadt Cottbus gefördert. „Schon seit Jahrzehnten bieten wir den CottbuserInnen einen Freiraum und fördern vor allem das Zusammenkommen unterschiedlichster Subkulturen. Für uns steht fest, dass dieser Angriff politisch motiviert war, doch wir lassen uns davon nicht einschüchtern. Unsere Arbeit ist wichtig und wir werden auch in Zukunft weitermachen“, stellt Marie-Kristin Lieske vom Verein zur Förderung subkultureller Aktivitäten e.V. fest. (Chekov – Verein zur Förderung subkultureller Aktivitäten e.V.)


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