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Georg Zielonkowski / kun

Macht Energie das Dutzend voll?

Cottbus. Unser Mann beim FCE: Georg Zielonkowski.

Unser Mann beim FCE: Georg Zielonkowski

Unser Mann beim FCE: Georg Zielonkowski

Bild: PR

Dass der FC Energie zwischen 1995 und 2023 insgesamt elf Mal Landespokalsieger wurde, ist bekannt. Demzufolge werden sich Hofmann, Thiele & Co. am 25. Mai sehr darum bemühen, das Dutzend vollzumachen, nachdem seit 23. März feststeht, dass es zum Duell gegen Liga-Konkurrent Babelsberg 03 kommt. Gespielt wird im Cottbuser LEAG Energie Stadion, übrigens eine gute Entscheidung des Landesverbandes Brandenburg.

 

An der Stelle lohnt ein Blick in die Geschichte bisheriger Endspiele mit Energie-Beteiligung. Da traf Energie im ersten Finale 1995 auf Motor Eberswalde und gewann mit 2:1, womit Trainer Eduard Geyer einen ersten zählbaren Erfolg in seiner neuen Fußball-Heimat feiern konnte. Wegen des Zweitliga-Aufstiegs der Männermannschaft trat 1998 Energie II im Landeswettbewerb an und konnte sich im Pokalfinale gegen Eisenhüttenstadt mit 2:1 durchsetzen.

Auch drei Jahre danach gewann Energie II nach einem 3:1-Erfolg gegen Babelsberg den Landespokal. Zwischen 2017 und 2018 landete dann wieder die 1.Mannschaft des FCE drei finale Erfolge gegen Luckenwalde (2:0), Babelsberg (1:0) und Rathenow (1:0), ohne ein Gegentor kassiert zu haben. In den beiden vergangenen Jahren hatte sich Energie mit dem VfB Krieschow (2:0) und dem FSV Luckenwalde (4:1) im Endspiel erfolgreich auseinandergesetzt.

Mit den erfolgreichen Landespokalerfolgen ging stets die Qualifikation für die großartig finanziell vergütete erste DFB-Pokalrunde einher. Erinnert sei an 1996/97, als der FCE nach Erfolgen im DFB-Pokalwettbewerb geradezu sensationell als Regionalligist im DFB-Pokalfinale gegen den VfB Stuttgart (0:2) antreten konnten. Auch in den nicht so weit zurückliegenden Jahren wurden die ersten DFB-Pokalrunden stets zu Höhepunkten für den Club und dessen Fans. Abgesehen vom klaren 0:7 gegen Paderborn gab es ausschließlich knappe Ergebnisse. Erst nach dem Elfmeterschießen konnten sich Freiburg, Stuttgart und der Hamburger SV durchsetzen. Selbst für den FC Bayern war es kein Selbstläufer, im »Stadion der Freundschaft« Energie mit 3:1 zu besiegen.

Doch bevor die Energie-Fans wieder derartige Höhepunkte erleben können, sind zunächst einmal die Hausaufgaben zu lösen – mit einem Sig im Landespokalfinale 2024.


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