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Kein Weihnachtsmarkt in Cottbus

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In der vergangenen Woche wurde auf dem Altmarkt der Weihnachtsbaum aufgestellt. Und auch die Innenstadt wird beleuchtet, um so wenigstens ein wenig weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen. Foto: privat

In der vergangenen Woche wurde auf dem Altmarkt der Weihnachtsbaum aufgestellt. Und auch die Innenstadt wird beleuchtet, um so wenigstens ein wenig weihnachtliche Atmosphäre zu schaffen. Foto: privat

Lange hat Gottfried Lindner, Vorsitzender des Cottbuser Altstadtverein e.V. gehofft, dass der »Weihnachtsmarkt der 1000 Sterne« nicht ausfällt. Denn der traditionelle Weihnachtsmarkt auf dem Altmarkt hat eine sehr große Bedeutung für die Altstadt. »Er zieht viele Menschen in die Stadt. Und die sind voll des Lobes. Der Weihnachtsmarkt ist ein gutes Aushängeschild für ganz Cottbus«, berichtet Gottfried Lindner. Doch es ist nun beschlossen: Der größte Weihnachtsmarkt der Lausitz ist abgesagt. Stadtverwaltung und Veranstalter haben sich angesichts der aktuellen Infektionsentwicklung darauf verständigt, dass der diesjährige Weihnachtsmarkt nicht stattfinden kann. Aber was bedeutet das für die Händler, die von den Gästen des Weihnachtsmarktes profitieren konnten? »Während des Weihnachtsmarktes konnten Geschäfte zusätzlich an den Adventssonntagen öffnen. Jetzt fällt dieser Anlass weg. Und eine geschlossene Gastronomie trägt auch nicht gerade dazu bei, Menschen zu einem Bummeln in die Stadt einzuladen. Zusätzliche Öffnungszeiten in der Vorweihnachtszeit könnten jedoch vielen Geschäften helfen, die massiven Einbußen aus dem Frühjahr zu minimieren. Für einige Unternehmen wäre das notwendig, um ihre weitere Existenz zu sichern.»Gott sei Dank ist von unseren Einzelhändlern keiner auf der Strecke geblieben. Ich kenne jetzt zwar nicht konkrete Umsatzzahlen, aber es wird jeden im Frühjahr wehgetan haben, ein Vierteljahr keine Umsätze zu generieren«, sagt Lindner. Die nun öffentliche Absage zur vorgeschlagenen Sonntagsöffnung stößt auf Unverständnis. »Deshalb haben sich die IHKs des Landes Brandenburg jetzt mit einem Schreiben an die Gesundheitsministerin Ursula Nonnemacher gewandt«, so Gottfried Lindner.


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