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Hochwasserschutz in Cottbus verbessert

An der vom Spree-Hochwasser 2013 stark betroffenen Kutzeburger Mühle in Gallinchen sind jetzt Bauarbeiten zum Schutz der Gebäude und Anlagen beendet worden.
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Von links: Umweltdezernent Thomas Bergner, Rainer Schloddarick (GF Wasser- und Bodenverband Oberland Calau), die Eigentümerfamilie Suckert und der Gallinchener Ortsvorsteher Dietmar Schulz auf dem neuen Stauwerk, das den Abfluss und die Stauhöhe im Erlenbruch regelt. Foto: Stadtverwaltung/Jan Gloßmann

Von links: Umweltdezernent Thomas Bergner, Rainer Schloddarick (GF Wasser- und Bodenverband Oberland Calau), die Eigentümerfamilie Suckert und der Gallinchener Ortsvorsteher Dietmar Schulz auf dem neuen Stauwerk, das den Abfluss und die Stauhöhe im Erlenbruch regelt. Foto: Stadtverwaltung/Jan Gloßmann

In Zusammenarbeit mit dem Wasser- und Bodenverband „Oberland Calau“ wurde das Ufer mit Bodenmaterial erhöht sowie ein beschädigtes Stauwerk durch einen Neubau ersetzt. Zudem wurde der Spreedurchlass erneuert. Als weitere Schutzmaßnahmen wurde der angrenzende Graben ausgehoben und neu profiliert sowie die Uferböschung stabilisiert. Die Kutzeburger Mühle konnte 2013 nur durch den Einsatz der Bundeswehr mit einem Sandsack-Wall gerettet werden. Das neue Bauwerk sowie die sanierten Wasserläufe sollen einen gefahrlosen Abfluss des Spreewassers aus dem Erlenbruch bei Hochwasser ermöglichen. Gleichzeitig wurde ein Warnpegel am Staubauwerk installiert. Wird ein festgelegter Pegelwert bei steigendem Wasserspiegel überschritten, wird direkt der zuständige Wasser- und Bodenverband alarmiert. Die Arbeiten haben mehr als 300 000 Euro gekostet. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm Hochwasser des Landes Brandenburg. Aus diesem Programm fließen insgesamt etwa 3,6 Millionen Euro nach Cottbus, unter anderem für den Bau der Sanzebergbrücke sowie der Spreebrücke in Skadow.
Für weitere Hochwasserschutz-Arbeiten, darunter Graben-Ertüchtigungen, hat die Stadt etwa 450 000 Euro in den Haushalt eingestellt.


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