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Gesellen bleiben zunehmend in Ausbildungsbetrieben

Cottbus. Insgesamt 237 Jugendliche haben in diesem Winter ihre Abschlussprüfungen im südbrandenburgischen Handwerk absolviert. Viele Ausbildungsbetriebe haben die Junggesellen direkt übernommen. Zum Teil wird schon mit Beginn der Ausbildung eine Übernahmegarantie bei erfolgreichem Abschluss vereinbart. Damit reagieren die Handwerksbetriebe auf den Fachkräftebedarf in der Region.

Die Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald hat am Montagabend in Wildau 20 Gesellen frei gesprochen. Sie kommen aus den Berufen Elektroniker (9), Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (4), Metallbauer (3), Friseure (2), Maurer (1) und Maler (1)

Die Kreishandwerkerschaft Dahme-Spreewald hat am Montagabend in Wildau 20 Gesellen frei gesprochen. Sie kommen aus den Berufen Elektroniker (9), Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (4), Metallbauer (3), Friseure (2), Maurer (1) und Maler (1)

Bild: HWK Cottbus

Bundesweit steigt der Anteil junger Menschen, die nach der Ausbildung im Ausbildungsbetrieb bleiben. Dies zeigen Zahlen aus dem »Ausbildungspanel Handwerk«, das in Zusammenarbeit von Handwerkskammern, dem Zentralverband des Deutschen Handwerks und dem Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) entstanden ist. Demnach waren sechs Monate nach Ausbildungsende noch 57 Prozent der Absolventen in ihren Ausbildungsbetrieben beschäftigt.

Im Jahr 2014 lag diese Werte noch bei 48 Prozent. Die Verbleibquote im Handwerk steigt seit 2014 kontinuierlich. Der Fachkräftebedarf in der Region ist angesichts des demografischen Wandels hoch. Diese Ergebnisse sind zugleich für Betriebe ermutigend, sich dafür zu entscheiden, die eigenen künftigen Fachkräfte im eigenen Unternehmen auszubilden. Bei der Ausbildungsleistung liegen die kleineren und mittleren Betriebe vorn. 70 Prozent aller Absolventen im Handwerk wurden in Unternehmen mit bis zu 49 Beschäftigten erfolgreich ausgebildet.


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