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Drei mal 0:1 – drei mal drei Punkte

Cottbus. Inzwischen hatten sich die Energie-Fans schon daran gewöhnt. Ihre Mannschaft geht ins Spiel mit dem Vorsatz, mit einem Sieg den Anschluss an die Tabellenspitze wiederherzustellen.

Unser Mann beim FCE: Georg Zielonkowski

Unser Mann beim FCE: Georg Zielonkowski

Bild: WoKu

Doch liefen die drei Spiele in der englischen Woche in der Startphase dreifach völlig entgegen aller Planspiele. Sowohl bei den Heimspielen gegen Rostock II und Viktoria genau wie beim Samstagsmatch im Chemnitzer Gellertstadion waren es zunächst die gegnerischen Mannschaften, die zum Torjubel kamen. Bemerkenswert und sehr zu bewundern, dass alle Rückstände nicht etwa zu den zunächst befürchteten Niederlagen führten. Weil die Cottbuser Mannschaft nicht nur Moral, sondern auch ein ganz besonderes Selbstbewusstsein bewies und sich dadurch nicht entmutigen ließ. Auch nicht von einem erneuten Rückstand beim Viktoria-Spiel, als nach dem endlich erzielten Ausgleichstreffer im Gegenzug gleich die nächste »Backpfeife« in Form eines Gegentreffers hinzunehmen war. Gut vorstellbar, dass auch die Konkurrenz diese Kampfkraft des FCE registriert hat und mit einer gewissen Achtung und größtem Respekt nach Cottbus schaut. Und man wird zugleich registrieren, dass die Winterzugänge einen Riesenanteil an der derzeitigen Moral und dem Erfolg der Mannschaft haben. Besonders die beiden offensiven Kräfte mit dem gleichen Vornamen machen unglaublich viel Freude. Weil man sehr wohl registriert, wie wohl sich die Herren Maximilian Krauß und Maximilian Pronishev in ihrer neuen Umgebung fühlen. Dass es aufgrund der genannten Eigenschaften nun dreifach zu drei Erfolgen mit neun Punkten gereicht hat, war wunderbar zu beobachten. Aber schön wäre eben auch, wenn die Spieler nicht ständig die Nerven ihrer Fans derart strapazieren, schon gar nicht wie vor einer Woche beim irren Spiel gegen Viktoria Berlin. Also, am Freitagabend beim Auswärtsspiel in Leipzig den Chemikern die Freude am ersten Tor verderben und entgegen aller Gewohnheiten nun einmal selbst den Führungstreffer erzielen. Und am besten nicht nur den einen im Alfred-Kunze-Sportpark.


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