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Das Carl-Thiem-Klinikum erhält Doppelspitze

Cottbus. In seiner Sitzung am 26. Juni hat der Aufsichtsrat der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH (CTK) die Weichen für einen nahtlosen Übergang in der Geschäftsführung gestellt. Der bisherige Direktor für Finanzen, IT & Digitalisierung und Personal Sebastian Scholl wird zum 1. August als weiterer Geschäftsführer neben Dr. Götz Brodermann in die Geschäftsführung eintreten.
Sebastian Scholl wird ab dem 1. August 2023 neben Dr. Götz Brodermann Geschäftsführer des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus

Sebastian Scholl wird ab dem 1. August 2023 neben Dr. Götz Brodermann Geschäftsführer des Carl-Thiem-Klinikums Cottbus

Bild: Christiane Weiland

Nach dessen Ausscheiden zum Jahreswechsel wird Scholl die Alleingeschäftsführung des Klinikums übernehmen.

„Ich freue mich sehr, dass wir mit Herrn Scholl einen Kenner des CTK und einen ausgewiesenen Krankenhausexperten für unser Unternehmen gewinnen konnten“, erklärt der CTK Aufsichtsratsvorsitzende und Oberbürgermeister Tobias Schick. „Gerade vor dem Hintergrund der vor uns liegenden positiven Entwicklungen zur Universitätsmedizin in Cottbus ist dies ein wichtiges Signal der Stabilität und Kontinuität für die Beschäftigten unseres CTKs und auch für die gesamte Region.“

Neben der strukturellen Neuaufstellung stand auch noch der Jahresabschluss 2022 der Carl-Thiem-Klinikum Cottbus gGmbH auf der Tagesordnung der jüngsten Aufsichtsratssitzung. Das Gremium konnte einen Jahresüberschuss von 3,3 Millionen € feststellen. „Im Namen des gesamten Aufsichtsrates möchte ich mich bei den über 3.000 Beschäftigten des Unternehmens und der Tochterunternehmen bedanken“, verdeutlicht der Vorsitzende Schick. „Es ist ihnen wiederholt gelungen, trotz der schwierigen wirtschaftlichen und politischen Bedingungen nach der Pandemie und vor dem Hintergrund des Ukrainekrieges und der damit verbundenen Folgen eine hervorragende Versorgung anzubieten und gleichzeitig wirtschaftlich zu arbeiten. Das verdient unser aller Respekt.“

Dieser Einschätzung kann sich auch Geschäftsführer Dr. Götz Brodermann anschließen. „Es ist alles andere als selbstverständlich für Krankenhäuser in Deutschland, heute noch schwarze Zahlen zu schreiben. Dies konnte 2022 nur gelingen, weil sich die Beschäftigten auf allen Ebenen ihrer Verantwortung bewusst waren und auch weiterhin sind. Ich bin fest davon überzeugt, dass auch weiterhin gute Medizin die Basis für solides wirtschaftliches Ergebnis sein muss.“ 


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