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Bettensteuer trifft auf Ablehnung

Der Präsident des DEHOGA Brandenburg, Olaf Schöpe, kritisierte auf dem Frühlingsfest des Verbandes im Hotel Willmersdorfer Hof in Cottbus im Beisein des Oberbürgermeisters der Stadt Cottbus, Holger Kelch, und des Landrats des Spree-Neiße-Kreises, Harald Altekrüger, die Überlegungen der Stadt zur Einführung einer Bettensteuer in Cottbus.
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DEHOGA-Landespräsident Olaf Schöpe gründete einst das Waldhotel in Cottbus und ist auch heute noch in der einheimischen Gastronomie tätig. Foto: Archiv

DEHOGA-Landespräsident Olaf Schöpe gründete einst das Waldhotel in Cottbus und ist auch heute noch in der einheimischen Gastronomie tätig. Foto: Archiv

„Das Herausgreifen einer einzelnen Branche zur Sanierung des Haushalts ist diskriminierend und inakzeptabel. Die Hotellerie leistet schon jetzt einen nicht zu unterschätzenden Marketingbeitrag für die Stadt und leistet einen wesentlichen Beitrag zur wirtschaftlichen Prosperität auch in anderen Branchen. Man sollte Cottbus auch nicht mit Potsdam vergleichen, wo mehr Privatreisende unterwegs sind. Es ist in Cottbus jetzt schon schwierig, auskömmliche Zimmerpreise zu realisieren“, so Präsident Schöpe, dem dieses Thema auch persönlich am Herzen liegt.
Darüber hinaus ärgert Olaf Schöpe, dass die Einnahmen nicht dem Tourismus zu gute kommen, sondern in den allgemeinen Haushalt fließen. „Vor dem Hintergrund der aktuellen Fachkräftesituation, dem Arbeitszeitgesetz, was die Unternehmen schon jetzt zur Reduzierung ihrer Leistungen zwingt und einer Ungleichbehandlung beim Thema Mehrwertsteuer, kommt eine solche Diskussion zur Unzeit“, so Schöpe.
Das traditionelle Frühlingsfest des DEHOGA findet seit Jahren in Häusern von Mitgliedern statt. pm / jho 


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