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Alte Schnapsbrennerei ist bald ein attraktives Wohnquartier

Für neun neue Wohnungen im Stadthaus Gustav-Melde-Weg 6a ist am 29. September Richtfest gefeiert worden. Das Cottbuser Unternehmen BAUTEC plante und baut hier Eigentumswohnungen zwischen 69 und 140 Quadratmetern Wohnfläche.
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Projektleiter Joachim Käks (li.) schaut OB Kelch beim Richtschlag zu. Foto: emo

Projektleiter Joachim Käks (li.) schaut OB Kelch beim Richtschlag zu. Foto: emo

Dort, wo im Jahre 1748 Mattheus Melde begann, seine Kornbrennerei zu errichten und die bis zum Ersten Weltkrieg zu den größten Privatunternehmen Deutschlands wuchs, entstehen gegenwärtig moderne Wohnungen. „Diese eignen sich sowohl für Familien als auch Paare und Singles. Teilweise sind sie als Maisonette konzipiert, reichen also über zwei Etagen. Alle haben Fußbodenheizung und sind altersgerecht und barrierearm mittels Personenaufzug zu erreichen“, beschreibt Andreas Born, BAUTEC-Mitarbeiter im Immobilienvertrieb. Die Sanierung der Meldevilla am nördlichen Ende des Quartiers war die erste Aufgabe.  Die beiden Stadthäuser Gustav-Melde-Weg 3 und 4 waren dann die ersten Objekte, die von der Projektplanung bis zum Verkauf aus der Feder der BAUTEC stammen und Ende 2012 an die Nutzer übergeben werden konnten. Der Umbau der ehemaligen Brennerei mit zwölf neuen Wohnungen folgte als Bauabschnitt drei. Die gegenwärtig entstehenden Wohnungen im vierten Bauabschnitt sollen Mitte des Jahres 2016 ihren Besitzern übergeben werden. Dann ist das Areal der Meldehöfe bautechnisch abgeschlossen. Das ganze Gelände soll umfangreich begrünt werden, ein Kinderspielplatz und Stellflächen für PKW sind vorgesehen. Damit wird das Wohnareal im Herzen der Stadt weiter komplettiert. Mehr als 70 Wohnungen konnten bisher übergeben werden, neun kommen im nächsten Jahr dazu. Weitere elf Wohneinheiten sind am Standort Karl-Liebknecht-Straße 111 geplant. Das gesamte Investitionsvolumen umfasst mehr als zehn Millionen Euro. „Nach harten arbeitsreichen Tagen grüßt stolz der Richtbaum nun ins Land“, betonte Projektleiter Joachim Käks in seinem Richtspruch nach dem traditionellen Einschlagen des letzten Nagels durch den Cottbuser Oberbürgermeister Holger Kelch (s. Foto) sowie durch ihn selbst.


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