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Aktion „Woche der Wiederbelebung“

Der ADAC Berlin-Brandenburg und die ADAC Luftrettung unterstützen die bundesweite Aktion „Woche der Wiederbelebung“. Dazu gibt es kostenlose Erste-Hilfe-Schnellkurse in den Geschäftsstellen, informiert der ADAC Berlin-Brandenburg e.V..
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Jeder kann mit einer Herzdruckmassage Leben retten. Foto: wellphoto - Fotolia

Jeder kann mit einer Herzdruckmassage Leben retten. Foto: wellphoto - Fotolia

Jedes Jahr würden in Deutschland etwa 80.000 Menschen an akutem Herzversagen sterben. Nach aktuellen Schätzungen könnten durch schnelle Erste Hilfe bis zu 10.000 Menschenleben gerettet werden. Doch vielen Menschen fehle der Mut, im Ernstfall zu handeln. Nur 15 Prozent der Bundesbürger würden im Notfall helfen. Besonders groß seien die Hemmungen gegenüber der Herzdruckmassage. Dabei könne Wiederbelebung so einfach sein: „Prüfen. Rufen. Drücken!“ Das seien die drei wichtigsten Maßnahmen bei einem Herzstillstand. Darauf möchte der ADAC Berlin-Brandenburg gemeinsam mit der ADAC Luftrettung aufmerksam machen und beteilige sich an der bundesweiten Aktion „Woche der Wiederbelebung“. Vom 19. bis 22. September biete der ADAC Berlin-Brandenburg in seinen Geschäftsstellen in Berlin, Cottbus und Neuruppin täglich kostenlose Schnellkurse in Erster Hilfe für alle Interessierten an. Ein Ersthelfer der ADAC Luftrettung demonstriere vor Ort die lebensrettende Herzdruckmassage. An der Trainingspuppe könne es jeder selbst ausprobieren. Aktionstermine auf einen Blick:Montag, 19. September, 10 Uhr bis 13 Uhr, ADAC Servicecenter Cottbus, Spremberger Straße 5, 03046 Cottbus • Dienstag, 20. September, 10 Uhr bis 13 Uhr, ADAC Geschäftsstelle Berlin-Wilmersdorf, Bundesallee 29/30, 10717 Berlin • Mittwoch, 21. September, 9 Uhr bis 12 Uhr, ADAC Servicecenter Neuruppin, Karl-Marx-Straße 40, 16816 Neuruppin • Donnerstag, 22. September, 10 Uhr bis 13 Uhr, ADAC Geschäftsstelle Berlin-Mitte, Alexanderstraße 1/Ecke Karl-Liebknecht-Straße, 10178 Berlin Bei Herzstillstand zählt jede Sekunde! Jeder könne in die Lage geraten. Der plötzliche Herztod sei mit schätzungsweise bis zu 100.000 Fällen pro Jahr eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Obwohl jeder helfen könnte, würden es die wenigsten tun. Dabei sei es gerade bei einem Herzstillstand unerlässlich, schnell zu handeln: Bereits drei Minuten nach einem Herzstillstand werde das Gehirn nicht mehr genügend mit Sauerstoff versorgt – es treten unwiderrufliche Schäden auf, heißt es. Mit einer einfachen Herzdruckmassage könne der Restsauerstoff im Blut zirkulieren und so bis zum Eintreffen des Rettungsdienstes die Überlebenswahrscheinlichkeit entscheidend erhöhen. Der Schnellkurs in der ADAC Geschäftsstelle rufe bei den Teilnehmern die einfachen und effektiven Schritte in Erinnerung, mit denen im Ernstfall jeder ein Leben retten könne: Prüfen. Rufen. Drücken. Erstens Atmung checken, zweitens Notruf 112 wählen und drittens sofort die Herzdruckmassage beginnen. Jetzt gelte es, fest und mindestens 100 Mal pro Minute in der Mitte des Brustkorbs zu drücken, solange bis der Notarzt eintreffe. So könne die Überlebenschance verdoppelt bis verdreifacht werden. Unter dem Motto „Ein Leben retten. 100 Pro Reanimation“ wollen Deutschlands Anästhesisten unter der Schirmherrschaft des Bundesgesundheitsministeriums das Selbstvertrauen der Bürger in ihre eigenen Fähigkeiten als Ersthelfer stärken. Dazu finden in der Woche vom 19. bis 25. September bundesweit zahlreiche Aktionen in öffentlichen Gebäuden oder an Plätzen statt. Weitere Informationen zur Aktion unter www.einlebenretten.de


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