Mit Abstand auf der Bühne

Meißen. Trotz aller Unwegsamkeiten der vergangenen Monate startet das Meißener Theater optimistisch und mit einem Hygienekonzept in die neue Spielzeit. Sogar zwölf Premieren stehen auf dem neuen Plan. Die vergangenen Monate haben den Theaterschaffenden aber auch dem treuen Publikum eine Menge abverlangt. »Wir waren für unsere Gäste einfach nicht erreichbar und nicht sichtbar«, kommentiert Theaterleiterin Ann-Christin Böhme. Ab dem 13. März musste der Spielbetrieb eingestellt werden. 48 Veranstaltungen haben nicht stattgefunden. 24 Veranstaltungen konnten in die nächste Spielzeit als Ersatztermine verlegt werden. Aber 24 mussten ersatzlos ausfallen. Alle zehn Mitarbeiter befanden sich von April bis August in Kurzarbeit. Nur durch die Erhöhung der Förderung durch Kulturraum und Stadt Meißen im Jahr 2019 um 57.500 Euro (einschließlich Burgfestspiele) konnte das überstanden werden. In unerreichte Ferne rücken in diesem besonderem Corona-Jahr natürlich die Besucherzahlen der Vorjahre, die sich sehen lassen können: 2018: 34.613 Besucher und 2019: 41.551 Besucher. »Mit einer durchschnittlichen Auslastung von fast 80 Prozent fühlen wir uns mit unserem Programm sehr gut in der Stadt und im Umland angenommen«, so die Leiterin weiter. Jetzt gilt es das Hygienekonzept mit Abstandregeln,  weniger Plätzen und Rückverfolgung zu organisieren. Der neue Plan In der kommenden Spielzeit erwarten die Besucher 147 Veranstaltungen, davon sind zwölf  Premieren im Profi- und  Amateurbereich. Los geht es am 9. Oktober mit der Eröffnungsveranstaltung »Komödianten Kosmos« mit Peter Flache. Moderator Martin Quilitz lädt ein oder zweimal in der Spielzeit große Komödianten, Musiker, Schauspieler zu einem Abend über ihr Künstler - Leben ein. Ganz und gar keine ausschließlichen Talkrunden – es wird gespielt, gesungen, natürlich auch geredet – also sehr facettenreich und lebendig. »Unser Fokus in dieser Spielzeit liegt auf Regionalität und Unterstützung der lokalen Kulturszene. Es ist mittlerweile ein Pool lokaler Künstler entstanden, der viele Überraschungen birgt«, fügt Böhme an. (Alles unter Vorbehalt der aktuellen Lage)Trotz aller Unwegsamkeiten der vergangenen Monate startet das Meißener Theater optimistisch und mit einem Hygienekonzept in die neue Spielzeit.…

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Mit Abstand auf der Bühne

Meißen. Trotz aller Unwegsamkeiten der vergangenen Monate startet das Meißener Theater optimistisch und mit einem Hygienekonzept in die neue Spielzeit. Sogar zwölf Premieren stehen auf dem neuen Plan. Die vergangenen Monate haben den Theaterschaffenden aber auch dem treuen Publikum eine Menge abverlangt. »Wir waren für unsere Gäste einfach nicht erreichbar und nicht sichtbar«, kommentiert Theaterleiterin Ann-Christin Böhme. Ab dem 13. März musste der Spielbetrieb eingestellt werden. 48 Veranstaltungen haben nicht stattgefunden. 24 Veranstaltungen konnten in die nächste Spielzeit als Ersatztermine verlegt werden. Aber 24 mussten ersatzlos ausfallen. Alle zehn Mitarbeiter befanden sich von April bis August in Kurzarbeit. Nur durch die Erhöhung der Förderung durch Kulturraum und Stadt Meißen im Jahr 2019 um 57.500 Euro (einschließlich Burgfestspiele) konnte das überstanden werden. In unerreichte Ferne rücken in diesem besonderem Corona-Jahr natürlich die Besucherzahlen der Vorjahre, die sich sehen lassen können: 2018: 34.613 Besucher und 2019: 41.551 Besucher. »Mit einer durchschnittlichen Auslastung von fast 80 Prozent fühlen wir uns mit unserem Programm sehr gut in der Stadt und im Umland angenommen«, so die Leiterin weiter. Jetzt gilt es das Hygienekonzept mit Abstandregeln,  weniger Plätzen und Rückverfolgung zu organisieren. Der neue Plan In der kommenden Spielzeit erwarten die Besucher 147 Veranstaltungen, davon sind zwölf  Premieren im Profi- und  Amateurbereich. Los geht es am 9. Oktober mit der Eröffnungsveranstaltung »Komödianten Kosmos« mit Peter Flache. Moderator Martin Quilitz lädt ein oder zweimal in der Spielzeit große Komödianten, Musiker, Schauspieler zu einem Abend über ihr Künstler - Leben ein. Ganz und gar keine ausschließlichen Talkrunden – es wird gespielt, gesungen, natürlich auch geredet – also sehr facettenreich und lebendig. »Unser Fokus in dieser Spielzeit liegt auf Regionalität und Unterstützung der lokalen Kulturszene. Es ist mittlerweile ein Pool lokaler Künstler entstanden, der viele Überraschungen birgt«, fügt Böhme an. (Alles unter Vorbehalt der aktuellen Lage)Trotz aller Unwegsamkeiten der vergangenen Monate startet das Meißener Theater optimistisch und mit einem Hygienekonzept in die neue Spielzeit.…

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Sachsen beschließt weitere Lockerungen

Sachsen. Der Freistaat Sachsen ermöglicht weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Dienstleistern, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens, Sportstätten sowie die Durchführung von Veranstaltungen. Diese Erlaubnis ist an die Einhaltung von Hygieneregeln und die Durchsetzung von Hygienekonzepten gebunden. Der Wiederbetrieb von Bädern, Thermen, Saunen, Freizeitparks, Messen und Kultureinrichtungen steht unter Genehmigungsvorbehalt von Hygienekonzepten durch die zuständigen kommunalen Behörden. Bestehen bleibt die allgemeine Vorschrift, die physischen sozialen Kontakte zu minimieren, einen Mindestabstand von 1,50 Meter zu anderen Menschen einzuhalten, im Nahverkehr, im Einzelhandel und in weiteren konkret bestimmten Institutionen eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen und die allgemeinen Hygieneregeln einzuhalten. Private Zusammenkünfte im eigenen Wohnumfeld sind erlaubt. Zusammenkünfte und Ansammlungen im öffentlichen Raum sind nur zulässig allein, mit den Angehörigen des eigenen Hausstandes, in Begleitung der Partnerin oder des Partners, mit Personen, für die ein Sorge- oder Umgangsrecht besteht, und mit Angehörigen eines weiteren Hausstandes oder mit bis zu zehn weiteren Personen. Familienfeiern jeglicher Art in Gaststätten oder von Dritten überlassene, getrennte Räume sind mit bis zu 50 Personen aus dem Familien-, Freundes- und Bekanntenkreis zulässig. Erlaubt sind künftig auch Besuche in Alten- und Pflegeheimen, Krankenhäusern und Rehakliniken, Wohngemeinschaften von Menschen mit Behinderungen, Werkstätten für behinderte Menschen sowie Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe. Alle diese Einrichtungen sind verpflichtet, im Rahmen eines Hygieneplans oder eines eigenständigen Konzepts den Besuch und das Betreten und Verlassen der Einrichtungen zu regeln. Es sind dafür die Hygienemaßnahmen, die Anzahl der Besucher, der zeitliche Umfang des Besuches und die Nachverfolgbarkeit eventueller Infektionsketten zu bestimmen. Untersagt bleiben weiterhin Volksfeste, Jahrmärkte, Diskotheken, Clubs, Musikclubs, Tanzveranstaltungen, Dampfbäder und Dampfsaunen, Prostitutionsstätten und Sportveranstaltungen mit Publikum. Das gilt auch weiterhin für Großveranstaltungen mit über 1000 Teilnehmern. Um auf Neuinfektionen künftig schnell reagieren zu können, hat die Staatsregierung ein einheitliches Vorgehen in Gebieten mit erhöhtem Infektionsgeschehen beschlossen. Demnach ergreifen die Behörden erste infektionshemmende Maßnahmen spätestens bei 35 Neuinfektionen pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen. Dies betrifft auch die Erhebung von personenbezogenen Daten zur Nachverfolgung von Infektionen durch Veranstalter und Betreiber. Dafür kann ein modernes und datenschutzgerechtes Online-System genutzt werden, das der Freistaat öffentlichen Einrichtungen zur kostenfreien Nachnutzung anbietet. Steigt in einer Region die Zahl der Neuinfektionen auf 50 pro 100 000 Einwohner innerhalb von sieben Tagen werden weitergehende Maßnahmen ergriffen, um den Ausbruch einzudämmen und ein Ausbreiten auf andere Regionen zu verhindern. Zu diesen Maßnahmen zählen auch Kontaktbeschränkungen. Diese Verordnung tritt am 6. Juni 2020 in Kraft und gilt bis einschließlich 29. Juni 2020.Der Freistaat Sachsen ermöglicht weitgehend die Öffnung, die Nutzung und den Besuch von Einrichtungen mit Publikumsverkehr, Dienstleistern, Handwerksbetrieben, Gaststätten, Beherbergungsstätten, Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens,…

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Elbe-Elster schützt sich

Elbe-Elster. Dinge än­dern sich, denen man anfangs kaum Bedeutung gab. So auch die Beschaf­fung von Mundschutz. »Wir starteten einen Auf­ruf in der Bevölkerung, Mundschutzmasken zu nähen und auch Stoffe bereit zu stellen«, erzählte Jens Ott, Fachbereichslei­ter der häuslichen Pfle­ge vom Seniorenzentrum »Albert Schweitzer« in Finsterwalde. Mit den vier Standorten in Herzberg, Elsterwerda, Finsterwalde und Doberlug-Kirchhain sind es 400 Mitarbeiter, die mit dem Mundschutz sich und andere schüt­zen. Schließlich betreuen sie täglich 770 pflegebe­dürftige Menschen. Hin­zu kommt die häusliche Betreuung in Elbe-Elster. »Wir erfuhren eine Welle der Hilfsbereitschaft, die unbeschreiblich ist«, lobt Ott. Großen Anteil daran steht einer jungen Unter­nehmerin zu, die im In­ternet einen waren Sturm auslöste. Die Rede ist von Mandy Berger, die den Stoffladen »Schnuckidu« betreibt. »Ich erhielt eine Anfrage vom Landkreis, 500 Mundschutzmasken zu nähen und gab dies in meinem Stammkunden­kreis weiter. Alle wollten uns helfen und unter­stützen – sogar aus ganz Deutschland«, so die Herz­bergerin. In kürzester Zeit habe sie rund 1000 An­fragen, Nachrichten und Telefonate geführt. Etwa 20 Näherinnen stehen ihr zur Seite, so dass die 500 Mundschutzmasken, aus Baumwollstoff bis 60 Grad waschbar, nun zur Verfü­gung stehen. »Auch wenn wir im Landkreis geringe aber steigende Fallzahlen haben, ist es wichtig, dass sich die Bürger an die hygienischen Vorschrif­ten halten«, unterstreicht Landrat Christian Hein­rich-Jaschinski und fügt hinzu: »Schnuckidu« hat uns in der Krise geholfen. Das motiviert auch unsere Mitarbeiter. Herold Quick, Verbandsgemeindebür­germeister rät: »Leicht­sinn ist fehl am Platz wie Hysterie. Auch wenn es keinerlei Veranlassung für übertriebene Sorge oder Panik gibt, sollte die Ernst­haftigkeit der Maßnahmen nicht in Zweifel gezogen werden!« In Elsterwer­da bittet das DRK um Unterstützung. Besonders gefährdete Bürger stellen Anfragen, ob es möglich ist, Hilfe beim Einkauf oder wichtigen Botengän­gen zu bekommen. Jetzt sind reichlich Helfer zur Stelle. Wer Hilfe benötigt, sollte sich in der DRK Ge­schäftsstelle in Elsterwer­da unter 03533/ 519 80 00 melden. Die Einzelhändler in Finsterwalde müssen ihre Geschäfte schließen, sind aber trotzdem nicht untätig. Schneidermeis­ter Andreas Holfeld näht Mundschutzmasken für die Erzieherinnen der städtischen Einrichtun­gen. Auch Katrin Gröbe hat einen Aufruf im Internett gestartet, viele Helfer ani­mieren können und spürt große Solidarität. »Macht mit. Wer hat noch neue Textilien, vor allem unbe­nutzte Baumwollstoffe«, so die Geschäftsfrau von Katrin‘s Intex & Klamott­chen. Bitte unter 03531/ 33 03 anrufen oder direkt vorbei bringen. Eine neue Koordinationsstelle gibt es im Herzberger Rathaus. »Uns geht es darum, ge­meinsam mit dem ASB Helfer und Hilfesuchende zusammen zu bringen«, sagt Bürgermeister Kars­ten Eule-Prütz. Logistische Unterstützung könne er bei dringendem Bedarf anbieten. Bitte melden un­ter 03535/ 482 116 oder eine Mail an herzberghilft@stadt-herzberg.de. Der ASB Regionalver­band Elbe-Elster koor­diniert gemeinsam mit der Stadt Falkenberg ein Helfernetzwerk für Hilfe­suchende, besonders von Corona gefährdete und freiwillige Helfer. Unter­stützung bieten sie bei Ein­käufen, Botengängen und Gassiegehen. Bitte melden unter 035365 440514, helfernetzwerk@asbee.de oder auf www.asbee.de.Dinge än­dern sich, denen man anfangs kaum Bedeutung gab. So auch die Beschaf­fung von Mundschutz. »Wir starteten einen Auf­ruf in der Bevölkerung, Mundschutzmasken zu nähen und auch Stoffe bereit zu stellen«, erzählte Jens Ott, Fachbereichslei­ter…

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Ministerpräsident trifft Vertreter des sächsischen Sports

Sachsen. Auf Einladung von Ministerpräsident Michael Kretschmer fanden sich am Donnerstag, 3. September, Vertreter sächsischer Sportverbände, Klubs und der Initiative „TeamSportSachsen“ sowie der für den Sport zuständige Innenminister Roland Wöller zum Austausch aktueller Themen in der Staatskanzlei zusammen. Hintergrund war die seit dem 1. September geltende neue Corona-Schutzverordnung, welche auch Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam weiter umsichtig handeln, zugleich aber Dinge möglich machen. Das betrifft auch den Sport und größere Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern. Ich habe großes Vertrauen in alle Beteiligten, dass uns dies gelingt. Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten im Freistaat sehr gute Erfahrungen gemacht mit verantwortungsvollen Entscheidungen vor Ort. Diesen Weg gehen wir weiter.“ Sportminister Roland Wöller: „Sport und Politik haben sich in der laufenden Coronakrise eng und vertrauensvoll abgestimmt. Jetzt gilt es, Großsportveranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern zu ermöglichen. Damit dies gelingt, brauchen wir eine gemeinsame Abstimmung von Vereinen, Verbänden und den Gesundheitsbehörden. Nur so werden wir in dieser außergewöhnlichen Situation erfolgreich sein.“ Karsten Günther, Sprecher Initiative „TeamSportSachsen“: „Wir sind dem Ministerpräsidenten für die Möglichkeit, unsere Anliegen im Rahmen eines persönlichen Treffens vorzutragen und über Punkte zu sprechen, die es gemeinsam noch nachzubessern geht, sehr dankbar. Auch für die Unterstützung des Freistaates Sachsen in den letzten Monaten gilt unser Dank. Der Sport in Sachsen hat bewiesen, dass er in schwierigen Zeiten zusammenhält und konstruktiv gemeinsam an Lösungen arbeitet. Den eingeschlagenen sächsischen Weg möchten wir auch in Zukunft fortsetzen – mit Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.“ (pm/Die Sportwerk GmbH)Auf Einladung von Ministerpräsident Michael Kretschmer fanden sich am Donnerstag, 3. September, Vertreter sächsischer Sportverbände, Klubs und der Initiative „TeamSportSachsen“ sowie der für den Sport zuständige Innenminister Roland Wöller zum…

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Mats Hummels unterstützt Dresdner Familienlauf

Dresden. Unter dem Motto »Wie weit läufst du für den guten Zweck?« startete am 13. September zum mittlerweile achten Mal der Dresdner Familienlauf. In diesem Jahr greift aufgrund der aktuellen Situation allerdings der »Plan B«: Es gibt keine zentrale Veranstaltung im Waldpark Blasewitz, sondern bis zum 27. September wird individuell gelaufen – ganz im Sinne von »Jeder läuft für sich, aber alle für ein Ziel«. Teilnehmen können Familien, Einzelläufer, Firmen, Vereine, Schulen, Kitas, Jung und Alt. Wer sportlich aktiv ist und etwas für den guten Zweck tun möchte, ist willkommen. Und die Teilnahme lohnt sich. Denn es werden nicht nur zahlreiche Sachpreise der Sponsoren verlost, die gesammelten Spenden kommen dem Schutz und der weltweiten UNICEF-Nothilfe bei Infektionskrankheiten, wie dem Corona-Virus, zugute. Als Schirmherr unterstützt den Dresdner Familienlauf in diesem Jahr erstmalig Fußball-Profi und UNICEF-Botschafter Mats Hummels. »Jeder von uns ist von der Corona-Pandemie betroffen. Lasst uns die Kinder und Familien in anderen Teilen der Welt nicht vergessen, die sich auch heute noch kaum vor der Pandemie schützen können«, mahnt er. Auch das DSC-Volleyball-Bundesligateam der Damen ist erneut als Schirmherr dabei und hofft, dass viele Fans trotz der ungewöhnlichen Umstände ihre Laufschuhe schnüren. Die Gläserne Manufaktur von Volkswagen unterstützt den Dresdner Familienlauf ebenfalls – zum mittlerweile fünften Mal. Weitere Infos hier: www.familienlauf-dresden.de Unter dem Motto »Wie weit läufst du für den guten Zweck?« startete am 13. September zum mittlerweile achten Mal der Dresdner Familienlauf. In diesem Jahr greift aufgrund der aktuellen Situation allerdings der »Plan B«: Es gibt keine zentrale…

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Ministerpräsident trifft Vertreter des sächsischen Sports

Sachsen. Auf Einladung von Ministerpräsident Michael Kretschmer fanden sich am Donnerstag, 3. September, Vertreter sächsischer Sportverbände, Klubs und der Initiative „TeamSportSachsen“ sowie der für den Sport zuständige Innenminister Roland Wöller zum Austausch aktueller Themen in der Staatskanzlei zusammen. Hintergrund war die seit dem 1. September geltende neue Corona-Schutzverordnung, welche auch Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Besuchern unter bestimmten Bedingungen erlaubt. Ministerpräsident Michael Kretschmer: „Es ist wichtig, dass wir alle gemeinsam weiter umsichtig handeln, zugleich aber Dinge möglich machen. Das betrifft auch den Sport und größere Sportveranstaltungen mit mehr als 1.000 Zuschauern. Ich habe großes Vertrauen in alle Beteiligten, dass uns dies gelingt. Wir haben in den vergangenen Wochen und Monaten im Freistaat sehr gute Erfahrungen gemacht mit verantwortungsvollen Entscheidungen vor Ort. Diesen Weg gehen wir weiter.“ Sportminister Roland Wöller: „Sport und Politik haben sich in der laufenden Coronakrise eng und vertrauensvoll abgestimmt. Jetzt gilt es, Großsportveranstaltungen mit über 1.000 Zuschauern zu ermöglichen. Damit dies gelingt, brauchen wir eine gemeinsame Abstimmung von Vereinen, Verbänden und den Gesundheitsbehörden. Nur so werden wir in dieser außergewöhnlichen Situation erfolgreich sein.“ Karsten Günther, Sprecher Initiative „TeamSportSachsen“: „Wir sind dem Ministerpräsidenten für die Möglichkeit, unsere Anliegen im Rahmen eines persönlichen Treffens vorzutragen und über Punkte zu sprechen, die es gemeinsam noch nachzubessern geht, sehr dankbar. Auch für die Unterstützung des Freistaates Sachsen in den letzten Monaten gilt unser Dank. Der Sport in Sachsen hat bewiesen, dass er in schwierigen Zeiten zusammenhält und konstruktiv gemeinsam an Lösungen arbeitet. Den eingeschlagenen sächsischen Weg möchten wir auch in Zukunft fortsetzen – mit Disziplin und Verantwortungsbewusstsein.“ (pm/Die Sportwerk GmbH)Auf Einladung von Ministerpräsident Michael Kretschmer fanden sich am Donnerstag, 3. September, Vertreter sächsischer Sportverbände, Klubs und der Initiative „TeamSportSachsen“ sowie der für den Sport zuständige Innenminister Roland Wöller zum…

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Wie funktionieren Antikörpertests?

Ratgeber. Mittlerweile ist die Diskussion, mithilfe von Antikörpertests festzustellen, wer bereits mit SARS-CoV-2 in Kontakt gekommen ist, auch in der Politik angekommen – Jens Spahn spricht unter anderem von möglichen Massenscreenings und Immunitätsausweisen. Das Berliner Pharmaunternehmen PharmACT AG brachte bereits Anfang März den weltweit ersten hochsensiblen SARS-CoV-2-Schnelltest auf den Markt, der Antikörper gegen SARS-CoV-2 im Blut detektiert – ohne Labor und innerhalb von 20 Minuten. Der Schnelltest hat neben der CE-Kennzeichnung auch eine internationale Apothekennummer. Dr. med. Gunther Burgard, medizinischer Direktor der PharmACT AG, beantwortet im Folgenden die häufigsten Fragen zu den Antikörpertests. Was unterscheidet den normalen PCR-Labortest vom Schnelltest? Dr. Burgard: „Zunächst sollte unbedingt hervorgehoben werden, dass der PCR-Test, also der gängige Labortest, und der PharmACT-Antikörper-Schnelltest zwei verschiedene Facetten der Erkrankung detektieren und daher nicht vergleichbar sind. Genauer gesagt, erkennt der PCR-Test das Virus oder Anteile davon und der Schnelltest die Antikörper der Akutphase IgM und der späteren Phase IgG im Blut. Beide qualitativ hochwertigen Tests in Kombination können den Goldstandard bedeuten. Denn gerade jetzt ist es besonders wichtig, Hausärzte, Mediziner sowie medizinisches Personal in Krankenhäusern oder in den Notfallambulanzen bei einer raschen Diagnose zu unterstützen, um die Dynamik des Virus einzudämmen.“ Wer ist die Zielgruppe für die Schnelltests? Dr. Burgard: „Der Test ist ausschließlich für den professionellen Gebrauch im medizinisch- pharmazeutischen Bereich vorgesehen. Zum Einsatz kann er auch bei Rettungskräften oder in den Notfallambulanzen kommen, ebenso bei derBundeswehr. Für Laien ist der Test nicht gedacht. Erfolgt eine unsachgemäße Anwendung, kann das im schlimmsten Fall zu einem falschen Testergebnis führen. Das gilt es in jeden Fall zu vermeiden.“ Wie hoch ist die Validität? Dr. Burgard: „Der SARS-CoV-2 Antikörper Rapid Test bietet aufgrund seiner hochspezifischen Antigenzusammensetzung sowohl eine sehr hohe Leistung bei der Erkennung gesunder, mit einer Spezifität von 98,75 Prozent, als auch bei der Detektion erkrankter Menschen, die bereits Antikörper gebildet haben. Hierbei beträgt die Sensitivität in multizentrischen Studien, abhängig vom Tag der Infektion, 70 Prozent in der Frühphase sowie 92,3 Prozent für IgM und 98,1 Prozent für IgG in der Spätphase der Erkrankung. Zudem liegt die Rate eines falsch positiven Testergebnisses bei niedrigen 1,25 Prozent. Das bedeutet: War das Virus mit dem PCR-Abstrichtest nicht nachweisbar, war auch der Schnelltest zu 98,75 Prozent negativ ? die Person war nicht an COVID-19 erkrankt. Darüber hinaus hat die Validierung in fünf Kliniken stattgefunden. Aktuell erfolgt eine weitere Validierung, da das Produkt aufgrund der stetig wachsenden Erfahrung im Umgang mit dem Virus optimiert worden ist.“ Kann es zu Kreuzreaktionen mit anderen Coronaviren kommen? Dr. Burgard: „Den Punkt, dass die Antikörpertests jegliche Art von Coronaviren und nicht die speziellen SARS-CoV2-Viren detektieren – es also zu sogenannten Kreuzreaktionen kommt ?, kann ich für den PharmACT-Schnelltest entkräften. Grundsätzlich gibt es potenzielle Kreuzreaktivitäten bei den vier älteren Coronavirus-Erkrankungen 229E, NL63, OC43 und HKU1. Der PharmACT-Test detektiert jedoch hochspezifisch auf CoV-2. Bei mehr als 400 Probanden, die zum Zeitpunkt der Testung oder zuvor nicht mit CoV-2 infiziert waren, wies er eine Spezifität von 98,75 Prozent auf. Das heißt, unter einer solch großen Anzahl von Probanden gibt es angesichts des Durchseuchungsgrades der Bevölkerung von 10 bis 15 Prozent genügend viele Probanden, die bereits mit einem oder mehreren der vier oben genannten Coronavirus-Untertypen infiziert waren. Darüber hinaus wird das Verhältnis der sogenannten S/N-Proteine stetig angepasst, um die potenzielle Kreuzreaktionsrate zu senken. Das führt wiederum zu mehr Sicherheit.“ Quelle: PharmACTMittlerweile ist die Diskussion, mithilfe von Antikörpertests festzustellen, wer bereits mit SARS-CoV-2 in Kontakt gekommen ist, auch in der Politik angekommen – Jens Spahn spricht unter anderem von möglichen Massenscreenings und Immunitätsausweisen.…

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