Familienzentrum bietet Einkaufsservice an

Freital. Die aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen besonderen Service an. „Wir gehen für Risikogruppen, das heißt Senioren, Menschen mit Vorerkrankungen und Menschen in Quarantäne aber auch für Alleinerziehende in Freital und Umgebung einkaufen“, erzählt Katrin Hollube, Leiterin des Familienzentrums. Gemeinsam mit der Koordinatorin der Anlaufstelle für Nachbarschaftshilfe Martina Siegert und weiteren ehrenamtlichen Helfern des Familienzentrums notiert sie die Einkaufswünsche der Betroffenen und bringt ihnen das Gewünschte nach Hause. Wer diesen kostenlosen Service nutzen möchte, meldet sich von Montag bis Freitag von 9 bis 15 Uhr telefonisch unter 0351/6441539 oder im Notfall außerhalb dieser Zeiten unter 0176/55635104 und gibt seinen Einkaufszettel durch. Unter 0176/55635104 werden auch Einkaufsanfragen per WhatsApp bearbeitet. Am darauffolgenden Tag werden die Einkäufe geliefert, die an der Haustür bar bezahlt werden. Aktuell werden noch weitere ehrenamtliche Helfer gesucht, die zeitliche Kapazitäten haben, über einen eigenen PKW und Handy verfügen und nicht zu einer Risikogruppe gehören. Interessenten melden sich ebenfalls unter den genannten Telefonnummern. Wer einfach mal jemanden zum Reden braucht, kann diese Telefonnummern auch wählen. Die Mitarbeiterinnen des Familienzentrums haben ein offenes Ohr und vermitteln gegebenenfalls hilfreiche Kontakte. Claudia TracheDie aktuelle Lage um das Coronavirus stellt viele Menschen derzeit vor große Herausforderungen. Das Freitaler Familienzentrum Regenbogen bietet daher ab sofort einen…

weiterlesen

„Support your local artist“

Cottbus. Die Bühnen und Clubs sind leer und die Kassen der selbständigen Künstler auch. Musiker*innenkönnen nicht in Kurzarbeit geschickt werden oder aufs Arbeitsamt. Prominente Künstler werden auchwährende der Corona-Krise weiter ein recht gutes Einkommen erzielen durch die Einnahmen derGEMA, denn noch gibt es deutschlandweit jede Menge Radiosender, die die Hits senden. Radio Cottbus spielt ab dem 30. März 2020 täglich von 20 bis 21 Uhr lokale Bands, die es bisher nichtoder nur selten ins Radio geschafft haben. Einzige Bedingung: Ihre Titel müssen bei der GEMAangemeldet sein, damit aus den Air-Plays auch eine Ausschüttung entstehen kann. "Wir rufen alleBands und Musiker*innen aus unserem Sendegebiet auf, uns ihre Musik zu schicken. Wir spielenEuch und Ihr bekommt Geld - das ist das, was wir sofort für Euch tun können!", so MusikredakteurBengt Schneider (43) zur Idee der neuen Sendung. "Wir müssen jetzt zusammenstehen und jedersollte sich überlegen, was er für andere tun kann!" Und natürlich hat die Corona-Krise auch Radio Cottbus eiskalt erwischt. Als lokaler Privatsenderfinanziert sich das Unternehmen ausschließlich durch Werbeschaltungen. Mehr als die Hälfte derKunden haben aktuell ihre Werbung storniert. "Kurzarbeit oder Entlassungen sind allerdings kaumeine Option für uns, da wir als lokales Radio aktuell gebraucht werden wie selten zuvor", soSenderchef Ronny Gersch (45). "Wir leisten aktuell einen enorm wichtigen Beitrag zum Risiko- undKrisenmanagement. Und das nicht nur, weil wir alle wichtigen Informationen der örtlichen Behördendirekt an die Bevölkerung weitergeben können, sondern auch, weil im kulturellen Bereich geradeviele kreative neue Programminhalte entstehen. Das duale Rundfunksystem mit seinen vielen lokalenSendern muss unbedingt erhalten bleiben und wir hoffen, dass das Bund und Länder auch erkennenund rechtzeitig für Unterstützung sorgen."Die Bühnen und Clubs sind leer und die Kassen der selbständigen Künstler auch. Musiker*innenkönnen nicht in Kurzarbeit geschickt werden oder aufs Arbeitsamt. Prominente Künstler werden auchwährende der Corona-Krise weiter ein recht gutes Einkommen…

weiterlesen

Johanniter bitten um Spenden

Helden des Alltags. In der aktuellen Situation sind die Johanniter auf finanzielle Unterstützung angewiesen, insbesondere zur Sicherstellung der zahlreichen ehrenamtlichen Leistungen. Darüber hinaus sind die ehrenamtlichen Helfer für Menschen im Einsatz – freiwillig und unentgeltlich. Beispielsweise im Bevölkerungs- und Katastrophenschutz. Das Engagement der Ehrenamtlichen ist, gerade in der jetzigen Situation, unersetzlich. Insbesondere für spezielle Ausstattung und Ausrüstung wie Schutzbekleidung wird finanzielle Hilfe benötigt. Wer die Johanniter mit Spenden unterstützen möchte, nutzt bitte dazu gerne folgende Kontoverbindung: Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. IBAN: DE96 3506 0190 1084 6510 16 BIC: GENODED1DKD Aufgrund der besonderen Schutzmaßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus hat die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. bis auf Weiteres ihre Werbemaßnahmen zu Fördermitgliedschaften eingestellt. Derzeit sind keine Johanniter im Regionalverband Südbrandenburg unterwegs. Zur Mittelverwendung der Johanniter-Unfall-Hilfe Die Johanniter-Unfall-Hilfe e.V. ist als gemeinnütziger und mildtätiger Verein anerkannt. Über den Mitgliedsbeitrag erhalten die Förderer jährlich eine Spendenbescheinigung, die mit der Steuererklärung beim Finanzamt eingereicht werden kann. Das Deutsche Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) prüft regelmäßig und bestätigt jährlich mit dem DZI-Spendensiegel, dass die erhaltenen Spenden einen gemeinnützigen Zweck erfüllen und die Johanniter transparent, wirtschaftlich sparsam und leistungsfähig arbeiten, sowie wahrhaftig und transparent über die Mittelverwendung informieren. Eine wesentliche Voraussetzung für den Erhalt des Spenden-Siegels ist ein angemessen niedriger Anteil der Werbe- und Verwaltungskosten an den Gesamtausgaben. Wer Fragen zur Mitgliedschaft bei den Johannitern hat, kann sich unter der Rufnummer 0800 3233800 (gebührenfrei) informieren. In der aktuellen Situation sind die Johanniter auf finanzielle Unterstützung angewiesen, insbesondere zur Sicherstellung der zahlreichen ehrenamtlichen Leistungen. Darüber hinaus sind die ehrenamtlichen Helfer für Menschen im Einsatz – freiwillig und…

weiterlesen

FVG Riesa weiterhin geschlossen

Riesa. Seit Mitte März haben die Einrichtungen der FVG Riesa mbH für den öffentlichen Besucherverkehr aufgrund der Maßnahmen entgegen der Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen. Die zunächst geltende Regelung bis zum 31. März wird nun in Ableitung der neue Gesetzesvorgaben der Landesregierung entsprechend angepasst. Nachdem die FVG Riesa mbH bereits eigenständig und noch vor rechtlicher Festsetzung reagierte und sowohl Stadtmuseum als auch -bibliothek schloss, wird der ursprünglich kommunizierte Beschluss der Gesellschaft nun verlängert. „Stand jetzt haben sowohl das Haus am Poppitzer Platz als auch der Tierpark bis zum 19. April 2020 geschlossen“, sagt FVG-Geschäftsführerin Manuela Langer. „Für Veranstaltungen in der SACHSENarena sowie der Stadthalle ‚stern‘ werden wir uns in enger Absprache mit Veranstaltern und Künstlermanagement ebenso eng an die Vorgaben der übergeordneten Behörden halten“, so Langer. Als prominente Beispiele fielen in der SACHSENarena bereits die Tour-Starts von Roland Kaiser und der Shanty-Rocker Santiano der Pandemie zum Opfer. Beide Termine werden nachgeholt. „Auf unserer Homepage www.sachsenarena.de haben wir die Liste der ausgefallenen und verschobenen Veranstaltungen aktuell veröffentlicht. Wir bitten unsere Besucher, sich hier bzgl. Neuterminierungen oder Absagen und daraus schlussfolgernd über die Verfahrensweise mit den Tickets zu informieren“, sagt John Jaeschke, Geschäftsführer der FVG Riesa mbH. Das Team der FVG Riesa mbh arbeitet im Hintergrund intensiv daran, dass sowohl die entfallenen Termine in den großen Hallen als auch im Haus am Poppitzer Platz nachgeholt werden. Ausgeliehene Medien der Stadtbibliothek, außer Spiele, können jederzeit in die Rückgabebox am Haus am Poppitzer Platz eingeworfen werden. Alle Medien werden kostenfrei bis zum 30. April 2020 verlängert. „Das Virus stellt uns alle vor neue Herausforderungen. Wir sind uns der Gefahr durch das Corona-Virus vollends bewusst und haben vollstes Verständnis für die getroffenen Maßnahmen des Freistaates und der Bundesregierung und werden uns auch weiterhin daran orientieren“, so John Jaeschke.  „Natürlich können wir aktuell noch nicht seriös bewerten, wie sich die Auswirkungen auf unser Branchengebiet und speziell unsere Gesellschaft auswirken, allerdings bin ich aufgrund der aus meiner Sicht aktuell positiv angenommen Verantwortung unserer Mitmenschen optimistisch, dass wir in absehbarer Zeit wieder erste Schritte zur Normalisierung erzielen werden“, so Jaeschke. Telefonisch ist die Verwaltung der FVG Riesa mbH weiterhin erreichbar bzw. eine Rufumleitung ins Home-Office ist eingerichtet: SACHSENarena/Stadthalle „stern“: 03525 60 11 00 Stadtmuseum: 03525 69 93 00 Stadtbibliothek: 03525 73 21 02 Tierpark: 03525 73 20 89 Seit Mitte März haben die Einrichtungen der FVG Riesa mbH für den öffentlichen Besucherverkehr aufgrund der Maßnahmen entgegen der Ausbreitung des Corona-Virus geschlossen. Die zunächst geltende Regelung bis zum 31. März wird nun in Ableitung der…

weiterlesen

Fragwürdigen Werbemaschen keine Chance geben

Sachsen. Die aktuelle Corona-Krise ruft weiterhin zweifelhafte Angebote auf den Plan. Bisher gibt es keinerlei Warnungen bezüglich einer Ansteckung über das Trinkwasser. Dennoch wandten sich nun genau zu diesem Thema Verbraucher aus dem Vogtland an die Verbraucherzentrale Sachsen. Diese erhielten Werbung für Wasserfilter und deren besonderen Schutz vor einer Covid-19-Ansteckung. „Der Vertreiber springt auf die Sorge vor einer Erkrankung auf und suggeriert, dass gefiltertes Wasser vor einer Infektion schützt“, erklärt Dr. Birgit Brendel, Ernährungsexpertin der Verbraucherzentrale Sachsen. „Dies trifft jedoch eindeutig nicht zu.“ Zwar ist regelmäßiges Trinken bei Atemwegserkrankungen empfehlenswert, da es das Feuchthalten der Schleimhäute unterstützt. Dafür ist normales und ungefiltertes Leitungswasser aber völlig ausreichend. Der wesentliche Übertragungsweg verläuft über die sogenannte Tröpfchen-Infektion, bei der die Coronaviren von infizierten Menschen in die Luft abgegeben und anschließend eingeatmet werden. Weiterhin können die Erreger über Schmierinfektionen übertragen werden. Hierbei gelangen die Viren von den Händen an die Schleimhäute der Nase oder des Auges, wo sie zu einer Infektion führen können. „Nach aktuellem Wissensstand wird die Infektion nicht über Lebensmittel und Trinkwasser übertragen“, so Brendel. Daher ist es auch nicht sinnvoll, Wasser als Infektionsschutz zusätzlich zu filtern. Informationen zur grundsätzlichen Bewertung von TischwasserfilternHygieneregeln des BfR für den Umgang mit Lebensmitteln Ratsuchende Verbraucher können auf der Homepage der Verbraucherzentrale Sachsen eine telefonische Beratung vereinbaren oder per E-Mail anfragen.pm/Verbraucherzentrale SachsenDie aktuelle Corona-Krise ruft weiterhin zweifelhafte Angebote auf den Plan. Bisher gibt es keinerlei Warnungen bezüglich einer Ansteckung über das Trinkwasser. Dennoch wandten sich nun genau zu diesem Thema Verbraucher aus dem Vogtland an die…

weiterlesen

Die Krise verändert unsere Arbeitswelt für immer

Ratgeber. Konstanz I Unter dem Druck, Infektionsrisiken zu minimieren, sind aktuell tausende Arbeitnehmer geradezu in die „Neue Arbeitswelt“ hineinkatapultiert worden. Homeoffice zählt zu den Schlüsselwörtern der Corona-Krise. Vieles, was vor Wochen noch undenkbar schien, wird nun von Vorgesetzten möglich gemacht. Nur so kann Kontakt reduziert und zugleich die Versorgung des schul- und betreuungsfreien Nachwuchses sichergestellt werden. „Diese Entwicklung wird sich nicht mehr zurückdrehen lassen“, ist Silke Masurat, Geschäftsführerin des Zentrums für Arbeitgeberattraktivität (zeag GmbH), überzeugt. zeag vergibt die renommierte TOP JOB-Auszeichnung für attraktive Arbeitgeber im Mittelstand und befragt gemeinsam mit der Universität St. Gallen jährlich zehntausende Arbeitnehmer über ihre berufliche Situation.Viele Arbeitnehmer sind aktuell völlig unvorbereitet in die neue Arbeitswelt mit Homeoffice und flexiblen Arbeitszeiten gestartet. Das Zentrum für Arbeitgeberattraktivität hat einige Tipps zusammengestellt, wie sie vermeiden können, dass das Homeoffice zum regellosen Hamsterrad wird:  - Richten Sie möglichst einen eigenen Raum als Homeoffice ein und trennen Sie Privatleben vom Beruf, das steigert die Konzentration.- Gehen Sie auch mental zur Arbeit - machen Sie sich zurecht und gehen Sie den Weg an den Arbeitsplatz bewusst.- Machen Sie Pausen - am besten draußen und vor allem machen Sie bewusst und geplant Feierabend.- Unterscheiden Sie die Aufgaben - trennen Sie strikt Privates von Beruflichem, vermeiden Sie hier ganz besonders das bereichsübergreifende Multitasking.- Definieren Sie Kernarbeitszeiten - und vermeiden Sie hier besonders Unterbrechungen durch Privates, sonst arbeiten Sie unendlich lange.- Definieren Sie Ziele, teilen Sie diese anderen mit und loben Sie sich gegebenenfalls selbst, falls lobende Rückmeldungen von Kollegen auf Grund des Homeoffice ausbleiben.- Hören Sie auf, wenn Sie mit den geplanten Aufgaben fertig sind.- Nutzen Sie die Chance und machen Sie Erfahrungen mit einem Powernap.- Für viele Arbeitende ist Homeoffice derzeit eine besondere Herausforderung, da parallel Kinderbetreuung ansteht. Versuchen Sie dennoch, zeitliche Strukturen zu schaffen. Klinken Sie sich wenn möglich lieber am Nachmittag stundenweise aus und legen diese Arbeitsstunden in den Abend. Versuchen Sie zudem mit Ihrem Arbeitgeber flexible Vereinbarungen zu finden. Ein TOP JOB-Unternehmen bietet etwa Eltern im Homeoffice an, jetzt nur 50 % Prozent zu arbeiten, reduziert das Gehalt jedoch nur auf 75 %.- Für die Arbeit im Homeoffice ist ein stabiles Vertrauensverhältnis zwischen Vorgesetzten und Mitarbeitenden besonders wichtig. Arbeiten Sie bewusst daran und schildern Sie ihrem Arbeitgeber offen Ihre persönliche Problemlage. Das gibt ihm oder ihr die Chance, sich als verantwortlicher Vorgesetzter zu profilieren. Alle Arbeitgeber, die das aktuelle das Qualitätssiegel TOP JOB tragen dürfen, sind auf www.top-arbeitgeber.de zu finden. Der Organisator: zeag GmbH I Zentrum für ArbeitgeberattraktivitätUnter dem Dach des Zentrum für Arbeitgeberattraktivität fasst die zeag GmbH die beiden Benchmark-Projekte "Top Job" - und "Ethics in Business" thematisch zusammen. zeag begleitet damit mittelständische Unternehmen, die auf den Gebieten Personalmanagement und unternehmerische Gesellschaftsverantwortung bereits Herausragendes leisten oder mittelfristig leisten möchten - das Ziel: eine gesunde und leistungsstarke Arbeitswelt aufzubauen. Das Arbeitgeber-Programm "Top Job"Mit "Top Job" arbeiten mittelständische Unternehmen an ihren Qualitäten als Arbeitgeber. Das zugehörige Siegel macht ihre Attraktivität für Bewerber sichtbar. Basis für die Auszeichnung ist eine umfangreiche Mitarbeiterbefragung. Sie wird organisiert von der zeag GmbH, Zentrum für Arbeitgeberattraktivität, mit Sitz in Konstanz am Bodensee. Die wissenschaftliche Leitung des Benchmarkings liegt in den Händen von Prof. Dr. Heike Bruch und ihrem Team vom Institut für Führung und Personalmanagement der Universität St. Gallen. Schirmherr des Projekts ist Sigmar Gabriel. Infos unter www.topjob.de Ansprechpartner zeag GmbH Silke MasuratGeschäftsführerinTelefon: 07531 58485-15E-Mail: masurat@zeag-gmbh.dewww.topjob.de Susanne SiebenrockPublic RelationsTelefon: 07531 58485-17E-Mail: siebenrock@zeag-gmbh.dewww.topjob.de Konstanz I Unter dem Druck, Infektionsrisiken zu minimieren, sind aktuell tausende Arbeitnehmer geradezu in die „Neue Arbeitswelt“ hineinkatapultiert worden. Homeoffice zählt zu den Schlüsselwörtern der Corona-Krise. Vieles, was vor Wochen noch…

weiterlesen