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Landskron tankt weiter auf

Görlitz. Gleicher Ort, nahezu die gleiche Zeit und zum großen Teil dieselben Beteiligten: Bei Landskron schweben wieder die Tanks und es geht cool und mit professioneller Gelassenheit zur Sache.

Mitte vergangenen Jahres begannen in der Görlitzer Brau-Manufaktur umfangreiche Investitionsmaßnahmen im zwölf Meter tiefen Lagerkeller. 180 Lagertanks müssen gegen baugleiche Modelle in Edelstahl getauscht werden und schweben zu diesem Zweck durch das Dach bis in den Gewölbekeller. Aktuell sind die Tanks Nummer sechs bis zehn an der Reihe.

Durch das Dach und einen Schacht wurden vergangene Woche wieder fünf Edelstahl-Tanks mit je zwei Tonnen Gewicht bis in den Keller abgeseilt. „Schwere Technik wird bei uns fast immer durch das Dach eingebracht“, so Braumeister und Geschäftsführer Matthias Grall. „Wir arbeiten hier in einem historischen Gründerzeitareal, das komplett unter Denkmalschutz steht. Darüber hinaus wurde die Brauerei mit zwölf Meter tiefen Kellern an einem Hang errichtet. Schon zur Bauzeit ab 1869 haben die Baumeister unserer Gründerväter diese Schächte zur Einbringung vorgesehen.“

 

Edelstahl muss her

„Heute bringen wir die fünf Lagertanks für die zweite Abteilung ein“, ergänzte der kaufmännische Geschäftsführer Uwe Köhler „Im vergangenen Jahr war die erste Abteilung dran. Insgesamt werden in den kommenden Jahren 180 Lagertanks gegen baugleiche Modelle in Edelstahl ausgetauscht.“

Am überlieferten Handwerksverfahren ändert sich dabei gar nichts – auch nicht am Geschmack der Landskron Biere. Es geht rein um den Tausch von Modellen gegen Edelstahl. Der Ersatz der Technik wurde notwendig, da die alten Lagertanks nun schon seit 1975 ihren Dienst getan haben. Im Jahr 2016 und 2017 werden dafür jeweils 200000 Euro investiert.

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65-jähriger Bernd E. wird vermisst

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