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Kampf um die Autocross-Krone

Europameisterschaftslauf in der Matschenberg Offroad Arena

Cunewalde. Am kommenden Wochenende brettern Europas beste Autocrosser über den Matschenberg. Zum EM-Lauf kann der MC Oberlausitzer Bergland allen Fahrern und Besuchern dank eines neuen Sanitärgebäudes auch neben der Strecke optimale Bedingungen bieten.

165000 Euro sind kein Pappenstiel. Die Summe musste der MC Oberlausitzer Bergland zusammenbekommen, um das neue Sanitärgebäude im Fahrerlager bauen zu können. „Wir haben lange darauf hingearbeitet“, erzählt der Vereinsvorsitzende Frank Prochno. Mehrere Jahre hat es gedauert. Erst sollten öffentliche Fördermittel kommen, dann doch wieder nicht. „Am Ende haben uns der ADAC und die Sparkasse geholfen“, erzählt Prochno. Der ADAC Sachsen und der ADAC München steuerten jeweils 50000 Euro bei. Die Sparkasse legte nochmal Geld drauf und bewilligte außerdem einen Kredit.

Das neu entstandene, weiße Gebäude beherbergt zwölf Duschen und zwölf Toiletten, die teilweise behindertengerecht sind. Außerdem gibt es einen Hauswirtschaftsraum. Ohne jede Menge Eigenleistung durch die Vereinsmitglieder wäre der Bau nicht zu stemmen gewesen. „Der Bau war aber wichtig. Nur wenn man gute Bedingungen bietet kommen die Fahrer und Zuschauer gern wieder. Außerdem sparen wir uns jetzt die Kosten für die Sanitärcontainer, die wir vorher immer für die Events mieten mussten“, sagt MC-Mitglied Ronny Jeremies. Er hat das Gebäude für den Verein
geplant.

Modernisiert wurde auch der Bereich der technischen Fahrzeugabnahme. 450 Quadratmeter Pflaster und ein neue Platz für die Fahrzeugwaage hat der Verein im Fahrerlager geschaffen. Modernisiert wurden außerdem der Race-Kontrollraum, das Pressezentrum sowie der Arbeitsraum der Stewards im Start-Zielgebäude. Und damit alle Zuschauer die ganze Strecke im Blick haben, kommen diesmal statt einer gleich zwei LED-Wände zum Einsatz. Der neue LED-Bildschirm wird im oberen Streckenbereich am Karussell aufgebaut.

 

Rekord: Fahrer aus 18 Nationen

Am Rennwochenende steht aber natürlich nicht die Einweihung des neuen Gebäudes, sondern der Sport im Mittelpunkt. „Es riecht nach Rekorden“, freut sich Frank Prochno. „Wir hatten mit
75 Fahrern gerechnet, haben das Feld jetzt aber schon auf 90 aufgestockt.“ Es könnte also einen Teilnehmerrekord geben. Den Nationenrekord hat der MC in diesem Jahr schon gebrochen. „Es haben Teilnehmer aus insgesamt 18 Ländern gemeldet. Bisher lag das Maximum bei 15“, so der Vereinsvorsitzende.

Unter den Teilnehmer sind auch sechs Aktive des gastgebenden MC Oberlausitzer Bergland: Grit Hennersdorf, Henrik Bundesmann, Robert Wiedemuth, Armin Pfalz sowie Torsten Riedel und Jasmin Meile. Damit stellt das Team das stärkste Teilnehmerfeld und sichert die Teilnahme von mindestens einem Starter, bzw. eine Starterin in jeder in der Europameisterschaft zu fahrenden Division: Touring Autocross, Buggy 1600, Superbuggy sowie Junior Buggy.

 

Kein freies Training bei der EM

So richtig losgehen wird es am Samstag, 24. Juni, 10.30 Uhr mit dem offiziellen Zeittraining. Für 15.30 Uhr ist dann der ersten Qualifikationslauf vorgesehen, ehe der Tag mit der bereits traditionellen Autogrammstunde im Festzelt des Fahrerlegers ausklingt. „Bei der EM gibt es in diesem Jahr kein freies Training. Das hat die FIA entschieden“, erklärt MC-Mitglied Jochen Hennersdorf.

Am Sonntag, 25. Juni, geht‘s um 9 Uhr für den zweiten Qualifikationslauf zum ersten Mal auf die Piste. Die Eröffnungszeremonie beginnt 11.15 Uhr und endet mit dem Start zum dritten Qualifikationslauf um 12.15 Uhr. Für
14.15 Uhr sind dann die Halbfinal- und Finalläufe vorgesehen. Die inoffiziellen Siegerehrungen, die international „Flower Ceremony“ heißen, finden jeweils im Anschluss an die Finalläufe statt. Mit der offiziellen Siegerehrung um 19 Uhr im Festzelt des Fahrerlagers ist dann auch dieses Rennwochenende Geschichte.               

 

Hier gibt’s die Tickets

  • Autohaus Prochno, Löbauer Straße 49 in Lawalde
  • Autohaus Hennersdorf, Alte Löbauer Straße 2 in Kubschütz
  • Autohaus Hennersdorf, Am Gewerbering 1 in Sohland
  • Reisebüro Reisen und Mehr, Kamenzer Straße 7 in Bischofswerda
  • Keglerheim, Thomas-Mann-Straße 7 in Bautzen
  • OEZ, Hauptstraße 3 in Cunewalde

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Impressionen vom 10. Foucault Advents Dance Cup

Hoyerswerda. Es waren genau 20 Tanzgruppen, die vor 10 Jahren beim 1. Foucault Advents Dance Cup um Preise und Pokale kämpften. Und niemand wusste, ob sich diese Veranstaltung wirklich etablieren würde. Am 9. Dezember, also vor wenigen Tagen, wurde nun Geschichte geschrieben: Zur zehnten. Auflage des Turniers konnten in der Sporthalle des BSZ 50 Gruppen mit über 550 Tänzern begrüßt werden. Damit avancierte der Foucault Advents Dance Cup zum größten Dance Contest unserer Region.„Das war wieder eine Veranstaltung auf sehr hohem Niveau“, sagt Stefan Kaiser, Abteilungsleiter Tanzen im Sportclub Hoyerswerda über den 10. Foucault Advents Dance Cup am Samstag. „Erst mal freuen wir uns natürlich, dass wieder Gruppen aus Hoyerswerda auf dem Treppchen standen. So ertanzten sich die „Fresh TLs“ in der Kategorie „Kids-Groups“ einen 1. Platz und auch bei den Erwachsenen gab es mehrmals Grund für exzessiven Applaus. Denn in der Kategorie „Adults Solo“ und „Adults Groups“ setzten Tänzer aus Hoywoy neue Maßstäbe. „Es war beeindruckend, wie begeistert die Zuschauer die Auftritte verfolgten. Applaus gab es dabei nicht nur für die eigenen Favoriten, sondern auch für die Kontrahenten. Das zeigt den enormen Sportsgeist bei diesem Event“, sagte Kaiser.So unterschiedlich die Gruppen, Duos und Solisten, so verschieden waren auch ihre Beweggründe an diesem Turnier teilzunehmen. Teilweise kamen Gruppen nur mit dem Ziel Erfahrungen zu sammeln. Da ging es nicht um den Sieg oder vordere Plätze. Einzig präsent zu sein und vor einem großen Publikum aufzutreten war deren Ansinnen. Erleichternd für diese Gruppen, die meist in kleinen Vereinen oder der Schule trainieren, ist natürlich auch der Vorteil, dass beim Foucault Advents Dance Cup keine Startgelder erhoben werden. Diese Veranstaltung wird ausschließlich durch Sponsoren, Eintrittsgelder und den Verkauf von Speisen und Getränken vor Ort finanziert. „An dieser Stelle möchte ich auch noch einmal einen ganz herzlichen dank an alle Unterstützer richten“, so Stefan Kaiser. Ohne die Mitglieder vom Tanzverein, die vielen Organisatoren und Helfer aus dem Foucault-Gymnasium oder von Unternehmen wie den WochenKurier, die uns die Pokale und Urkunden zur Verfügung stellen, wäre ein Dance-Cup in dieser Dimension nicht denkbar.So lässt sich laut Stefan Kaiser resümieren: „Das war ein rundum gelungenes Turnier. Dennoch wird es im nächsten Jahr eine Neuerung geben: Zukünftig sollen die Solo- und Dou-Auftritte der Kids extra gewertet werden. Damit versuchen wir uns den Gegebenheiten anzupassen und den Entwicklungsstand der Tänzerinnen und Tänzer zu berücksichtigen“, so Kaiser.Es waren genau 20 Tanzgruppen, die vor 10 Jahren beim 1. Foucault Advents Dance Cup um Preise und Pokale kämpften. Und niemand wusste, ob sich diese Veranstaltung wirklich etablieren würde. Am 9. Dezember, also vor wenigen Tagen, wurde nun Geschichte…

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Gesucht: 100 Eisköniginnen

Riesa. Der WIR-Verein, in dem die Händler der Innenstadt organisiert sind, stellt sich auch in diesem Jahr am verkaufsoffenen Sonntag am 17. Dezember, der großen Stadtwette. In diesem Jahr lautet das Motto: Riesa – völlig unverfroren. Die Bäckerei Brade wettet gegen den WIR e.V., dass WIR es NICHT schaffen kann, am 17. Dezember, um 15 Uhr, mindestens 100 Kinder in einem Kostüm oder mit einem Accessoire des Films „Die Eiskönigin – völlig unverfroren“ auf der Hauptstraße vor der Riesa-Information zu versammeln. Gemeinsam sollen dann alle mit der Sängerin Sophia Venus den Titelsong des Filmes singen. »Schaffen WIR dies doch, wird die Bäckerei Brade für jedes mitsingende Kind 2 Euro an den Kinderschutzbund Riesa spenden«, erklärt Mitorganisator Andree Schittko. Nach dem gemeinsamen Singen werden die teilnehmenden Kinder vom Filmpalast Riesa eingeladen, den Kurzfilm »Olaf taut auf« und »Coco« anzuschauen. Der WIR e.V. wird gegen 16 Uhr wieder die beliebte Versteigerung der Weihnachtsgeschenke durchführen. Begleitend wird es einen Kinderpunsch- und Glühweinverkauf geben. Der gesamte Gewinn aus der Weihnachts-Auktion und des Glühweinverkaufes fließt ebenfalls als Spende an den Kinderschutzbund Riesa.  Termine: Treff zur Stadtwette am 17. Dezember, 15 Uhr, vor der Riesa-Information. Teilnahme für Kinder: Kostüm oder Accessoire der »Eiskönigin« dann Kinoprogramm n ab etwa 16 Uhr: Versteigerung der Weihnachtspräsente der InnenstadthändlerDer WIR-Verein, in dem die Händler der Innenstadt organisiert sind, stellt sich auch in diesem Jahr am verkaufsoffenen Sonntag am 17. Dezember, der großen Stadtwette. In diesem Jahr lautet das Motto: Riesa – völlig unverfroren. Die Bäckerei Brade…

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