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Taufwasser für den Intercity schöpfen

Königstein/Sächs. Schw.. Juniorranger im Nationalpark in neuer Mission unterwegs

Der Nationalpark Sächsische Schweiz darf auf Wunsch der Deutschen Bahn als erstes Schutzgebiet in Deutschland Pate bei der Namensgebung eines neuen Intercity 2 stehen. Grund sind nach Aussage der Bahn die besonders attraktiven Angebote, die hier für Gäste entwickelt wurden, welche die Region mit Bus und Bahn entdecken möchten und damit die Umwelt entlasten.

Um die ganze Nationalparkregion stärker mit einzubinden, wurde bei den Bürgermeistern angefragt, ob sie für die Taufe Quellwasser aus den Flüssen und Bächen Ihrer Gemeinden mitbringen würden. Außer dem Königsteiner haben sechs weitere Bürgermeister ihr Kommen mit Taufwasser zugesagt und weisen damit symbolisch auf die zunehmend sauberen Fließgewässer hin. Der Königsteiner Bürgermeister holte sich zur Unterstützung die jungen Nationalpark-Ranger, um Wasser zu schöpfen.

"Nachhaltige Mobilität ist für die Nationalparkregion wichtig. Mit dieser Zugtaufe soll zusammen mit den Partnern für die umweltfreundliche Anreise geworben werden", bekräftigt Nationalparksprecher Hanspeter Mayr..

Die Sonderfahrt aus Leipzig mit dem IC 2 am Samstag mit Ziel Bad Schandau wird leider nur einmal stattfinden. Künftig fährt der Zug dann auf der Strecke Köln – Dresden.

Trotzdem haben Wanderfreunde aus Leipzig jeden Samstag die Möglichkeit, mit einer Regionalbahn (RB 50) direkt in die Sächsische Schweiz zu fahren. Dieser Zug kann sogar im VVO Tarif genutzt werden.

Die Gruppe der Junior Ranger aus der Grundschule Königstein treffen sich wöchentlich zu Naturschutzprojekten mit Mitarbeitern der Nationalparkverwaltung. Freilich geht es dabei nicht immer so feucht zu.

 

 

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Eggerts Ostwind – Schlagstöcke

Sachsen. Der Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik „Vermischtes" zu lesen, doch bald tauchte der Eisberg auch in den Kommentarspalten auf, und wie zu erwarten als Kronzeuge – für die Gefahren zunehmendem Klimawandels und ansteigender Meeresspiegel (wobei Erwähnung fand, für europäische Küsten bestünden keine akuten Gefahren). Sicher: Den Klimawandel gibt es. In Teilen der Antarktis wie der Arktis werden tatsächlich höhere Durchschnittstemperaturen und schwindende Eispanzer registriert. Auch ein (leichter) Anstieg der Meeresspiegel ist messbar. Und überhaupt haben wir allen Grund, uns um Umwelt und Natur zu kümmern – und zu sorgen. Doch ein Blick ins Archiv gemahnt zugleich, darüber nicht in Hysterie zu verfallen. Der jüngste „weiße Riese" ist beispielsweise nicht der erste dieser Größe und nicht der größte je beobachtete. Vor zwanzig Jahren wanderte einer gen Norden, der doppelt so groß war. Und der sich nach Jahren in den Weiten der Ozeane aufgelöst hatte. Wie alle Eisberge seit Ewigkeiten. Das heutige Problem daran: Klima und Klimawandel dienen Ideologen aller Art längst als politische Schlagstöcke. Von „Klimaschwindlern" einerseits, von „Klimaverbrechern" andererseits ist da schon mal die Rede. Die seriöse Forschung stört offenbar nur noch. Ihr Hans EggertDer Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik…

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