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Große Stunde für junge Landwirte

Sächsische Schweiz-Osterzgebirge. Feierliche Zeugnisübergabe an die Landwirtschaftslehrlinge des Landkreises

Die Prüfungszeit ist immer ein sehr spannender Lebensabschnitt. Reicht mein Wissen? Kann ich im Stress die richtigen Antworten geben? Was passiert, wenn ich nicht bestehe?

Diese und viele andere Fragen bewegen jedes Jahr unsere Azubis bei ihren Abschlussprüfungen.  Im Lindenhof Ulberndorf gab es am 31. August die Zeugnisse für die ausgelernten Land- und Tierwirte. Landrat Michael Geisler gratulierte gemeinsam mit dem Regionalbauernverband Sächsische Schweiz-Osterzgebirge  und der Agrargenossenschaft Reinholdshain 15 Landwirtslehrlingen aus unserem Landkreis zur bestandenen Abschlussprüfung.

Das Erfahrungspotential in der Berufsausbildung ist groß. So bilden einige Betriebe unseres Landkreises mitunter schon seit 20 Jahren aus, so z. B. die Agrargenossenschaft Reinholdshain, die APG Pirna Cotta oder die Agrargesellschaften Ruppendorf und Wesenitztal. Die Anforderungen an diesen spezialisierten Beruf sind in den letzten Jahren um ein Vielfaches gestiegen, denn auch in diesem Berufszweig hat der technische Fortschritt immer mehr Einzug gehalten.

Wer Interesse an Tieren hat, mit moderner Technik umgehen möchte, die Arbeit an der frischen Luft liebt, gern körperlich aktiv ist und dem Bodenständigkeit wichtig ist, für diejenigen ist der Beruf in der Landwirtschaft genau der richtige. Wer sich darüber näher informieren wollte, hatte zum Tag der Ausbildung am 9. September im BSZ Pirna-Copitz, Pillnitzer Gelegenheit dazu. Hier konnten sich Schülerinnen und Schüler am Stand der Ausbildungsberatung „Grüne Berufe“ über dieses abwechslungsreiche Berufsbild informieren.

Im Landkreis werden Landwirte, Tierwirte, die Fachkraft Agrarservice, Pferdewirte, Gärtner, Hauswirtschafter/in, Fachpraktiker  in der Landwirtschaft, im Gartenbau und in der Hauswirtschaft ausgebildet. Die meisten Ausbildungsbetriebe – 26 – gibt es für Landwirte, gefolgt von Gärtnern, in 13 Betrieben und Tierwirten in elf Betrieben. (caw)

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Eggerts Ostwind – Wahl-Sinn

Sachsen. Es gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates „Für ein Deutschland, in dem wir gut und gerne leben" stammt nicht, wie der mecklenburgische AfD-Chef Leif-Eric Holm erkannt haben wollte, aus der DDR-Werbekiste. Ob das den Slogan besser macht, sei dahin gestellt. Auf alle Fälle sorgte der Mann mit seiner fälschlichen Behauptung für Misstrauen in AfD-Entäußerungen generell. Und er provozierte Aufmerksamkeit für die gängige Wahlwerbung, der ansonsten wenig Aufmerksamkeit geschenkt wird. Und deren Erkenntnisgehalt bei null liegt. Oder wie ergeht es Ihnen, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie sich in diesen Tagen vor der Bundestagswahl tatsächlich einmal durch den Sprüchewald quälen? Wem schreiben Sie beispielsweise den Ruf „Es geht um unser Land!" zu? Der FDP, der AfD, der SPD, den Linken, den Grünen? FDP wäre richtig. Die SPD variiert die nationale Karte mit „Zum Land der Dichter und Denker passt eine Politik, die in Ideen investiert", die AfD mit „Mut zu Deutschland!", während ein Spitzen-Linker versichert: „Mit Armut in unserem reichen Land werde ich mich nicht abfinden". Allein die Grünen haben es nicht so mit dem Deutsch-Nationalen. Sie murmeln etwas „Von weniger Europa hat keiner mehr!" Da wissen wir dann, wo es lang geht. Nach der Wahl. Ihr Hans EggertEs gehört ins Fach der heutzutage gern produzierten Fotofälschungen, dass die verflossene SED ihren XI. Parteitag einst mit dem Spruch „Für ein Land, in dem wir gut und gerne leben" gelobt habe. Damit ist klar: Der Text des aktuellen CDU-Plakates…

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