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1500 Tulpen für Riesa - gegen Polio

Zum Weltpoliotag haben die Mitglieder des Rotary Clubs Riesa-Elbland 1500 Tulpen an verschiedenen Orten in Riesa gepflanzt. Damit unterstützte der Rotary Club Riesa-Elbland, wie auch in den vergangenen Jahren, die weltweiten Bemühungen zur Ausrottung der Kinderlähmung in der Welt.

Der Club hat sich einer Aktion von holländischen Rotariern im Rahmen von „End Polio Now“ angeschlossen. Die holländischen Rotarier stellten die Tulpenzwiebeln zur Verfügung. In Boxen zu je 25 Zwiebeln und zum Preis von 15 Euro. Davon gingen direkt 10 Euro an End Polio Now, die von der Gates Stiftung auf 30 Euro verdreifacht wurden. Einen Großteil der Tulpen haben die Clubmitglieder in der Nähe des Krankenhauses, am Parkplatz an der Dr. Külz Straße gepflanzt.

Die Elblandkliniken haben diese Aktion gern unterstützt, ebenfalls die Stadtverwaltung, welche die Fläche zur Verfügung gestellt hat. In den vergangenen Wochen haben zahlreiche Riesaer diesen schönen Blumenschmuck bestaunt. Damit konnte der Rotary Club nicht nur zur Bekämpfung von Polio beitragen sondern auch einen Beitrag zur Verschönerung unserer Stadt leisten.

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Eggerts Ostwind – Schlagstöcke

Sachsen. Der Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik „Vermischtes" zu lesen, doch bald tauchte der Eisberg auch in den Kommentarspalten auf, und wie zu erwarten als Kronzeuge – für die Gefahren zunehmendem Klimawandels und ansteigender Meeresspiegel (wobei Erwähnung fand, für europäische Küsten bestünden keine akuten Gefahren). Sicher: Den Klimawandel gibt es. In Teilen der Antarktis wie der Arktis werden tatsächlich höhere Durchschnittstemperaturen und schwindende Eispanzer registriert. Auch ein (leichter) Anstieg der Meeresspiegel ist messbar. Und überhaupt haben wir allen Grund, uns um Umwelt und Natur zu kümmern – und zu sorgen. Doch ein Blick ins Archiv gemahnt zugleich, darüber nicht in Hysterie zu verfallen. Der jüngste „weiße Riese" ist beispielsweise nicht der erste dieser Größe und nicht der größte je beobachtete. Vor zwanzig Jahren wanderte einer gen Norden, der doppelt so groß war. Und der sich nach Jahren in den Weiten der Ozeane aufgelöst hatte. Wie alle Eisberge seit Ewigkeiten. Das heutige Problem daran: Klima und Klimawandel dienen Ideologen aller Art längst als politische Schlagstöcke. Von „Klimaschwindlern" einerseits, von „Klimaverbrechern" andererseits ist da schon mal die Rede. Die seriöse Forschung stört offenbar nur noch. Ihr Hans EggertDer Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik…

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