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Zimmis Einwurf – Hallo, liebe Pappnasenfreunde!

Schon mal Skat gespielt? Vier Jungs auf der Hand, dazu vier Ässer und drei Zehnen. Statt nervös zu werden, wird man fahrig. Der Skat wird aufgenommen. Im aufkommenden Glücksgefühl des Durchmarsches beginnt der Spieler zu schlampen. Nur noch ausspielen und sich freuen. Doch was ist das? Die ersten Karten liegen auf dem Tisch. Die Mitspieler prusten vor Freude. Vergessen den Skat zu drücken. Verloren. Wegen Dummheit, wegen fehlender Konzentration, wegen des Hochgefühls eines Sieges.

All das trifft auf die Vorstellung der Dresdner Dynamos am Sonntagnachmittag in Fürth zu. Gegen einen Kontrahenten, der in der ersten halben Stunde wie ein Absteiger auftrat. Genau das gab der Trainer der Kleeblätter zu Protokoll. Trainer Neuhaus versuchte zwar, über die ersten 30 Minuten das Positive herauszuziehen. Doch halt! Siehe Wirkung und Gegenwirkung. Und wer keine Tore macht, versteht das Fußballspielen ohnehin nicht. Dazu kommt ein für alle spürbarer Abbau der Leistungsbereitschaft. Kein Aufbäumen, kein jetzt erst recht. Wenn es schon nicht läuft, sollten die Schwarz-Gelben wenigstens kämpfen. War es vor Jahresfrist noch ein Eigentor von Aosman, diesmal waren es die ausbleibenden Treffer und die leeren Köpfe. Macht doch nichts, endlich wird es richtig spannend im Abstiegssumpf. Skat und Fußball können so schön sein! Stattdessen setzen wir uns alle die Pappnase auf.

Ihr Gert Zimmermann

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Kommentar von Klaus Vetterle
Habe zwar schon lange nicht mehr Skat gespielt, aber wenn man 11 Karten auf der Hand hat hat sich jemand vergeben und das Spiel kommt nicht zustande...
So einfach geht´s natürlich bei den Dynamos nicht