Carola Pönisch

Parkeisenbahn-Schubser

Dresden. Fünf junge Männer versuchten in der Nacht zum 12. Juli im Großen Garten Dresden, eine Parkeisenbahn aus den Schienen zu kippen.

Der Sicherheitsdienst hatte die Polizei verständigt, da an der Haltestelle Zoo der Parkeisenbahn mehrere Männer randalierten. Als die alarmierten Beamten vor Ort eintrafen, hatte sich die Gruppe bereits in Richtung Carolasee entfernt. Im Zuge der Fahndungsmaßnahmen konnten dort schließlich fünf Männer festgestellt werden.

Bei den fünf Randalierern handelt sich um Dresdner im Alter von 18, 22, 25, 32 und 34 Jahren. Die beiden Ältesten hatten zudem einen Teleskopschlagstock bei sich, weshalb sie jetzt auch noch eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz am Hals haben.

Ob es durch das versuchte Aufschaukeln der kleinen Parkbahn zu Schäden kam wird derzeit noch ermittelt.

 

 

 

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Eggerts Ostwind – Schlagstöcke

Sachsen. Der Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik „Vermischtes" zu lesen, doch bald tauchte der Eisberg auch in den Kommentarspalten auf, und wie zu erwarten als Kronzeuge – für die Gefahren zunehmendem Klimawandels und ansteigender Meeresspiegel (wobei Erwähnung fand, für europäische Küsten bestünden keine akuten Gefahren). Sicher: Den Klimawandel gibt es. In Teilen der Antarktis wie der Arktis werden tatsächlich höhere Durchschnittstemperaturen und schwindende Eispanzer registriert. Auch ein (leichter) Anstieg der Meeresspiegel ist messbar. Und überhaupt haben wir allen Grund, uns um Umwelt und Natur zu kümmern – und zu sorgen. Doch ein Blick ins Archiv gemahnt zugleich, darüber nicht in Hysterie zu verfallen. Der jüngste „weiße Riese" ist beispielsweise nicht der erste dieser Größe und nicht der größte je beobachtete. Vor zwanzig Jahren wanderte einer gen Norden, der doppelt so groß war. Und der sich nach Jahren in den Weiten der Ozeane aufgelöst hatte. Wie alle Eisberge seit Ewigkeiten. Das heutige Problem daran: Klima und Klimawandel dienen Ideologen aller Art längst als politische Schlagstöcke. Von „Klimaschwindlern" einerseits, von „Klimaverbrechern" andererseits ist da schon mal die Rede. Die seriöse Forschung stört offenbar nur noch. Ihr Hans EggertDer Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik…

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