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Zoo Hoyerswerda unterstützt Naturstation Neschwitz

Hoyerswerda. Seit Kurzem unterstützt der Zoo Hoyerswerda den Naturschutzstation Neschwitz e.V. mit dem gesammelt Geld aus dem Spendentrichter im Tropenhaus des Zoos.

„Für uns als Zoo steht der Arten- und Naturschutz an oberster Stellen. Wir sind froh, wenn wir der Naturschutzstation Neschwitz bei ihre großartige Arbeit unterstützen können“, äußerte sich Eugène Bruins, der Zoologische Leiter, zur neuen Partnerschaft mit der Station.

Eugène Bruins, Amphibien- und Reptilienkenner, lernte die Arbeit des Naturschutzstation Neschwitz e.V. besser kennen, als er, bei einer durch den Verein durchgeführten Umsetzaktion von heimischen Kröten, während ihrer alljährlichen Frühjahrswanderung, behilflich war. Am Mittwoch, 19. April, führte Eugène Bruins Feriencamp-Kinder der Station durch den Zoo und erklärte wie der Zoo Natur- und Artenschutz leistet. Einer von weiteren noch folgenden Führungen in Kooperation mit Neschwitz.

Der Verein beschäftigt sich hauptsächlich mit dem Erhalt und Schutz vieler seltener Arten wie Seeadler, Rotbauchunke oder Rohrdommel, die in der Lausitz heimisch sind. Die Station führt außerdem noch Biotoppflege und den Bau von Nisthilfen durch. Bildungsveranstaltungen in der Region gehören ebenfalls dazu. Eine weitere Aufgabe ist die Betreuung der Vogelauffangstation in Neschwitz.

Jährlich werden ca. 100 verletzte oder schwache Wildvögel aufgenommen, fachkundig gepflegt und nach ihrer Genesung in die Natur ausgewildert. Zu den häufigsten „Gästen“ zählen Mäusebussard, Mauersegler, Rauch- und Mehlschwalbe, Amsel, Turmfalke, Sperling, Saat- und Nebelkrähe, Storch und Graureiher. (pm)

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Eggerts Ostwind – Schlagstöcke

Sachsen. Der Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik „Vermischtes" zu lesen, doch bald tauchte der Eisberg auch in den Kommentarspalten auf, und wie zu erwarten als Kronzeuge – für die Gefahren zunehmendem Klimawandels und ansteigender Meeresspiegel (wobei Erwähnung fand, für europäische Küsten bestünden keine akuten Gefahren). Sicher: Den Klimawandel gibt es. In Teilen der Antarktis wie der Arktis werden tatsächlich höhere Durchschnittstemperaturen und schwindende Eispanzer registriert. Auch ein (leichter) Anstieg der Meeresspiegel ist messbar. Und überhaupt haben wir allen Grund, uns um Umwelt und Natur zu kümmern – und zu sorgen. Doch ein Blick ins Archiv gemahnt zugleich, darüber nicht in Hysterie zu verfallen. Der jüngste „weiße Riese" ist beispielsweise nicht der erste dieser Größe und nicht der größte je beobachtete. Vor zwanzig Jahren wanderte einer gen Norden, der doppelt so groß war. Und der sich nach Jahren in den Weiten der Ozeane aufgelöst hatte. Wie alle Eisberge seit Ewigkeiten. Das heutige Problem daran: Klima und Klimawandel dienen Ideologen aller Art längst als politische Schlagstöcke. Von „Klimaschwindlern" einerseits, von „Klimaverbrechern" andererseits ist da schon mal die Rede. Die seriöse Forschung stört offenbar nur noch. Ihr Hans EggertDer Riss wurde immer breiter, nun ist es passiert: Eine riesige Eisscholle, vielfach größer als Berlin, hat sich vom antarktischen Eisgürtel gelöst und treibt in den südlichen Pazifik hinein. Die ersten Meldungen darüber waren unter der Rubrik…

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