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Zimmis Grätsche – Episode 105

Die Volksseele kocht

Zimmis Grätsche. Die SG Dynamo Dresden verliert mit 0:2 zu Hause gegen Holstein Kiel – eine besonders bittere Niederlage. Die Unzufriedenheit ist bei den Fans deutlich zu spüren. Woran lag es?

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Fichte, Ahorn und Kirsche machen Musik

Dresden. Können tropische Hölzer eingespart und beim Gitarrenbau durch einheimische Hölzer ersetzt werden? »Ja«, lautet die Antwort. »Wir haben es geschafft, dass europäische Hölzer nun auch hervorragende Klangeigenschaften besitzen und eine echte Alternative zum Tropenholz sind«, sagt Dr. Mario Zauer, wissenschaftlicher Mitarbeiter der Professur für Holztechnik und Faserwerkstofftechnik der TU Dresden und Projektleiter. Strengere Regeln für Handel mit Tropenholz  Bisher werden Konzertgitarren aus einer Kombination lang gelagerter tropischer Holzarten wie westindische Zedrele für den Hals, ostindischer Palisander für Zarge und Boden und Ebenholz für das Griffbrett hergestellt. Seit Anfang 2017 gelten für den Handel mit bedrohten Hölzern aus den Tropen jedoch strengere Bestimmungen, so dass Musikinstrumentenbauer auf Alternativen angewiesen sind. Die Ingenieure der TU Dresden haben nun für die Gitarrenmanufaktur Hanika ein technisches Verfahren entwickelt, das einheimische Hölzer wie Fichte, Ahorn oder Kirsche mit ausgezeichneten Klangeigenschaften versorgt und sie damit für den Bau akustischer Gitarren nutzbar macht. Einheimisches Holz ist preiswert und genauso gut  Durch eine besondere thermische Behandlung erhalten die heimischen Hölzer mindestens die gleichen akustischen Eigenschaften wie Tropenholz. Mit dem neuen Behandlungsverfahren der Dresdner Forscher werden Fichte, Ahorn oder Kirsche mit einer bestimmten Temperatur und einem bestimmten Druck für eine gewisse Zeit thermisch behandelt um die notwendigen Alterungsprozesse des Holzes zu beschleunigen. Nach nur einem Jahr können die thermisch modifizierten einheimischen Hölzer nach zu hochwertigen Musikinstrumenten weiterverarbeitet werden. Die bisher verwendeten Tropenhölzer müssen hierfür sechs bis zehn Jahre gelagert und luftgetrocknet werden, bevor sie als sogenannte Tonhölzer für den Bau von Instrumenten geeignet sind. Gitarrenbauer Hanika stellt mittlerweile vier unterschiedliche, vollständig tropenholzfreie Gitarrenmodelle aus einheimischen Wäldern her.Können tropische Hölzer eingespart und beim Gitarrenbau durch einheimische Hölzer ersetzt werden? »Ja«, lautet die Antwort. »Wir haben es geschafft, dass europäische Hölzer nun auch hervorragende Klangeigenschaften besitzen und eine echte Alternative…

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U18-Wahl: Grüne und AfD vorn

Sachsen. Kinder und Jugendliche haben am 17. Mai bei der bundesweiten U18-Wahl deutlich gemacht, wie aus ihrer Sicht die Europawahl in Deutschland ausgehen soll. Bündnis 90/Die Grünen stelle mit 28,9 % den klaren Wahlsieger vor SPD (15 %) und CDU (12,7 %). Die Linke (7 %) und die AfD (6,7 %) liegen etwa gleichauf, es folgt mit 5,5 Prozent die FDP, die übrigen Stimmen verteilen sich auf zahlreiche kleinere Parteien. In Sachsen stellen nach Willen der Kinder und Jugendlichen Bündnis 90/ Die Grünen mit 18,1 % die stärkste Kraft. An zweiter Stelle rangiert die AfD mit 14,4 % der Stimmen. Die Linke (9,8 %), SPD (8,4 %) und CDU (8 %) liegen dicht beieinander. Mehr als 5 % erreichten Die PARTEI (7,1 %), Die Tierschutzpartei mit 6 % und die FDP mit 5,7 %. Mit insgesamt 16% komplettieren diverse andere Parteien den breiten Fächer des jugendlichen politischen Spektrums. Eine Woche vor der Europawahl ist das Ergebnis der Jugendwahl ein Signal sowohl an Politik als auch die anderen Generationen. Kinder und Jugendliche wählen bundesweit mehr pro-europäische Parteien. In Sachsen ist die euro-skeptische Perspektive deutlich ausgeprägter, bleibt aber dennoch hinter den Umfrageergebnissen der Erwachsenen zurück. Junge Menschen geben in der Mehrzahl denen eine Stimme, die Umweltschutz und konkrete Maßnahmen gegen den Klimawandel zur entscheidenden Frage machen, #fridaysforfuture gab darauf im Vorfeld deutliche Hinweise. Auch die Unzufriedenheit mit einer europäischen Urheberrechtsreform, die jugendliche Lebenswelten stark berührt, scheint sich im Wahlergebnis widerzuspiegeln. In Sachsen haben am 17. Mai 2.459 Kinder und Jugendliche abgestimmt. In Jugendtreffs, auf Spiel- und Marktplätzen oder in Schulen wurden von Kindern und Jugendlichen insgesamt 53 Wahllokale selbst organisiert. "Das große Interesse an der U18 Europa-Wahl und den Materialien im Vorfeld zeigt mir vor allem deutlich, dass junge Menschen, sich mit Politik und Parteien auseinandersetzen und wir ihnen die Wahlentscheidung ab dem 14 Lebensjahr übertragen können,“ kommentiert Jan Witza, Vorsitzender des Kinder- und Jugendring Sachsen. „Zweite wichtige Erkenntnis: Jugendliche wählen Pluralismus, das zeigt das überaus breite Spektrum von Parteien, die Stimmen der jungen Menschen erhalten haben.“Kinder und Jugendliche haben am 17. Mai bei der bundesweiten U18-Wahl deutlich gemacht, wie aus ihrer Sicht die Europawahl in Deutschland ausgehen soll. Bündnis 90/Die Grünen stelle mit 28,9 % den klaren Wahlsieger vor SPD (15 %) und CDU (12,7 %).…

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