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Die Minimalisten vom HSV: Mit knappen Siegen an die Spitze

Sport. Der HSV geizt mit Toren. Aber das reicht für die Top-Position in der 2. Liga. Das Spiel gegen Dynamo Dresden ist exemplarisch für den gesamten Saisonverlauf.

Der Hamburger SV ist der Minimalist unter den Aufstiegskandidaten der 2. Fußball-Bundesliga. Wenn die Norddeutschen gewinnen, dann knapp, äußerst knapp.

Zehn ihrer 13 Siege haben sie mit nur einem Tor Vorsprung erzielt, vorzugsweise mit 1:0. Das Paradoxe: Die Hamburger geizen mit Toren, holen aber damit die meisten Punkte in der Liga - nämlich 43. Das sind vier mehr als Aufstiegsfavorit 1. FC Köln. Dabei schießen die Rheinländer Tore am Fließband, nämlich 51. Der HSV hat erstaunliche 23 weniger.

Die Hanseaten, so haben Statistiker herausgefunden, sind der Tabellenführer in der Zweitliga-Geschichte mit den wenigsten Toren nach 21 Spieltagen. Die Aufstiegswahrscheinlichkeit des Teams liege jedoch bei 96 Prozent. „Das ist noch ein weiter Weg. Wir haben noch schwere Spiele“, sagt Siegtorschütze Lewis Holtby und wehrt alle Spekulationen ab.

Der Hamburger Sieg ist nicht Ausdruck großer Überlegenheit, sondern Ergebnis eines gewaltigen Missverständnisses. Der gravierende Patzer unterlief Dresdens Torhüter Markus Schubert und seinem Rechtsverteidiger Linus Wahlqvist bei einer Abwehraktion. „Ich habe gesehen, dass die sich nicht einig waren. Da bin ich dazwischen“, berichtet Holtby.

So sehr sich auch die meisten freuten im Volksparkstadion über den späten und wieder mal knappen Sieg, so waren sich fast alle einig, auch Trainer Hannes Wolf und Sportvorstand Ralf Becker: „Das war keine gute Leistung.“ Am nächsten Samstag beim starken Tabellenvierten 1. FC Heidenheim, der sieben Tore mehr, aber sechs Punkte weniger als der HSV auf dem Konto hat, wollen sich die Hanseaten von einer besseren Seite zeigen.

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