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AfD-Abgeordneter macht gemeinsame Sache mit russischen Geheimdienstmitarbeitern

Politik. Die völkerrechtswidrige Annexion der ukrainischen Krim-Halbinsel durch Russland wird von der AfD ausdrücklich unterstützt. Das geht jetzt sogar soweit, dass ein AfD-Bundestagsabgeordneter in einem Wirtschaftsforum auf der Krim gemeinsame Sache mit russischen Geheimdienstmitarbeitern macht.

Der AfD-Bundestagsabgeordnete Markus Frohnmaier verstärkt sein Engagement auf der von Russland besetzten Halbinsel Krim. Nach Recherchen von T-Online.de und des ARD-Politikmagazins „Kontraste“ ist Frohnmaier nun Mitglied des Organisationskomitees des „Yalta International Economic Forum“ – eines Wirtschaftsforums auf der Krim, das von der russischen Regierung gefördert wird. Laut Angaben der Veranstalter sind auch zwei hochrangige Mitarbeiter des russischen Geheimdienstes FSB Teil des Gremiums.

Frohnmaier war 2016 erstmals auf der Krim – gemeinsam mit dem damaligen AfD-NRW-Landesvorsitzenden Marcus Pretzell. Dieser räumte später ein, eine russische Stiftung habe die Reise-, Übernachtungs- und Aufenthaltskosten übernommen. 2018 weilte Frohnmaier ein weiteres Mal auf der annektierten Halbinsel, um am „Yalta International Economic Forum“ teilzunehmen. Laut Experten dient das Forum dazu, die widerrechtliche Annexion der Krim zu normalisieren.

Spionage und Brandstiftung

Frohnmaier war wegen seines politischen Engagements schon mehrfach in die Kritik geraten. Besonders seine engen Verbindungen zu Verdächtigen in Spionage- und Terrorfällen warfen Fragen auf, etwa zum polnischen Spionageverdächtigen Mateusz Piskorski. Ihm wirft die polnische Justiz Agententätigkeit für russische und chinesische Geheimdienste vor

Anfang des Jahres wurden Vorwürfe gegen Frohnmaiers damaligen Mitarbeiter Manuel Ochsenreiter öffentlich. Die polnische Justiz geht davon aus, dass Ochsenreiter einen Brandanschlag in der Ukraine in Auftrag gab. Frohnmaier trennte sich daraufhin von seinem Fachreferenten.

Zu seiner neuen Rolle im Organisationskomitee auf der Krim äußerte sich Frohnmaier auf Anfrage von T-Online.de und „Kontraste“ nicht. Ein Sprecher des „Yalta International Economic Forum“ betonte auf Anfrage, die Arbeit sei „vollkommen ehrenamtlich“.

Im Video: Andrea Kiewel kritisiert die „Tagesschau“ – „Man muss die Wahrheit berichten“

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