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Alarmstufe Rot in 7 Regionen - Hochwassergefahr in Bayern

Panorama. Dächer werden abgedeckt, Bäume krachen auf Straßen und der Bahnverkehr wird ausgebremst: Erneut kommt ein Sturm auf Deutschland zu. Die aktuelle Wetterlage im News-Ticker.

Dauerregen im Bayerischen Wald, starkes Tauwetter im Allgäu

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Hochwassergefahr in Bayern steigt

11.32 Uhr: Das Bayerische Landesamt warnt aktuell vor der Meldestufe vier in verschiedenen Regionen.

• Pegel Regen: Höchststand in Meldestufe 4 in Cham bis heute Abend

• Pegel Sägmühle/Schwarzer Regen: Meldestufe 3 bei vorerst weiter steigender Tendenz im Landkreis Regen überschritten.

• Pegel Kalteck/Ilz: Meldestufe 3 bei weiter steigender Tendenz überschritten. Auch in Hofkirchen und Vilshofen/Donau wird mit dem Überschreiten der Meldeschwelle gerechnet

• Die Pegel im Bereich der Stadt Passau werden die Meldeschwellen vermutlich nicht erreichen. Ein größeres Hochwasser wird an der Donau nicht erwartet.

Amtliche Unwetterwarnung Rot

09.49 Uhr: Regen und Sturm beherrschen in manchen Regionen den Samstag. Im Bayerischen Wald gibt es eine amtliche Unwetterwarnung für ergiebigen Dauerregen. Betroffen davon sind folgende Regionen:

• Kreis Cham

• Kreis Straubing-Bogen und Straubing

• Kreis Regen

• Stadt Deggendorf

• Kreis Freyung-Grafenau

• Stadt und Land Passau

Anders in der Alpenregion: Hier setzt Tauwetter ein. Eine amtliche Warnung wegen starken Tauwetter gilt für eine Region:

• Unterallgäu

Tierwelt zeigt es: So warm ist es bereits

Samstag, 16. März, 8.15 Uhr: Fledermäuse und Igel sind in diesem Jahr früh aus dem Winterschlaf erwacht. An warmen Tagen seien schon Fledermäuse gesichtet worden, berichtete Birgit Königs, die Sprecherin des Naturschutzbundes Nabu in Nordrhein-Westfalen. Auch Schmetterlinge flatterten bereits durch die milden Lüfte. So seien Zitronenfalter, Admiral und Tagpfauenauge gesehen worden.

Mit wärmeren Temperaturen steigt auch die Zeckengefahr in Bayern. Es bestehe schon jetzt ein gewisses Risiko, sich durch Zecken mit Krankheiten anzustecken, sagte ein Sprecher des Gesundheitsministeriums in München.

Sturm im Norden entwurzelt Bäume – auch Hochwasser erwartet

Freitag, 15. März, 18.55 Uhr: Sturm und Unwetter haben am Freitag den Straßen- und Zugverkehr in Norddeutschland beeinträchtigt. Umgestürzte Bäume verursachten auf der A21 bei Bad Oldesloe in Schleswig-Holstein eine Vollsperrung. Der Sylt-Shuttle nahm nach Angaben der Bahn zum Beispiel keine Wohnwagengespanne und Lkw mit leeren Anhängern mit.

Bei den Fähren zu den Halligen und Nordfriesischen Inseln kam es zu Fahrplanänderungen und Verspätungen, wie die Wyker Dampfschiffs-Reederei mitteilte. Auch die Fähre Rostock nach Gedser in Dänemark wurde am Abend eingestellt, wie die Reederei Scandlines informierte.

Für Freitagabend gehen die Experten von „The Weather Channel“ von einem Weststurm mit zeitweise schweren Böen aus. Auch Gewitter seien nicht ausgeschlossen. An der Elbe in Hamburg-St. Pauli wurden in der Nacht Wasserstände bis 1,50 Meter über dem mittleren Wasserstand erwartet, so die Vorhersage des Bundesamts für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH). Eine leichte Überflutung des Hamburger Fischmarkts war nicht auszuschließen.

Hier finden Sie die Windkarte für Deutschland

Im Video: Sturm hinterlässt Schneise der Verwüstung in der Eifel - 30 Häuser beschädigt

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