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Verurteilte Meike Schlecker lebt in London - mit 24.000 Euro im Monat

Finanzen. Als das Schlecker-Imperium im Jahr 2011 bankrott ging, musste Firmengründer Anton Schlecker vor Gericht. Auch seine Tochter Meike wurde verurteilt. Heute lebt die Betriebswirtin mit ihren Kindern in London. Ob sie ihre Gefängnisstrafe antreten muss ist noch offen. Finanziell geht es Meike Schlecker laut einem Pressebericht ziemlich gut.

Im Jahr 2011 setzte Schlecker mit gut 42.000 Mitarbeitern rund 4,2 Milliarden Euro um und gehört zu den größten Handelsunternehmen Europas. Doch die Expansion um jeden Preis trieb das Unternehmen in die Pleite.

Das Landgericht Stuttgart verurteilte im November 2017 Anton Schlecker sowie seine Kinder Meike und Lars, unter anderem wegen Beihilfe zum Bankrott. In dem kürzlich veröffentlichten Urteil gibt das Gericht Details aus Meikes Leben preis, wie „Bild am Sonntag“ berichtet.

Anton Schlecker (m.) und seine Kinder Meike und Lars im Mai 2017
dpa

Derzeit lebt die 45-jährige Meike Schlecker in London. Nach der Trennung von ihrem Mann Tim kümmert sie sich als alleinerziehende Mutter um ihre Tochter und ihren Sohn.

800 Euro pro Tag

Laut dem Bericht hat Meike Schlecker ein monatliches Einkommen von 24.000 Euro – das macht pro Tag rund 800 Euro. Weil sie zu jedem Verhandlungstag pünktlich nach Stuttgart anreiste, durfte sie während des Strafprozesses in London wohnen bleiben.

Das Gericht verurteilt Meike Schlecker wegen Beihilfe zum Bankrott und Insolvenzverschleppung zu einer Gefängnisstrafe von zwei jahen und acht Monaten. Derzeit prüft der Generalbundesanwalt, ob Meike Schlecker tatsächlich hinter Gitter muss. Bei der Prüfung geht es um die Frage, ob die Kinder unter der Trennung von ihrer Mutter besonders leiden würden.

Vertraut mit großen Summen

Meike Schlecker ist an große Beträge gewöhnt. Laut der Gerichtsakte schrieb die Studentin der Betriebswirtschaft im Jahr 2001 ihre Abschlussarbeit über das Thema Online-Versandhandel. Zu dem Zeitpunkt ist sie mit fünf Millionen Euro an Anton Schleckers Unternehmen beteiligt und verdient pro Jahr 150.000 Euro.

In den Prozessakten werden noch größere Beträge genannt. Meike hat zusammen mit ihrem Bruder Lars im Jahr 2011 einen Schaden von 6.136.261 Euro verursacht. Lars und sie überwiesen sich das Geld aus dem Firmenvermögen – drei Tage, bevor der Insolvenzantrag bei den Behörden einging. Laut dem Bericht werten die Richter das als Straftat von „besonders großer Geldgier“.

Im Video: Richter knöpfen sich im Urteil gierige Schlecker-Kinder vor

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