Offener Brief zum Bürgerentscheid Schwimmhalle Spremberg

Spremberg. Mit den Wahlen am 26.09.2021 wurde der Bürgerentscheid zum Schwimmhallenneubau in Spremberg entschieden. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens Matthias Warmo und Frank Kuhlee haben dazu einen offenen Brief verfasst, in dem sie Stellung dazu nehmen.  Offener Brief Liebe Einwohnerinnen und Einwohner unserer Stadt,sehr geehrte Fraktionsvorsitzende,werte Bürgermeisterin, es ist nun mehr als 3 Monate her, da haben sich die Initiatoren und der Verein zusammengefunden, um ein Bürgerbegehren zu starten. Ein Bürgerbegehren mit dem Ziel der Herbeiführung eines Bürgerentscheides, um die Standortentscheidung für den Ersatzneubau der Schwimmhalle in Spremberg letztverbindlich und demokratisch zu klären. Es hat uns einfach genervt und wir sind davon überzeugt, es ging Ihnen als Bürger ebenso, dass über 8 Jahre nur um einen Standort diskutiert wurde - letztendlich mit gefassten Beschlüssen durch die Stadtverordnetenversammlung - einmal für den Kochsagrund (Februar 2019) und dann für den Puschkinplatz (Mai 2021). Auch wir waren skeptisch, ob wir die notwendigen Unterschriften in der Phase des Bürgerbegehrens dafür zusammenbekommen werden. Mit über 4000 eingereichten Bekenntnissen von Ihnen, liebe Einwohner, für einen Bürgerentscheid, haben wir es gemeinsam geschafft. Hatten noch einige Abgeordnete am 26.05.2021 in der Stadtverordnetenversammlung eine ablehnende Haltung zur Durchführung eines Bürgerentscheides, (dieser Beschluss stand zur Diskussion, wobei die Mehrheit dagegen stimmte), so wurde in der Stadtverordnetenversammtung am 11.08.2021 einstimmig die Durchführung eines Bürgerentscheides beschlossen. Zum allerersten Mal konnten in Spremberg die wahlberechtigten Einwohner darüber entscheiden, welchen Standort sie für den Ersatzneubau der Schwimmhalle bevorzugen. Und die Einwohner haben mit über 14.000 Stimmabgaben entschieden. Lange Zeit war es ein "Kopf an Kopf-Rennen" und nicht zuletzt, eine denkbar knappe Entscheidung. Mit ca. 560 Stimmen Unterschied haben Sie, werte Einwohner von Spremberg, eine Entscheidung herbeigeführt. Der Ersatzneubau der Schwimmhalle mit einem Außensaunabereich wird am Standort Puschkinplatz errichtet. Wir Initiatoren - und wir denken auch Sie, verehrte Einwohner und Einwohnerinnen der Stadt Spremberg/Grodk - erwarten Jetzt, dass dieser Bürgerentscheid zeitnah und unverzüglich in die Realität umgesetzt wird und nicht wieder ein 8-jähriger Diskussionsprozess zu irgendwelchen Detail- oder Bauausführungsfragen stattfindet. Wir bedanken uns für ein solch großes Interesse und für die Teilnahme am Bürgerentscheid. Wir bedanken uns auch bei allen Helferinnen und Helfern, welche diesen Bürgerentscheid in der Vorbereitung und Durchführung unterstützten und begleiteten, bei allen Sponsoren und bei den fleißigen Frauen und Männern im BürgerundWahlbüro, welche diese Abstimmung kurzfristig organisatorisch vorbereiten mussten. Vielen, vielen Dank. Einige Sätze seien uns an dieser Stelle an die Bürgermeisterin der Stadt Spremberg gestattet: Fraktionsvorsftzenden und an die Wir bitten Sie dringlichst GEMEINSAM und MITEINANDER: mit den weiteren Vorbereitungen und Planungen ohne Zeitverzug zu beginnen,die Realisierung am mehrheitlich gewählten Standort Puschkinplatz vollumfänglich und zukunftsorientiert zu bewerten sowie die dafür erforderlichen Schritte einzuleiten,die Voraussetzungen zu schaffen, dass auch während der Bauphase eine Schwimmausbildung für die Kinder der Stadt Spremberg/Grodk, das Schul- und Rehaschwimmen sowie das Vereinsschwimmen - nicht nur für unseren Landesleistungsstützpunkt - durchgängig gewährt wird,dass Sie Bedingungen für die Anwohner und Gewerbetreibenden in diesem Bereich schaffen, dass die Einschränkungen während der Bauphase zu keinem wirtschaftlichen Desaster und zu unzumutbaren Einschränkungen für diese führen. Das gilt selbstredend auch für die Patienten des dort niedergelassenen Arztes und der Physiotherapie, für den Besuch der Tierarztpraxis und für die Nutzer der angrenzenden Sport- und Freizeiteinrichtung sowie für das "Haus der Vereine",dennoch die Erweiterung des Rad- und Fußweges von der Drebkauer Straße bis zum Florian-Geyer-Weg umzusetzen, damit allen Bewohnern in diesem Quartier eine wesentlich höhere Sicherheit gewährt werden kann, wenn diese nicht mit dem Auto zum Sportplatz, Friedhof bzw. zur Grundschule fahren können bzw. wollen,nach den effektivsten Bedingungen ringen, um den Bürgerentscheid in den nächsten 3 Jahren umzusetzen,keine Sanierung der alten Schwimmhalle als Lösungsansatz zu verfolgen. Sanierungen sind in Spremberg stets kostenintensiver geworden wie geplant (vgl. Bürgerhaus, Rathausturm). Selbiges gilt wohl auch für die Einhaltung der geplanten Realisierungspläne. Vielen Dank Matthias Warmo1. Vertrauensperson Frank Kuhlee2. VertrauenspersonMit den Wahlen am 26.09.2021 wurde der Bürgerentscheid zum Schwimmhallenneubau in Spremberg entschieden. Die Initiatoren des Bürgerbegehrens Matthias Warmo und Frank Kuhlee haben dazu einen offenen Brief verfasst, in dem sie Stellung dazu nehmen.  O…

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Rosen für 46 kleine Erdenbürger

Forst. Seit 2007 pflanzen die Stadt Forst und der WochenKurier daher gemeinsam Rosen für den Forster Nachwuchs. Der Gedanke dabei: Der Nachwuchs soll sich immer daran erinnern, dass seine Wurzeln in Forst liegen - ganz gleich, wohin es ihn auf der Welt auch hinziehen mag. Die eigene Rose steht dabei symbolisch für Identität und Heimatgefühl. Auch in diesem Jahr konnte die Aktion coronabedingt wieder nicht zum Saisonstart am 1. Mai stattfinden. Deshalb wurde sie nun am vergangenen Sonntag zum Saisonausklang nachgeholt. Die Familien, deren Babys vor dem 1. Mai diesen Jahres geboren wurden und die sich angemeldet haben, wurden zu dieser besonderen Aktion eingeladen. Nach musikalischer Begrüßung und den Grußworten konnten die Familien ihre persönliche Babyrose aus den drei Sorten: Amaretto, Cherry Girl und Freifrau Caroline am Beet auswählen. Diese werden nun in den darauffolgenden Wochen im Rosenpark gepflanzt und für jedes Kind beschriftet. »Die Stadt Forst und der WochenKurier führen seit vielen Jahres erfolgreich die Rosenbaby-Aktion durch und haben auch für das Jahr 2021 die weitere Zusammenarbeit vereinbart«, berichtet Simone Taubenek, Bürgermeisterin von Forst und sagt weiter: »Diese Aktion soll den Eltern und den kleinen neuen Erdenbürgern Freude bereiten. Wer möchte, kann ein Schild an der ausgewählten Rose mit dem Namen und Geburtsdatum des Kindes aufstellen lassen und so bleibt für immer ein persönliches Stück in der Heimat, im Schmuckkästchen unserer Stadt, dem Rosengarten.« Die Eltern können im Laufe der Jahre diese Rose immer wieder mit dem Kind besuchen und können zusehen, wie sie wächst und gedeiht. »Die eigene Rose, die zeigen soll: Hier komme ich her und hier sind meine Wurzeln, ist eine sehr schöne gemeinsame Aktion. Sie hat bereits über viele Jahre Bestand und ist bei den Menschen in der Stadt, besonders bei den jungen Eltern beliebt. Sie bietet eine gute Möglichkeit, Heimatverbundenheit zu schaffen, betont Simone Taubenek.« Zukünftig sollen auch in der Partnerstadt Brody Rosen für die Babys gepflanzt werden. Parkmanager Stefan Palm führte deshalb im vergangenen Jahr, am letzten Rosengartensonntag im September, Gemeindevertreter und Eltern aus der Gemeinde Brody durch den Rosenpark. Die Gäste erfuhren Wissenswertes rund um die Rosen und den Ostdeutschen Rosengarten sowie über die Organisation und Durchführung der Babyrosen-Aktion. Diese Aktion wird das weitere Zusammenwachsen beider Orte stärken, eine emotionale Bindung schaffen und den Blick der interessierten Öffentlichkeit auf eine gemeinsame Zukunft lenken.Seit 2007 pflanzen die Stadt Forst und der WochenKurier daher gemeinsam Rosen für den Forster Nachwuchs. Der Gedanke dabei: Der Nachwuchs soll sich immer daran erinnern, dass seine Wurzeln in Forst liegen - ganz gleich, wohin es ihn auf der Welt auch…

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Die Zukunft erwarten - aber strengt Euch dabei an!

Spremberg. In der vergangenen Woche am 9. September lud die ASG-Wirtschaftsförderung Spremberg-Spreetal gemeinsam mit dem Verein Jugend und Soziales e.V. zu einem besonderen Unternehmertreffen ein. Thematisch beschäftigte sich die Veranstaltung mit dem Strukturwandel und gemeinsamen, grenzüberschreitenden Strategien. Deshalb waren neben kommunalen Vertretern Sprembergs und Spreetals auch Repräsentanten der polnischen Partnerstadt Szprotawa sowie der Länder Brandenburg und Sachsen anwesend. Außerdem erlebten die über 140 Gäste einen Fachvortrag von Wolf Lotter. Der bekannte Wirtschaftsjournalist und Autor stellte klar: „Es geht nicht um höchstes Tempo im Strukturwandel. Es geht um Veränderung. Wichtig ist, vorher Inventur zu machen. Was haben wir? Was brauchen wir? Was wollen wir?“ Er schloss salopp mit den Worten: „Wenn Ihr wisst, wer Ihr seid und wo Ihr steht, dann braucht Ihr keine Angst vor der Zukunft zu haben, sondern könnt sie erwarten. Aber: Strengt Euch dabei an!“ Polnische Unternehmer nutzten diesen Abend, um ihre Firmen zu präsentieren und mit ihren deutschen Kollegen ins Gespräch zu kommen. Eröffnet wurde die Veranstaltung durch den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden der ASG Spremberg GmbH, Manfred Heine, und den Bürgermeister von Szprotawa, Miroslaw Gasik. Ein gelungenes und unterhaltsames Ende nahm der deutsch-polnische Unternehmertreff mit einem Konzert der Band „Nadija“ aus Szprotawa. In der vergangenen Woche am 9. September lud die ASG-Wirtschaftsförderung Spremberg-Spreetal gemeinsam mit dem Verein Jugend und Soziales e.V. zu einem besonderen Unternehmertreffen ein. Thematisch beschäftigte sich die Veranstaltung mit dem…

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„Jugend dreht durch“

Drebkau. Am kommenden Wochenende (10. bis 12. September) findet in Göritz bei Drebkau ein Mitmachfestival von Jugendlichen für Jugendliche statt. Organisiert wird das Ganze u.a. von der Stiftung SPI – Niederlassung Brandenburg Süd-Ost, dem AWO Regionalverband Brandenburg Süd e.V. und dem Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung Brandenburg. Teilnehmen können Kinder und Jugendliche ab 12 Jahren bis einschließlich 27 Jahre. Die drei Tage sind gefüllt mit vielen verschiedenen Workshops und Werkstätten zu Themen, wie zum Beispiel DJing, 3D-Druck, Theater oder Upcycling mit Kleidung und Alltagsdingen. Zu sehen und zu erleben gibt es aber auch Filme und offene Gesprächsrunden mit Initiativen und interessanten Gästen zu Zukunftsperspektiven junger Menschen in der Lausitz. Musik von DJs und Bands sowie Spiel und Spaß begleiten das abwechslungsreiche Programm. Die gesamte Veranstaltung ist kostenfrei. Es kann auf dem Festivalgelände gecampt werden, wofür jedoch ein Zelt mitgebracht werden muss. Für Verpflegung ist das gesamte Wochenende über gesorgt. Bei der Anmeldung vor Ort werden die Altersunterschiede durch entsprechende verschiedenfarbige Bändchen gekennzeichnet. Der Jugendschutz wird in jedem Fall gewahrt und durch Sozialarbeiter vor Ort überwacht. Die Übernachtung sowie alle geplanten Aktionen finden auf dem Gelände der Wilden Möhre statt. Los geht es am Freitag ab 13 Uhr und endet am Sonntag 16 Uhr. Auch Tagesbesuche sind möglich. Info: Nähere Informationen zum Festival und wie ihr euch anmelden könnt, erfahrt ihr unter: www.pegasus-senftenberg.de. Die benötigten Unterlagen zur Anmeldung können aber auch im Kultur- und Freizeitzentrum „Pegasus“ (Rudolf-Breitscheid-Str. 17, 01968 Senftenberg) abgeholt werden.Am kommenden Wochenende (10. bis 12. September) findet in Göritz bei Drebkau ein Mitmachfestival von Jugendlichen für Jugendliche statt. Organisiert wird das Ganze u.a. von der Stiftung SPI – Niederlassung Brandenburg Süd-Ost, dem AWO Regionalverband…

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