Sommerliche Frische in der City

Spremberg. In der Spremberger Innenstadt mehren sich die blühenden Farbtupfer. Nachdem der LAGA-Verein zuletzt nur eine Geländerseite der Langen Brücke mit Blumenkästen versehen konnte, sprießt es nun auch auf der gegenüberliegenden Seite. Auch die XXL-Blumentöpfe versprühen wieder an verschiedenen Orten der City sommerliche Frische. »Wir freuen uns sehr, dass es uns in diesem Jahr gelungen ist, beide Geländerseiten mit Blumenkästen zu bestücken«, sagt Frank Meisel, Vorstandschef des LAGA-Vereins. Rund zwei Stunden hat er zusammen mit weiteren Vorstandsmitgliedern gebraucht, die eigens angefertigten Halterungen zu montieren und die bepflanzten Kästen einzusetzen. »Dass die Lange Brücke jetzt doppelt bunt erblüht, ist nicht allein unser Verdienst«, betont Meisel. Von Anfang an habe es eine gute Zusammenarbeit mit der Citymanagerin Madlen Schwausch gegeben, betont er. Sie habe auch über die ASG einen Teil der Kosten getragen. Schon bei der Realisierung der ersten Brückenseite habe sie bei der Finanzierung aus dem Verfügungsfonds geholfen. Die Halterungen habe Metallbau Pruss angefertigt. Und für Bepflanzung und Pflege gebühre dem Blumenladen Stiller in unmittelbarer Nachbarschaft zur Brücke ein ganz großes Dankeschön. Dem städtischen Betriebshof ist es zu verdanken, dass auch die überdimensionierten Blumentöpfe ihren Weg zurück in die Stadt gefunden haben. Dort waren die XXL-Töpfe über den Winter eingelagert. Die Bepflanzung ermöglichen Sponsoren, die für einzelne Töpfe Patenschaften übernommen haben.In der Spremberger Innenstadt mehren sich die blühenden Farbtupfer. Nachdem der LAGA-Verein zuletzt nur eine Geländerseite der Langen Brücke mit Blumenkästen versehen konnte, sprießt es nun auch auf der gegenüberliegenden Seite. Auch die…

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Musik- und Kunstschule beendet das Schuljahr

Spree-Neiße. Mit einer letzten Ensembleprobe beendeten Schüler der Musik- und Kunstschule des Landkreises Spree-Neiße im Garten des Kulturschlosses in Spremberg ihr Musikschuljahr. Ganz anders als geplant hatten sie nur noch wenige Male im Juni die Möglichkeit, gemeinsam zu musizieren. Jetzt stehen die Zeichen auf Hoffnung für das neue Schuljahr, um in Konzerten, Wettbewerben und Vorspielen für magische musikalische Momente zu sorgen.   Wer selbst gern ein Instrument spielen möchte, kann sich für einen Unterrichtsplatz im neuen Schuljahr noch bis zum 3. Juli in den Regionalstandorten der Musikschule in Forst und Spremberg dafür vormerken lassen. Auch für die Fachbereiche Malerei/Grafik, Tanz, Instrumentenkarussell und Gesang stehen aktuell noch Ausbildungsplätze im Schuljahr 2020/21 zur Verfügung. Ob im Einzel- oder Gruppenunterricht, im Instrumentalensemble oder Orchester – die Musik- und Kunstschule hat unabhängig vom Alter, den Vorkenntnissen und Zielvorstellungen für jeden Teilnehmer das passende Unterrichtsangebot. In Klassik, Folklore und Popularmusik wird der Unterricht durch erfahrene, diplomierte Pädagogen und Musiker durchgeführt, die jederzeit gern beratend den Schülern und ihren Eltern bei der Wahl eines Instrumentes zur Seite stehen.   Auch auf der Internetseite der Musik- und Kunstschule sind unter www.musikschule-spn.de noch einmal für alle Interessenten umfassende Informationen zur Unterrichtsaufnahme zusammengefasst und werden aktuelle Angebote zu Probeunterrichten zum neuen Schuljahr veröffentlicht.Mit einer letzten Ensembleprobe beendeten Schüler der Musik- und Kunstschule des Landkreises Spree-Neiße im Garten des Kulturschlosses in Spremberg ihr Musikschuljahr. Ganz anders als geplant hatten sie nur noch wenige Male im Juni die Möglichkeit,…

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Politik ist sich uneinig

Spremberg. Die Debatte um den Ersatzneubau der Spremberger Schwimmhalle geht in eine neue Phase. Eigentlich hatte das Stadtparlament sich Ende Februar 2019 – demokratisch – darauf geeinigt, dass der Ersatzneubau der Schwimmhalle oberhalb des Freibades Kochsagrund angesiedelt wird. Jetzt stellt sich die Frage, werden die Beschlüsse nun aufgehoben und rückt gar ein neuer Standort in den Fokus der Diskussionen? Derzeit sieht es danach aus. Der Ortsverband der CDU hatte aus aktuellem Anlass am vergangenen Donnerstag zu einer Pressekonferenz eingeladen. Die CDU beharrt nach wie vor auf den Standort am Freibad. Andere Stadtverordnete machen nun »eine Rolle rückwärts«, sagt Torsten Jurk, Stadtverbandsvorsitzender der CDU. Auch die 900.000 Euro Buchwert des derzeitigen Objekts (Stand 2017) sowie die etwa 200.000 Euro von der Verwaltung errechneten Abrisskosten, die insgesamt die Summe von 1,1 Millionen Euro ergeben standen im Raum, die Jurk zufolge als Negativbetrag im Haushalt der Stadt stehen – ohne dass ein Gebäude steht. Auch die Thematik Fördermittel wurde angesprochen, die im konkreten Fall dann wohl zurückgezahlt werden müssen, so Jurk. Für die Stadtverordneten Torsten Jurk, Kai Noack, Janine Kantor und die CDU-Bürgerbeauftragte Rita Richter ist die »Rolle rückwärts« einiger Stadtverordneten nun nicht mehr nachvollziehbar. Alle vier verstehen die Welt nicht mehr, waren die hochgepriesenen »Visionen« der nächsten Generation: »alles am Standort Schomberg zu konzentrieren« doch ein wirklich guter Vorschlag. Ein Kontra um die neu aufgelegte Debatte um einen zentralen Standort für den Ersatzneubau der Schwimmhalle im Kochsagrund kommt derweil vom Nachbarschaftsverbund des Florian-Geyer-Weges, die sich unmittelbar nach der Präsentation der Baupläne im Frühjahr 2019 zusammengefunden hatten, um den gefällten Beschluss abzuwenden. Umweltgründe wie auch der Kostengrund sind für die Bewohner um den Florian-Geyer-Weg Gründe, die Pläne nochmals zu überdenken. Der Bauausschuss und der Nachbarschaftsverband trafen sich am Dienstag im Freibad, um über Lösungen zu reden. Wie letztendlich die Stadtverordneten am Mittwoch das umstrittene Thema behandelt haben, das wird sich zeigen.Die Debatte um den Ersatzneubau der Spremberger Schwimmhalle geht in eine neue Phase. Eigentlich hatte das Stadtparlament sich Ende Februar 2019 – demokratisch – darauf geeinigt, dass der Ersatzneubau der Schwimmhalle oberhalb des Freibades…

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Dem »Kopsinchen« auf der Spur

Spree-Neiße. Das »Kopsinchen« als Maskottchen ist eng verbunden mit dem ehemaligen Chemiefaserwerk Guben. Doch während andere einstige DDR-Werbe- und Identitätsfiguren wie das Leipziger »Messemännchen« oder das Erfurter »Florinchen« die Zeit überdauerten, ist es um das Gubener »Kopsinchen« still geworden. Nun will sich der »Gubener Tuche und Chemiefasern e.V.« in diesem Jahr verstärkt mit dieser Figur beschäftigen. Dazu gehört auch eine umfangreiche Recherche zur Geschichte und zum Wirken der schlanken Frauengestalt. Doch wer hat sie eigentlich mal erfunden? Wann trat sie in die Öffentlichkeit? Gibt es eventuell einen Geburtstag? Sollte die Figur die Produkte des CFG bewerben oder welche anderen Zwecke sollte sie erfüllen? Welche Firma hat die Puppe produziert? Hat man die Puppe als Werksangehöriger geschenkt bekommen? Wurde sie als eine Auszeichnung übergeben oder konnte man sie kaufen? Wie teuer war sie? War sie in einem Werbekarton verpackt? »Hat noch jemand ein »Kopsinchen« in seinem Besitz und ist bereit, uns dieses zu Ausstellungszwecken zu übergeben?«, fragt Diethelm Pagel, Vorsitzender des Gubener Tuche und Chemiefasern e.V. Was ist dran an der Geschichte, dass das »Kopsinchen« später auch eine Schwester mit dem Namen »Kopsinka« als Symbolfigur für die polnischen Mitarbeiterinnen gehabt haben soll? Wo ist das Schild des ehemaligen Wochenkindergartens verblieben? Mit all diesen Fragen wendet sich der Verein nun an die Öffentlichkeit. »Bitte teilen Sie uns Ihre Erinnerungen und Hinweise zur Geschichte des »Kopsinchens« mit. Mit unserer Recherche wollen wir dazu beitragen, die Tradition der vielen Gubener Chemiefaserwerker zu bewahren und im Rahmen unserer museums-pädagogischen Arbeit mit Kindern dem »Kopsinchen« einen erhöhten Stellenwert zu geben«, sagt Diethelm Pagel. Folgende Kontaktmöglichkeiten stehen zur Verfügung: Telefon: 01792482372; E-Mail: diet-helm.pagel@gmail.com. Aber auch ein persönlicher Kontakt im Rahmen der Öffnungszeiten in den Räumen der Ausstellung in Guben, Gasstraße 4, Friedrich-Wilke-Platz ist von Dienstag bis Freitag 12 bis 17 Uhr und Sonntag 14 bis 17 Uhr möglich. Die Telefonnummer hier lautet: 03561-5595107. (pm/Verein)Das »Kopsinchen« als Maskottchen ist eng verbunden mit dem ehemaligen Chemiefaserwerk Guben. Doch während andere einstige DDR-Werbe- und Identitätsfiguren wie das Leipziger »Messemännchen« oder das Erfurter »Florinchen« die Zeit überdauerten, ist es…

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