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Familientradition seit über 40 Jahren

Eichow. In vielen Branchen boomt es. Dem gegenüber steht der Fachkräftemangel. Firmen droht irreparabler Mitarbeiterverschleiß durch andauernde Überlastung. Wie bindet und motiviert man dennoch seine Mitarbeiter? Das Unternehmen Bau-Lehmann aus Eichow zeigt auf, wie das gehen kann.

»Arbeits- und Lebensqualität lassen sich nicht mehr trennen. Unser Firmenslogan `Leidenschaftlich bauen` schließt beides ein. Wir müssen wirtschaftlich arbeiten, dabei aber gesund bleiben. Das gilt auch für mich«, umreißt Christof Lehmann seine Philosophie. Der hohe Maßstab, der für die Qualität der von seinem Unternehmen erbauten Eigenheime angelegt wird, gilt auch für die Arbeitshygiene. Das bedeutet effizienten Ablauf und verlässlichen, fairen Umgang miteinander. »Wer meint, dass zünftige Betriebsfeiern bereits das non plus ultra der Mitarbeitermotivation ist, irrt. Gemeinsam feiern ist wichtig, aber nicht alles.« Die Betriebsausflüge bei Bau-Lehmann sind beliebt und dienen auch der Teambildung. »Aber das nützt alles nichts«, so Lehmann, »wenn im Alltag Vertrieb, Planung und Bau immer nur `schneller, höher, weiter` absolviert werden sollen.« Überstunden sind im Unternehmen deshalb Ausnahme.

Das war nicht immer so. Schnell aber war zu merken, dass ein höherer Verdienst nicht den gestörten Familienfrieden ausgleicht. Überhaupt spielt das Thema, Familie und Arbeit unter einen Hut zu bringen, eine große Rolle. Wo der logistische Ablauf es ermöglicht, gewährt Arbeitgeber Lehmann arbeitszeitliche Flexibilität. »Außerdem bespreche ich wesentliche Strategien, wohin es geht und was wir an Entwicklung schaffen können, auch mit meinen Bauleitern und Vorarbeitern. Denn sie sind es, die mit ihren Leuten dann vor Ort die Vorgaben umsetzen müssen. Natürlich bin ich der Steuermann. Aber wohin wir segeln, entwickeln wir gemeinsam.«

Christof Lehmann baut somit auf Vertrauen. 2014 übernahm er geordnet das Unternehmen vom Vater. Ein Jahr später verstarb der Senior unverhofft. »Ich musste mich noch mehr als bisher auf die Kompetenzen und die Selbstständigkeit meiner Mitarbeiter und deren Loyalität verlassen. Der Großteil hielt zur Stange und trug die Weiterentwicklung mit.« Das hieß zielstrebig dranbleiben, Kritik üben, aber auch aushalten können -ein Prüfstein für das Unternehmen, für die gesamte Mannschaft. »Folgen motivierte Mitarbeiter dem Unternehmen, folgen auch die Kunden. Ist der Bauherr vor Ort auf der Baustelle, ist der Maurer eben nicht mehr nur Maurer. Er ist dann an vorderster Front und somit auch Firmenrepräsentant. Latente Unzufriedenheit merkt sofort der Kunde.«

Bau-Lehmann steht wirtschaftlich gut da und fährt auf Hochtouren. Dennoch ist die Personalfluktuation sehr gering. Ob das in Zukunft so bleibt, weiß Lehmann nicht. Das sei ja stark von der politischen Entwicklung abhängig. »Aber wir bereiten uns zusammen darauf vor, allem gewachsen zu sein.« Ein ganz besonderes Ziel aber verfolgt der Firmenchef hierbei. »Bau Lehmann gibt es seit über 40 Jahren. Wir haben Kollegen, die von Beginn an dabei sind. Die möchte ich so einsetzen, dass sie zufrieden und gesund das Rentenalter erreichen. Das gelingt nur, wenn ich sie altersgerecht einsetze und ihre Stärken fördere. Das würde mich stolz machen.«

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Dynamo verlängert mit Broll & Löwe

Dresden. „Nummer 1“ der Schwarz-Gelben unterschreibt bis 30. Juni 2024 Die SG Dynamo Dresden hat den Vertrag mit Kevin Broll vorzeitig um zwei weitere Jahre verlängert. Der Torwart unterschrieb in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie sein neues Arbeitspapier, das Gültigkeit für die ersten beiden Ligen besitzt. Kevin Broll sagt: „Der Verein und die Stadt Dresden sind für mich schon eine Art ‚zweite Heimat‘ geworden. Wir haben hier eine super Truppe beisammen, ich fühle mich rundum wohl und bin davon überzeugt, dass wir auch in Zukunft mit dieser Mannschaft, dem leidenschaftlichen Umfeld und den besonderen Fans im Rücken unsere Ziele erreichen werden. Ich bin froh und glücklich, dass ich den Weg der Sportgemeinschaft weiterhin mitbestreiten und mitgestalten kann.“ Kevin Broll wechselte im Sommer 2019 von der SG Sonnenhof Großaspach nach „Elbflorenz“ und absolvierte seitdem 96 Pflichtspiele für Dynamo, in denen er 31-mal ohne Gegentreffer blieb. Mit 19 von 38 gegentorlosen Partien in der Drittliga-Saison 2020/2021 hatte der gebürtige Mannheimer einen wesentlichen Anteil am direkten Wiederaufstieg in die 2. Bundesliga. Der 1,85 Meter große Schlussmann gehört aktuell zudem zum Mannschaftsrat der SGD. 32 Jahre alter Außenverteidiger unterschreibt bis 30. Juni 2023 Die SG Dynamo Dresden hat den Vertrag mit Chris Löwe vorzeitig um ein weiteres Jahr  verlängert. Der Außenverteidiger unterzeichnete in der AOK PLUS Walter-Fritzsch-Akademie sein neues Arbeitspapier, das Gültigkeit für die 2. Bundesliga besitzt. Chris Löwe sagt: „Diese Saison mit dieser Mannschaft in dieser herausfordernden Liga macht mir als Fußballer unfassbar viel Freude. Ich bin mir sicher, dass wir gemeinsam den Klassenerhalt packen und unser Ziel erreichen werden. Daher habe ich mich aus voller Überzeugung entschieden, eine weitere Saison das Trikot der Sportgemeinschaft zu tragen. Auch möchte ich unbedingt auf dem Rasen erleben, wie das Rudolf-Harbig-Stadion wieder ausverkauft sein wird und wir gemeinsam mit unseren einmaligen Fans um den Sieg kämpfen. Es steht außer Frage, dass ich mich als gebürtiger Sachse auch im besonderen Maße mit Dynamo Dresden identifiziere.“ Chris Löwe wechselte im Sommer 2019 von Huddersfield Town aus England nach „Elbflorenz“ und absolvierte seitdem 54 Pflichtspiele für Dynamo, in denen ihm zwei Tore und fünf Vorlagen gelangen. In der Drittliga-Aufstiegssaison kam er aufgrund eines Außenbandrisses im Knie auf zwölf Einsätze – in der aktuellen Serie absolvierte der gebürtige Plauener 16 der 21 Pflichtpartien über die volle Distanz und trug dabei zweimal die Kapitänsbinde. (pm/SG Dynamo Dresden) Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.„Nummer 1“ der Schwarz-Gelben unterschreibt bis 30. Juni 2024 Die SG Dynamo Dresden hat den Vertrag mit Kevin Broll vorzeitig um zwei weitere Jahre…

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Eislöwen verteidigen Tabellenführung

Dresden. Die Dresdner Eislöwen haben ihr Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt in der DEL2 einen 4:1-Auswärtssieg gefeiert und damit die Tabellenführung behauptet. Maximilian Kolb, Tomas Andres, Johan Porsberger und Timo Walther erzielten die Dresdner Tore. Die Eislöwen legten einen guten Start in die Partie hin. Timo Walther prüfte Jake Hildebrand im Frankfurter Gehäuse nach nur wenigen Sekunden. Nach gut fünf Minuten hatten die Dresdner den Torschrei auf den Lippen. Walther wurde mustergültig von Vladislav Filin bedient, aber der Puck wollte nicht über die Linie. So erging es auch Philipp Kuhnekath, der nach einem gelupften Zuspiel von Tomas Andres Hildebrand prüfte. Es ging hin und her, auch die Löwen kamen zu ihren Chancen, die Janick Schwendener aber zu vereiteln wusste. Machtlos war er in der 18. Minute. Nach einem Bullygewinn zog Kevin Maginot ab und versenkte den Punkt zur hessischen Pausenführung. Im zweiten Durchgang blieb es ein Spiel auf Augenhöhe zwischen zwei aktuellen Spitzenteams der Liga. Johan Porsberger hatte nach einem Solo den Ausgleich auf der Kelle, scheiterte aber an Hildebrand. In der 24. Minute war es aber passiert. Maximilian Kolb zog trocken von der blauen Linie ab und traf zum 1:1. Nachdem die Eislöwen ihr erstes Überzahlspiel nicht nutzen konnten, war es kurz darauf Tomas Andres (34.), der aus Nahdistanz die Führung für die Eislöwen besorgte. Kurz vor Drittelende brannte es noch einmal vor dem Tor von Schwendener. Mit vereinten Kräften verhinderten die Dresdner den 2:2-Ausgleich. In Unterzahl ging das Team von Trainer Andreas Brockmann ins dritte Drittel. Das dauerte aber nicht lang, weil sich die Gastgeber innerhalb von kürzester Zeit selbst zwei Strafen einhandelten. Als die Eislöwen wieder komplett waren, schlugen sie in doppelter Überzahl zu. Johan Porsberger traf zum 3:1 (43.). Die Eislöwen kontrollierten die Partie mit dem Zwei-Tore-Vorsprung und wenn Frankfurt aufkam, war Schwendener im Verbund mit der Eislöwen-Defensive zur Stelle. Als die Hessen Hildebrand für einen sechsten Feldspieler vom Eis nahmen, besorgte Timo Walther mit einem Schuss ins leere Tor den 4:1-Endstand. Andreas Brockmann, Cheftrainer Dresdner Eislöwen: „Wir haben über 60 Minuten ein hervorragendes Spiel gemacht. Da war heute auch kein Glück dabei. Schon im ersten Drittel sind wir gut im Spiel und haben Chancen, bekommen dann aber nach einem Bully das Gegentor. Im zweiten Drittel drehen wir verdient das Spiel und lassen auch im dritten Drittel nicht mehr viel zu. Wir sind sehr froh über den Sieg.“ (pm/Dresdner Eislöwen) Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Die Dresdner Eislöwen haben ihr Auswärtsspiel bei den Löwen Frankfurt in der DEL2 einen 4:1-Auswärtssieg gefeiert und damit die Tabellenführung behauptet. Maximilian Kolb,…

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