Renate Kulick-Aldag

Cristalica - Glaspyramide beeindruckt durch Größe und Glanz

Döbern. Cristalica in Döbern - eine Welt aus Glas öffnete am Sonntag. Der Werksverkauf des Döberner Glaswerkes ist einen Blick wert.

Völlig unspektakulär erfolgte vor drei Jahren der erste Spatenstich, völlig unspektakulär begann im Oktober der Verkauf von Glasprodukten und doch: Die gläserne Pyramide von Döbern hat das Zeug zu einem spektakulären Wahrzeichen der Region zu werden.

Als der Cottbuser Unternehmer Lutz Stache das Döberner Glaswerk kaufte, lag bereits eine lange Geschichte, gekennzeichnet von Misserfolgen und Entlassungen,  hinter dem 1882 gegründeten Werk. Die Döberner hatten die Hoffnung schon fast aufgegeben, dass  hier noch einmal etwas wird. 

Lutz Stache fing ganz ohne Medienrummel an das Werk zu sanieren und neue Geschäftszweige zu entwickeln. Er setzt auf die Produktion von Glasnuggets, als Basis für die Weiterverarbeitung beispielsweise für Glaskünstler. Außerdem soll in Döbern weiterhin das traditionelle Bleikristall hergestellt werden und ein dritter Produktionszweig ist die Herstellung von individuellen Werbeartikeln aus Glas. 

Der Clou aber ist die 2.000 Quadratmeter große Glaspyramide, in der auf zwei Ebenen 4.000 verschiedene Glasartikel glänzend präsentiert werden.

 

Das Angebot ist breit und reicht vom kleinen gläsernen Mitbringsel für 78 Cent bis zum kostbaren Designerobjekt für über 1.000 Euro. Bustouristen sind die Zielgruppe von Cristalica und die sollen etwas erleben. Lutz Stache erschafft in Döbern eine eigene Welt mit viel Liebe zum Glas und mit Merkmalen der Region. Die Pyramide ist eine Referenz an Fürst Pückler. Rosen sollen im noch zu gestaltenden Außengelände an den Forster Rosengarten anknüpfen.

Doch auch die große, weite Welt ist in Döbern bald in Form eines "Inka"-Restaurants angesiedelt.

Im Bau befindlich sind noch eine Kinder-Spiel-Welt und eine Zukunfts-Welt mit von Künstlern gestalteten Stahlfiguren. 2014 soll alles fertig sein und dann hat Stache rund 25 Millionen Euro investiert.   

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Nick Huard bleibt ein Eislöwe

Dresden. Die Dresdner Eislöwen setzen auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Nick Huard. Der Kanadier verbuchte in der letzten Serie 65 Einsätze, erzielte dabei 37 Tore und gab 44 Assists. Huard war in der Saison 2017/2018 nach Dresden gewechselt, hatte in der letzten Spielzeit aber erst als Ersatz für den erkrankten Wade MacLeod ein Vertragsangebot erhalten. Der 28-Jährige kann auf eine erfolgreiche Nachwuchs- und College-Zeit in Woodstock und Guelph verweisen. Vor seinem Wechsel nach Dresden war er für das ECHL-Team Cincinnati Cyclones aktiv. Thomas Barth, Eislöwen-Sportgeschäftsführer: “Nick hat im Sommer von uns eine zweite Chance bekommen – und er hat sie eindrucksvoll und mit großer Hingabe genutzt. Nicht nur auf dem Eis ist er durch seine Tore und Assists eine wichtige Stütze für die Mannschaft. Auch seine offene und ehrliche Art tut dem Teamgefüge gut. Aus diesem Grund haben wir uns schon seit Längerem um eine Vertragsverlängerung bemüht und freuen uns sehr, dass wir mit Nick Einigkeit erzielen konnten.“ Nick Huard: “Ich freue mich sehr darauf, auch in der kommenden Spielzeit für die Dresdner Eislöwen zum Einsatz kommen zu dürfen. Ich bin sehr dankbar für die Möglichkeit, die mir der Verein im letzten Sommer gegeben hat. Ich konnte meine zweite Chance nutzen, wusste bereits, was mich in Europa erwartet. In der letzten Saison konnte ich dem Klub etwas zurückgeben.” Keinen Vertrag für die neue Spielzeit erhält Sebastian Stefaniszin. Die Dresdner Eislöwen bedanken sich herzlich für das Engagement und wünschen für die Zukunft alles Gute.Die Dresdner Eislöwen setzen auch in der kommenden Saison auf die Dienste von Nick Huard. Der Kanadier verbuchte in der letzten Serie 65 Einsätze, erzielte dabei 37 Tore und gab 44 Assists. Huard war in der Saison 2017/2018 nach Dresden gewechselt,…

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