Jost Schmidtchen

Sanierte Häuser an Mieter übergeben

Spremberg. Am vergangenen Donnerstag, den 13. September, wurden die sanierten Häuser des Bahnhofsvorplatzes 1 bis 12 offiziell von der SWG Spremberg an die Mieter übergeben.

Bei dem Festakt waren der Vorstand der SWG, Lothar Koernig, Dr. Wolfgang Schönfelder vom Verband Berlin-Brandenburgischer Wohnungsunternehmen e.V. (BBU), Sprembergs Bürgermeisterin Christine Herntier und Vertreter des Architektur- und Ingenieurbüros Brückner zugegen, auch die 64 Mieter waren eingeladen. Alle sind Genossenschaftsmitglieder, manche wohnen am Bahnhofsvorplatz schon länger als 50 Jahre.

Lothar Koernig bezeichnete den Bahnhofsvorplatz als „Tor zur Stadt“, der in seiner neuen Gestaltung das Stadtbild erheblich aufwertet und auf Besucher, die mit dem Zug anreisen, einen ersten freundlichen Eindruck macht. Der Vorstand dankte allen an dem Vorhaben Beteiligten für ihre Arbeit. 2,5 Mio Euro hat die SWG hier investiert, das entspricht 40.000 Euro pro Wohneinheit.

„Die Arbeiten zogen sich über mehr als 18 Jahre hin“, erfuhren wir von Sieglinde Gieschke, Leiter Technik bei der SWG. „1999 begannen wir die Dächer neu zu decken, 2006 folgte die Gestaltung der Außenanlagen und die Mauerwerksabdichtung in den Kellerbereichen, 2009 nahmen die Maler die Arbeiten an den Außenfassaden auf und 2015 konnte der Fernwärmeanschluss vorgenommen werden“. Alle baulichen Maßnahmen musste die SWG mit der Denkmalschutzbehörde abstimmen. Das hatte beispielsweise zur Folge, dass straßenseitig die vorhandenen Fenster durch Holzfenster auszutauschen waren. Verbessert wurden auch die energetischen Wohnverhältnisse. Wohnungsleerstand gibt es am Bahnhofsvorplatz 1 bis 12 nicht.

Dr. Schönfelder vom BBU bezeichnete die SWG als einen zuverlässigen Partner. Sie wird jetzt den Antrag stellen, den Bahnhofsvorplatz mit der Plakette „Gut gewohnt-fit für die Zukunft“ auszuzeichnen und diese Plakette dort auch anbringen. Lothar Koernig informierte über weitere Vorhaben der SWG, auch darüber, dass man die Sanierung der Loge in der Karl-Marx-Straße ins Auge gefasst habe. „Erste Betrachtungen zeigten jedoch, dass ohne staatliche Förderung das Projekt nicht umsetzbar sei“, so Koernig.

 

 

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