Elisa Thaute

KSL mit neuer Geschäftsführerin

Spremberg. Die südamerikanische Minera S.A. hält an ihrem Kupferbergbauprojekt in Spremberg fest und hat eine neue Geschäftsführerin berufen. Sie soll das Team der KSL Kupferschiefer Lausitz GmbH über die nächsten Etappen des Genehmigungsverfahrens führen.

Elke Groterhorst ist in der Finanzwelt zuhause, stellt seit 2010 beim Minera-Konzern vor allem Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen an und fungiert seit September 2012 als Geschäftsführerin der KSL. Das Team in Spremberg hat seinen Fokus nach den umfangreichen Erkundungsmaßnahmen jetzt auf das Genehmigungsverfahren für den Kupferbergbau gerichtet.  Das macht die Anwesenheit der Geschäftsführerin in  Spremberg nicht ständig notwendig. Die Planung  für das Raumordnungsverfahren wird vor Ort von der Umweltingenieurin   Sylke Dextor geleitet. Die wirtschaftlichen Themen bearbeitet Prokuristin Ramona Bagusat,  Ralph Braumann leitet den technischen Bereich und Dieter Freißler ist vorwiegend für das Thema Infrastruktur zuständig.Das Raumordnungsverfahren muss  prüfen, ob sich das Vorhaben, ein Bergwerk mit Tagesanlagen östlich von Spremberg zu errichten, mit den Zielen und Erfordernissen der Landes-und Regionalplanung in Einklang bringen lässt. Dazu wird unter  anderem  in Zusammenarbeit mit Firmen und Ämtern auf 70.000 ha in allen Jahreszeiten die Flora und Fauna erfasst. Die Einreichung aller Unterlagen bei der Gemeinsamen Landesplanung ist für Sommer 2014 geplant. Die Landesplanerische Beurteilung kann frühestens 2015 erfolgen. Weitere Vorbereitungsmaßnahmen sind das Prüfen der Tailings und der dafür in Frage kommenden Ablagerungsstandorte. Elke Groterhorst schätzt ein, dass das Raumordnungsverfahren etwa 2 Millionen Euro kosten wird. Der Bergwerksbau könnte frühestens 2017 beginnen und wird etwa fünf Jahre in Anspruch nehmen.    

Foto: kri

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