dda

Hilfe für die Helfenden

Spree-Neiße. Schutzbekleidung ist bei der Bekämpfung der Corona-Pandemie unerlässlich. Diese bereitet aber inzwischen Sorgen. Denn die Reserven für das medizinische und pflegerische Personal sind bald aufgebraucht.

Aber nicht nur das medizinische und pflegerische Personal brauchen vor allem ihn - den Mundschutz. Auch die Polizei, die Feuerwehr oder die Kassiererinnen an der Supermarktkasse sind auf ihn angewiesen. Daher nähen nun fleißige Helfer aus der Bevölkerung, wie Hobbynäherinnen und Näher, Vereine oder Menschen, deren Arbeit im Moment ruhen muss, Masken. Die selbst genähten Masken aus kochbarer Baumwolle bieten dabei einen vergleichbaren Schutz wie die handelsüblichen Einweg-Masken und sind wieder verwendbar.

Viele haben sich in Cottbus zusammengeschlossen

So konnten nun am Montag dem Cottbuser Carl-Thiem-Klinikum (CTK) eine große Anzahl von Mundschützen übergeben werden. Zuvor hatten sich schon, um einen möglichst großen Infektionsschutz für Patientinnen und Patienten sowie Personal leisten zu können, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des CTKs bereit erklärt, Mund- und Nasenschütze selbst zu nähen. Jetzt hat der Cottbuser »Vietnam-Verein« 700 selbstgenähte Masken vorbeigebracht. Und unter dem Dach »Cottbus hilft« haben sich verschiedene Cottbuser Initiativen und Gruppen zusammengeschlossen und ebenfalls bunte, kreative Masken genäht. Casandra Jess hat die ersten 80 vorbeigebracht. Auch das Unternehmen CottbusVerkehr hat dem Klinikum sechs Kartons mit Atemschutzmasken zur Verfügung gestellt.

Das Staatstheater Cottbus schließt sich der breiten Bewegung von Institutionen und Freiwilligen an, die dem Aufruf folgen, derzeit dringend benötigte Mund- und Nasenschutzmasken selbst anzufertigen. Intendant Dr. René Serge Mund betont, dass es dem Theater ein Bedürfnis ist, in dieser Ausnahmesituation auf diese Weise einen Beitrag leisten zu können. In der Kostümschneiderei wurde mit der Produktion begonnen. Die ersten Masken wurden bereits an die Cottbuser Feuerwehr und das DRK übergeben, von wo aus sie weiter verteilt werden.

Spremberger Freiwilligenagenturerhält Bedarfsanfragen

Ebenso ist in Spremberg für viele Hobbyschneiderinnen das Nähen von verschiedenen Modellen eines Mund-Nasen-Schutzes zur Aufgabe geworden. Da es bei der Freiwilligenagentur schon mehrere Bedarfsanfragen gibt, steht vor der Bürotür der Freiwilligenagentur im 1. Stock der Villa der Volkssolidarität in Spremberg, Georgenstraße 37, eine Sammelbox. Diese wird täglich geleert. Eine Nähanleitung ist per E-Mail oder auch in gedruckter Form auf Anfrage zu beziehen. Sie hängt auch direkt im Schaukasten am Haus zum Abfotografieren. Es sich hierbei nur um einen Modellvorschlag, der jedoch bereits in der Praxis der Feuerwehren angewendet wird. Anfragen an die Freiwilligenagentur können per Telefon: 03563/60 90 321 oder per E-Mail: freiwilligenagentur-spremberg@volkssolidaritaet.de gestellt werden.

In Forst ist dringende Unterstützung nötig

Auch in Forst sind die Nachlieferungen der Schutzausrüstungen für Pflegeheime, bei den Pflegediensten und der Lausitzklinik Forst GmbH nicht gesichert. Einige Bereiche haben nur noch für wenige Wochen Vorräte. Sind diese aufgebraucht, ist die Sicherheit der Patientinnen und Patienten sowie des Personals nicht mehr gegeben. Deshalb ist daher dringend Unterstützung nötig. Jeder kann mit dem Nähen von Schutzmasken einen großen Beitrag leisten. Eine Nähanleitung dafür ist im Internet unter www.forst-lausitz.de abrufbar. Die zentrale Sammelstelle für genähte Schutzmasken befindet sich im Rathaus der Stadt Forst, Lindenstraße 10-12.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Kader-News: Filin kehrt zu Eislöwen zurück

Dresden. Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore. Am Ende erreichten die Blau-Weißen das Halbfinale. Seine Ausbildung genoss der jetzt 25-Jährige bei den Eisbären Berlin. Durch die damalige Kooperation zwischen den beiden Clubs konnte Filin für die Sachsen auflaufen und in Dresden Spielpraxis sammeln. In den letzten Jahren spielte der Linksschütze sowohl für DEL- als auch DEL2-Clubs. Seit der Saison 2018/2019 stand Filin in Straubing unter Vertrag und erhielt in seinem ersten Jahr bei den Tigers auch eine Förderlizenz für den Deggendorfer SC. Nun kehrt „Vlad“ wieder in seine alte Wirkungsstätte zurück und wird für die Eislöwen auf Torejagd gehen. Marco Stichnoth, Sportlicher Berater Dresdner Eislöwen: „Wir freuen uns, dass Vladislav sich für uns entschieden hat. Er kennt Dresden und bringt sehr viel Geschwindigkeit in die ersten beiden Reihen. Die Mannschaft bekommt durch Ihn viel Qualität dazu.“ Vladislav Filin: „Wenn ich an meine Zeit in Dresden zurückdenke, habe ich nur gute Erinnerungen an die Fans, den Club und die Stadt. Die Eislöwen waren meine erste Wahl in der DEL2, denn ich habe mich nicht nur direkt wohlgefühlt, sondern ich weiß auch, dass wir als Team hier etwas erreichen können. Meine Freude wieder das Eislöwen-Trikot zu tragen, ist sehr groß. Außerdem kann ich es kaum erwarten, bald wieder auf das Eis zu gehen.“ (pm/Dresdner Eislöwen)Vladislav Filin wird in der neuen Saison wieder das Eislöwen-Trikot mit der Nummer 47 tragen. Der Stürmer stand bereits in der Saison 2015/2016 für Dresden auf dem Eis und sorgte, unter anderem im Viertelfinale gegen Bremerhaven, für wichtige Tore.…

weiterlesen