Seelauf-Startschuss bleibt aus

Senftenberg. Der Lauf- und Skiclub Großkoschen richtet alljährlich eine traditionsreiche Laufveranstaltung im Land Brandenburg aus. In diesem Jahr hätte am 19. Juni der 44. Lauf um den Senftenberger See statt gefunden. Nun kam die Absage. Mario Vales als Gesamtleiter des Seelaufes informiert: »Aufgrund der andauernden Coronavirus-Infektionsgefahr haben wir uns leider entschließen müssen, den diesjährigen Lauf um den Senftenberger See, nicht durchzuführen. Die Entscheidung ist es uns sehr schwer gefallen. Auch wenn die Inzidenzwerte derzeit rückläufig sind, wäre die Durchführung der Veranstaltung ohne Kontaktbeschränkungen nicht möglich. Die Umsetzung von notwendigen Hygienekonzepten verlangt einen wesentlich erhöhten Vorbereitungs- und Umsetzungsaufwand, welcher die Möglichkeiten unseres Vereins übersteigen. Auch möchten wir gern unseren Läufern einen Massenstart ermöglichen, Verpflegungsmöglichkeiten auf der Strecke und im Ziel bieten und die Sieger entsprechend ehren.« Dies wäre leider in diesem Jahr nicht möglich. So würden sie sich jetzt für die Durchführung des 45. Lauf um den Senftenberger See vorbereiten. Dieser ist laut Mario Vales für Samstag, den 18. Juni 2022, vorgesehen.Der Lauf- und Skiclub Großkoschen richtet alljährlich eine traditionsreiche Laufveranstaltung im Land Brandenburg aus. In diesem Jahr hätte am 19. Juni der 44. Lauf um den Senftenberger See statt gefunden. Nun kam die Absage. Mario Vales als…

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Helfen ist ihre Profession und ihr Lebensinhalt

Schwarzheide. Bürgermeister Christoph Schmidt und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Werner Mrose haben dieser Tage die Ehrenbürgerschaft der Stadt Schwarzheide an Brigitte Saffert verliehen. Bereits im April 2020 hatten die Stadtverordneten das mit einstimmigem Beschluss entschieden. Aufgrund der Pandemielage mussten mehrere Termine für eine Übergabe abgesagt werden. Brigitte Saffert wurde am 24. September 1939 in Wolfen bei Bitterfeld geboren. Die Diplom-Medizinerin war seit 1977 als Fachärztin für Allgemeinmedizin in Schwarzheide tätig. 1991 eröffnete sie ihre Praxis in der heutigen Anne-Frank-Straße. Neben ihrer Praxisarbeit war es für Brigitte Saffert selbstverständlich, ihre Patienten auch zu Hause zu betreuen. Diese fühlten sich aber nicht nur wegen ihrer fachlichen Kompetenz als Medizinerin bei Brigitte Saffert bestens aufgehoben. Viele von ihnen kamen auch, um ihre Hilfe in rechtlichen oder Behördenfragen in Anspruch zu nehmen. Gern übernahm die Fachärztin auch diese »kleine« Dienstleistung für ihre Patienten, denn ihr Beruf war ihr mehr, er war für sie eine Berufung. Nach über 40 Jahren hat sich die Medizinerin, 80-jährig, zur Ruhe gesetzt. Doch nicht, und auch das lag der Ärztin besonders am Herzen, ohne einen geeigneten Nachfolger für ihre Praxis zu finden. Neben ihrer beruflichen Arbeit widmete sich Brigitte Saffert viele Jahre auch zahlreichen sozialen Aufgaben. Besonders ans Herz gewachsen waren der Ärztin die kleinen Patienten aus Weißrussland. Für die Tschernobylkinder engagierte sie sich fast 30 Jahre. Neben kostenfreien Untersuchungen und ärztlichen Versorgungen sponserte sie auch Medikamente. Auf kommunalpolitischer Bühne arbeitete Brigitte Saffert als Stadtverordnete der ersten Stunde nach der politischen Wende. Ab dem Jahr 1990 übernahm Brigitte Saffert für zwei Wahlperioden das Amt der Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung Schwarzheide. In dieser Zeit gelang es ihr, die vielen richtungsweisenden Entscheidungen für die Grundsteine der Stadtentwicklung mit Sachkompetenz und Fingerspitzengefühl fraktionsübergreifend zum Wohle der Stadt Schwarzheide und ihrer Bürger voranzutreiben. Der Beliebtheitsgrad, die Wertschätzung und das Vertrauen in die beliebte Allgemeinmedizinerin in Schwarzheide zeigte sich auch sehr eindrucksvoll im Stimmverhalten der Schwarzheider bei den Kommunalwahlen. Aktive Christin mit Engagement Seit 1977 engagiert sie sich darüber hinaus in der evangelischen Kirchengemeinde Schwarzheide. Dort arbeitete sie auch im Vorstand des Gemeindekirchenrates aktiv mit. Als die Schwarzheider Lutherkirche kurz vor der Wende vor dem Abriss stand, engagierte sie sich als Vorsitzende des Gemeindekirchenrates gemeinsam mit dem Pfarrer Lutz Breitenbach und Bürgern für den Erhalt und die Rekonstruktion der Fachwerkkirche. Tatsächlich wurde das in den Jahren 1754/1755 errichtete Bauwerk bis 1996 umfassend saniert. Das persönliche Engagement der Christin um den Erhalt der Lutherkirche steht stellvertretend für viele Projekte, die Brigitte Saffert in und für Schwarzheide begleitet hat. Ihre Profession, zu helfen, ist ihr Lebensinhalt. Im Jahr 2010 wurde Brigitte Saffert bereits die Ehrenmedaille der Stadt Schwarzheide in Gold verliehen. In Würdigung der zahlreichen sozialen Projekte, ihrer Profession als Allgemeinmedizinerin, ihr richtungsweisendes Engagement auf kommunalpolitischer Ebene und nicht zuletzt ihrer menschlichen, lebensbejahenden und hilfsbereiten Art mit den Menschen umzugehen, hat die Stadt Schwarzheide Brigitte Saffert die höchste Würdigung, die die Stadt Schwarzheide erteilen kann – die Ehrenbürgerschaft – zuteilwerden lassen.Bürgermeister Christoph Schmidt und der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Werner Mrose haben dieser Tage die Ehrenbürgerschaft der Stadt Schwarzheide an Brigitte Saffert verliehen. Bereits im April 2020 hatten die Stadtverordneten das mit…

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Turmbekrönung wieder golden & ganz nah

Lübbenau/Spreewald. Die nächste Etappe auf dem Weg zur neu vergoldeten Turmbekrönung der Lübbenauer Nikolaikirche ist vollbracht. Nachdem sie, bestehend aus Kugel, Wetterfahne und Haltestange, am 10. März demontiert wurde, verbrachte sie einige Wochen in einer Fachwerkstatt im sächsischen Wilsdruff. »Das Restauratorenteam hat ganze Arbeit geleistet. Die Komponenten wurden gereinigt, grundiert und neu vergoldet, die Turmbekrönung in filigraner Feinarbeit wieder auf Hochglanz gebracht. Das Ergebnis ist beeindruckend und imposant. Sie strahlt!«, sagt Rochus Graf zu Lynar. Bevor die Turmbekrönung bald wieder golden über der Spreewaldstadt thronen wird, erstrahlt sie in der Nikolaikirche. »Bis zu ihrer endgültigen Montage haben Gemeindemitglieder und Besucher die Gelegenheit, die restaurierte Bekrönung aus nächster Nähe zu betrachten. Dazu möchten wir alle Interessierten gern einladen«, sagt Pfarrerin Ulrike Garve. Die Kirche ist täglich von 10 Uhr bis 18 Uhr geöffnet. Planmäßig werde die Turmbekrönung am 23. Juni in luftige Höhe gebracht und wieder neu vergoldet zu sehen sein. Möglich werde all dies durch eine Initiative der Grafen zu Lynar. Mit einer Jubiläumsaktion und dem Verkauf von auf 280 limitierte Jubiläumspakete konnte die Finanzierung der Restaurierung der mittlerweile stark verwitterten Bekrönung gesichert werden. Hintergrund der Aktion ist ein Doppeljubiläum in diesem Jahr. Vor 400 Jahren sind die Grafen zu Lynar in die Spreewaldstadt gekommen und erwarben die Standesherrschaft Lübbenau. Und vor 280 Jahren hat der damalige Standesherr Moritz Carl Graf zu Lynar die neue barocke Nikolaikirche errichten lassen. Jubiläum Unter www.400jahre.schloss-luebbenau.de gibt es weitere Infos zur Aktion sowie Einblicke in die Geschichte der Grafen zu Lynar in Lübbenau.Die nächste Etappe auf dem Weg zur neu vergoldeten Turmbekrönung der Lübbenauer Nikolaikirche ist vollbracht. Nachdem sie, bestehend aus Kugel, Wetterfahne und Haltestange, am 10. März demontiert wurde, verbrachte sie einige Wochen in einer…

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Digimobil lädt zum Videochat

Südbrandenburg. Ende 2021 wird die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) ein zweites Digimobil auf Brandenburgs Marktplätze schicken und Verbraucherberatung per Videochat im ländlichen Raum anbieten. Dafür können sich jetzt Kommunen im Süden Brandenburgs und der Lausitz ab 7 000 Einwohner als Standort bewerben. Das Ministerium für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz (MSGIV) fördert das Vorhaben in diesem Jahr mit 180 000 Euro und stellt 25 000 Euro für Sachkosten zur Verfügung. Interessenbekundung bis 30. Juli 2021 Interessierte Orte mit mindestens 7 000 Einwohnern aus dem Brandenburger Süden können sich bis zum 30. Juli als Standort für das neue Digimobil bewerben. »Wer seinen Bürgern demnächst ein- bis zweimal monatlich Verbraucherberatung im Digimobil anbieten möchte, kann sich jetzt bei uns melden,« so Christian A. Rumpke, Chef der Verbraucherzentrale Brandenburg. Einzige Voraussetzung ist die kostenfreie Bereitstellung eines zentralen Standortes beispielsweise auf dem Markt oder vor dem Rathaus. In dem auffällig gestalteten Fahrzeug können sich Ratsuchende mit modernster Technik per Videochat mit einer oder einem der Verbraucherberatern verbinden lassen. Im Digimobil können Interessierte das breite Beratungsspektrum der Verbraucherzentrale von Verträgen & Reklamation, Digitalem & Telekommunikation, Finanz- & Versicherungsrecht, Reise & Freizeit, Lebensmittel & Ernährung, Energie, Bauen & Wohnen bis zu deutsch-polnischen Verbraucherfragen in Anspruch nehmen. Über Fortschritte und Neuigkeiten zum Digimobil informiert die Verbraucherzentrale fortlaufend unter: www.verbraucherzentrale-brandenburg.de/digimobil. Auch Einzelheiten zum Interessenbekundungsverfahren können dort nachgelesen werden.Ende 2021 wird die Verbraucherzentrale Brandenburg (VZB) ein zweites Digimobil auf Brandenburgs Marktplätze schicken und Verbraucherberatung per Videochat im ländlichen Raum anbieten. Dafür können sich jetzt Kommunen im Süden Brandenburgs und der…

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