Nutzung der Indoor-Sportanlagen in Lübbenau wieder möglich

Lübbenau/Spreewald. Das Land Brandenburg hat weitere Lockerungsmaßnahmen in Bezug auf die COVID19- Pandemie beschlossen. Demnach ist ab heute die Nutzung von Indoor-Sportanlagen unter Vorlage eines Hygienekonzeptes wieder möglich. Die Stadt Lübbenau/Spreewald ist als Eigentümer der Turnhallen, der Kegelbahn und des Kraftraumes für die Einhaltung der Vorgaben in den Gebäuden zuständig. Eine Nutzung der Anlagen unter den geforderten Voraussetzungen bedarf einer ausführlichen Vorbereitung der Sportvereine. Vereine beziehungsweise einzelne Abteilungen, die sich in der Lage sehen, die Maßnahmen vor, während und nach dem Training einzuhalten, können bei der Stadt Lübbenau/Spreewald ein Hygienekonzept einreichen und damit eine Nutzungsgenehmigung beantragen. Dieses sollte Ausführungen zu folgenden Punkten berücksichtigen: geordnete Ankunft und Betreten der Halle unter Gewährleistung des MindestabstandesUnterweisung der Trainer/innen und Sportler/innenFührung von Anwesenheitslisten zur Nachverfolgung von InfektionskettenNutzung Umkleiden und Duschen (Umsetzung Abstandsregelungen, Desinfizierung der genutzten Flächen)Nutzung der Sportgeräte (Hürden, Bälle, Stangen, und weitere) (Einhaltung des allgemeinen Tauschverbotes, Desinfizierung aller Sportgeräte nach der Nutzung (Organisation, Zuständigkeit)Organisation während des Trainings (Teilung der Gruppen, kontaktlose Erwärmungsmöglichkeiten,Training ohne Gruppenaktivitäten (Einzeltraining), zusätzliche Aufsicht zur Einhaltung des Mindestabstandes, regelmäßiges Hände waschen und desinfizieren,  Getränkeversorgung unter Einhaltung des Tauschverbotes)geordnetes Verlassen des Gebäudes und Abfahrt unter Gewährleistung des Mindestabstan-desOrganisation Hygienemaßnahmen (Desinfizieren von genutzten Flächen (Türklinken, WC-Anlagen) Folgende Vorgaben wurden von Seiten der Stadt Lübbenau/Spreewald für die Nutzung der Anlagenfestgelegt: - Die maximale Gruppengröße pro Trainingseinheit beträgt 20 Sportler/innen plus den Trainer in der Turnhalle Otto-Grotewohl-Straße15 Sportler/innen plus den Trainer in allen weiteren Turnhallen12 Sportler/innen plus den Trainer in der Kegelhalle5 Sportler/innen inkl. Trainer im Kraftraum am Gymnasium - Nutzung der Kegelhalle nur durch Sportvereine, keine Nutzung durch Privatpersonen- Zwischen den Trainingseinheiten wird jeweils eine halbe Stunde für die Lüftung des Gebäudeseingerichtet. Das Gelände ist nach dem Training zügig zu verlassen.- Nutzung der Gebäude nur mit einer Gruppe- Bei jeder Trainingseinheit ist eine Anwesenheitsliste zu führen. Diese ist mindestens vierWochen aufzubewahren. Aufgrund dieser Vorgaben ist eine Beibehaltung der aktuellen Trainingszeiten nicht möglich. Mit derGenehmigung der Stadt erhalten die Vereine die neuen vorrübergehenden Nutzungszeiten. Solltendiese bereits für die Planung benötigt werden, können die Zeiten gern im Vorfeld bei Frau Natuschunter Telefon 03542 85-312 oder per E-Mail an sport@luebbenau-spreewald.de erfragt werden.Das Land Brandenburg hat weitere Lockerungsmaßnahmen in Bezug auf die COVID19- Pandemie beschlossen. Demnach ist ab heute die Nutzung von Indoor-Sportanlagen unter Vorlage eines Hygienekonzeptes wieder möglich. Die Stadt Lübbenau/Spreewald ist als…

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Freiluftausstellung montiert

Lübbenau/Spreewald. Anlässlich der Jubiläen 30 Jahre politische Wende in 2019 und 30 Jahre Wiedervereinigung in 2020 macht die jetzt montierte Freiluftausstellung »30 Orte ? 30 Bilder« an Beispielen sichtbar, wie sich Lübbenau mit seinen Ortsteilen verändert hat. Bereits zuvor war eine Auswahl der Tafeln im Rahmen der Ausstellung »Heute ist morgen schon gestern« im Rathaus ausgestellt. Nun sind die insgesamt 30 Laminat-Tafeln beispielsweise in der Altstadt vor dem Spreewald-Museum, dem Rathaus oder dem Marstall aufgestellt beziehungsweise angebracht worden. In der Neustadt unter anderem vor den Geschäftssitzen der Wohnungsunternehmen WIS und GWG oder vor dem Medizinischen Zentrum. In Beuchow vor dem Schloss, in Boblitz dort, wo die neue Kita »Storchennest« einschließlich eines Dorfgemeinschaftszentrums entstehen wird. Auf den Tafeln ist nachzulesen, dass beispielsweise im heutigen Rathaus früher die Spreewald-Lichtspiele untergebracht waren. Wer die Tafeln abfährt oder -geht, erfährt außerdem: Der Geschäftssitz der GWG war früher die Luna-Kaufhalle, das Einkaufszentrum Kolosseum die Tanzgaststätte »Glückauf« und die Lübbenauer Fenster genannte Betonfläche mit Riesenregal-Graffiti Teil der POS III Gerhart-Eisler. Die Orte sind durchnummeriert, um sich in der Stadt auf eine regelrechte Zeitreise begeben zu können. Neben Foto und Text ist auch immer der Stadtplan mit allen Standorten abgedruckt. Insgesamt sind es 30 Objekte beziehungsweise Standorte, weil seit der politischen Wende 30 Jahre vergangen sind. So lange währt die Entwicklung Lübbenaus im wieder vereinigten Deutschland – von einer Energiearbeiterstadt hin zu einer tourismus- und dienstleistungsorientierten Stadt. Die Ereignisse von 1989 waren der Auslöser dafür. Daran soll erinnert, das soll mit der Ausstellung gewürdigt werden. Bürgermeister Helmut Wenzel lädt alle Bürger und Gäste ein, den Tafeln zu folgen und sich auf eine spannende Zeitreise von der Vergangenheit bis in die Gegenwart zu begeben. In der aktuellen Zeit ist Bewegung an der frischen Luft erlaubt, warum also den Spaziergang oder die Radtour nicht gleich mit etwas Wissensvermittlung über die eigene Stadt verbinden.Anlässlich der Jubiläen 30 Jahre politische Wende in 2019 und 30 Jahre Wiedervereinigung in 2020 macht die jetzt montierte Freiluftausstellung »30 Orte ? 30 Bilder« an Beispielen sichtbar, wie sich Lübbenau mit seinen Ortsteilen verändert hat.…

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Ferien vor der Haustür

Lübbenau/Spreewald. Noch vor einem Jahr hätte niemand geglaubt, dass das Thema »Urlaub in der DDR« einen so aktuellen Themenbezug haben wird. Doch in Zeiten von Corona und weltweiten Reisebeschränkungen steht man fast vor denselben Problemen wie damals. Auslandsreisen scheinen in diesem Sommer für die meisten nur Träume zu bleiben. Stattdessen sind Ostsee, Mecklenburger Seenplatte oder die deutschen Mittelgebirge wieder begehrte Urlaubsziele. Das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hat sich entschlossen, das Thema noch einmal aufzugreifen und lädt in diesem Sommer zu einer besonderen Zeitreise ein. Die große Sonderausstellung »Urlaub in der DDR2 erzählt seit vergangener Woche Woche bis zum Frühjahr 2021 in Lübbenau von Reiseträumen und Ferienfreuden. Dabei geht sie der Frage nach, wie der Staat damals die Urlaubsplanung lenkte, von welchen Zielen man träumte oder welche Hürden es vor und während einer Reise zu bewältigen galt. Von Interflug, »MS Völkerfreundschaft«, TOUREX oder Jugendtourist bis zu FKK, Ferienlager und Neptunfest spannt die Ausstellung im Spreewald-Museum den Bogen von offiziellen Reiseplänen zu privaten Urlaubsmomenten und lädt die Besucher zum Erinnern und Diskutieren ein. Neben dem staatlich organisierten Urlaub spielen auch individuellere Reiseformen, wie das Camping, eine wichtige Rolle. Dem staatlich geförderten Anspruch auf Urlaub stand damals immer wieder die Realität der Mangelwirtschaft und enger Grenzen gegenüber. Weit über einhundert Exponate von Reisekatalogen, Souvenirs und originalen Speisekarten über das typische Faltboot bis zum Familienzelt lassen eine nur fast vergessene Urlaubswelt wieder lebendig werden.Noch vor einem Jahr hätte niemand geglaubt, dass das Thema »Urlaub in der DDR« einen so aktuellen Themenbezug haben wird. Doch in Zeiten von Corona und weltweiten Reisebeschränkungen steht man fast vor denselben Problemen wie damals. Auslandsreisen…

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