2G-Regel auch in Brandenburg

Südbrandenburg. Das Brandenburger Kabinett hat jetzt Eckpunkte für eine neue Corona-Verordnung erörtert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionslage sollen die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus ausgeweitet werden. Entscheidend ist der Schutz der verletzlichen Gruppen. In den Alten- und Pflegeheimen sind bereits tägliche Testungen angeordnet. Brandenburg unterstützt die Ausweitung der Testungen auch auf Geimpfte oder Genesene. Um den Präsenzunterricht zu sichern, sollen sich Schülerinnen und Schüler häufiger pro Woche testen. An Grundschulen wird zudem die Maskenpflicht wiedereingeführt. Die sogenannte 2G-Regel (Zutritt nur für Geimpfte, Genesene und Kinder unter 12) soll in vielen Bereichen wie Gastronomie, Beherbergung, Kultur, Diskotheken, Clubs und Festivals eingeführt werden. Über den Zeitpunkt der Einführung der 2G-Regel wird am Donnerstag entschieden. Im Öffentlichen Personennahverkehr sollen FFP2-Masken getragen werden. Die neue Corona-Verordnung soll morgen in einer Sondersitzung des Kabinetts beschlossen werden und ab Montag, den 15. November, für drei Wochen gelten. Die Eckpunkte der neuen Corona-Verordnung sind: Anordnung von 2G in folgenden Bereichen (Zeitpunkt der Einführung wird Donnerstag entschieden): Gastronomie BeherbergungReisebusreisen, Stadtrundfahrten, SchiffsausflügeKultur (insb. Theater, Konzert- und Opernhäuser, Kinos)SchwimmbäderDiskotheken, Clubs, Festivals Dies gilt auch für die jeweiligen Beschäftigten. Beibehaltung bzw. Anordnung von 3G in folgenden Bereichen: Körpernahe Dienstleistungen Sport und FitnesseinrichtungenInnen-Spielplätze Schulen Maskenpflicht in Schulen auch für die Jahrgangsstufen 1 bis 6. Aktuell müssen nur alle Schülerinnen und Schüler ab der Jahrgangsstufe 7 eine medizinische Maske im Unterricht tragen. Verpflichtend sollen Antigen Schnelltests dreimal pro Woche durchgeführt weren. Aktuell müssen sich  Schüler an zwei Tagen pro Woche testen. Als Nachweis ist weiterhin auch eine von der getesteten Person oder, sofern diese nicht volljährig ist, von einem Sorgeberechtigten unterzeichnete Bescheinigung über das negative Ergebnis eines ohne fachliche Aufsicht durchgeführten PoC-Antigen-Tests zur Eigenanwendung (Selbsttest) zulässig. Testpflicht am Arbeitsplatz für nicht-immunisierte Beschäftigte, die während ihrer Arbeit direkten Kontakt zu anderen Personen haben Wichtig: 3G-Regel am Arbeitsplatz soll aber erst in der Corona-Verordnung des Landes aufgenommen werden, wenn das nach geltendem Bundesrecht erlassen werden kann. Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens Es soll eine Personenobergrenze für den Besuch in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens von höchstens zwei Personen täglich eigeföhrt werden. Diese Personsnobergrenze gilt nicht für die Begleitung von schwer erkrankten Kindern, von Sterbenden und von Personen in akut lebensbedrohlichen Zuständen. Aktuell gibt es keine Personenobergrenze für Besuche in Krankenhäusern oder Pflegeeinrichtungen. Die Testungen auch für immunisierte Beschäftigte in Einrichtungen des Gesundheits- und Sozialwesens könnte eine Soll-Vorschrift werden. Die Testfrequenz ist zweimal pro Woche, ein Antigen-Schnelltest genügt. Auch eine Testung für immunisierte Besucher ist im Gespräch (Testfrequenz: vor jedem Besuch, Antigen-Schnelltest genügt)Das Brandenburger Kabinett hat jetzt Eckpunkte für eine neue Corona-Verordnung erörtert. Vor dem Hintergrund der aktuellen Infektionslage sollen die Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus ausgeweitet werden. Entscheidend ist der Schutz der…

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