Intrigen, Betrug und falsches Gold

Senftenberg. Es brodelt in der Alchemistenküche, wenn Madame Johanne Eleonore Sophie von Klettenberg zum Festungsrundgang in Senftenberg lädt. Als zweite Frau des angeblichen Goldmachers Johann Hektor von Klettenberg, der als Amtshauptmann sogar den sächsischen Kurfürsten August den Starken hinters Licht führte, kann sie vom Leben auf der Festung im 18. Jahrhundert berichten. Am Montag, 12. Juli 2021 schlüpft Monika Auer im Museum Schloss und Festung Senftenberg wieder in die Rolle der historischen Hausherrin. Die Erlebnisführung startet um 16 Uhr. Insgesamt wird es fünf Termine für das besondere Programm in diesem Sommer geben. Diese finden alle 14 Tage montags um 16 Uhr am 26. Juli, 09. und 23. August, sowie am 06. September 2021 statt. Teilnehmer können sich an der Museumskasse oder unter Telefon: 03573-870 2400 anmelden. Lebemann, Abenteuer und Glücksritter, Alchemist, Goldmacher und Scharlatan, Herzensbrecher und Hochstapler und natürlich Amtshauptmann in Senftenberg - Johan Hektor von Klettenberg war vieles und wer könnte besser von seinen Intrigen und Eskapaden berichten, als seine Gattin? Frau von Klettenberg nimmt ihre Gäste mit durch Kammern und Schlossgewölbe, berichtet dabei über die Stadt im 18. Jahrhundert und die Festung zu Zeiten August des Starken. Dem Kurfürsten hatte Klettenberg nämlich versprochen Gold zu machen. Im Labor des Alchemisten öffnet sich eine Welt zwischen Betrug, Magie und ernsthafter Wissenschaft. Frau von Klettenberg berichtet über die Machenschaften ihres Gatten und erzählt, wie er es zwar nicht schaffte, Gold herzustellen aber goldene Taler aus den Taschen armer Bauern und den Truhen reicher Adeliger zauberte. Es brodelt in der Alchemistenküche, wenn Madame Johanne Eleonore Sophie von Klettenberg zum Festungsrundgang in Senftenberg lädt. Als zweite Frau des angeblichen Goldmachers Johann Hektor von Klettenberg, der als Amtshauptmann sogar den sächsischen…

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Impfungen bleiben wichtigste Corona-Schutzmaßnahme

Südbrandenburg. Mit dem heutigen Start der Sommerferien wollen nun auch viele Brandenburgerinnen und Brandenburger endlich wieder auf Reisen gehen. In diesem Zusammenhang appelliert die Landesärztekammer Brandenburg aber an die Bürger, in den schönsten Wochen des Jahres auch am Urlaubsort auf die Einhaltung der Hygiene- und Abstandsregeln zu achten. „Die Tatsache, dass wir in Deutschland die Zahl der Corona-Neuinfektionen durch Impfungen und entsprechende Maßnahmen beherrschen konnten und zuletzt die Infektionsfälle sehr deutlich zurückgingen, darf nicht als Entwarnung missverstanden werden“, erklärt Dipl.-Med. Frank-Ullrich Schulz. Insofern gehöre 2021 unbedingt auch eine ausreichende Zahl an Schutzmasken in das Reisegepäck. „Für Menschen, die bereits eine Impfung bekommen haben, ist es zudem besonders wichtig, fristgerecht und möglichst noch vor dem Urlaub auch die Zweitimpfung vornehmen zu lassen“, so der Präsident der Landesärztekammer Brandenburg. Denn wenn diese nicht erfolge, bestehe kein ausreichender Schutz. Zum Stichtag 23. Juni 2021 hatten 50,3 Prozent der Brandenburgerinnen und Brandenburger mindestens eine Coronaimpfung erhalten. 30 Prozent waren vollständig geimpft und sind damit nach aktuellem Stand der Wissenschaft bestmöglich gegen Corona geschützt. Für die Ungeimpften gilt dies aber noch nicht. Daher ruft Dr. Steffen König auch diese Mitbürger dazu auf, das Impfangebot möglichst bald wahrzunehmen. Dies sei bei den niedergelassenen Ärztinnen und Ärzten, im Rahmen von Impfaktionen der Krankenhäuser sowie in den Impfzentren im Lande zurzeit gut möglich. „Impfungen sind und bleiben die Corona-Schutzmaßnahme Nummer 1“, erklärte der Vizepräsident der Landesärztekammer Brandenburg. „Sie helfen nach den aktuellen Studien nicht nur gegen die neue und besonders ansteckende Delta-Variante des Virus, sondern verhindern im Fall des möglicherweise dennoch eintretenden Infektionsfalles auch schwerwiegende Krankheitsverläufe.“Mit dem heutigen Start der Sommerferien wollen nun auch viele Brandenburgerinnen und Brandenburger endlich wieder auf Reisen gehen. In diesem Zusammenhang appelliert die Landesärztekammer Brandenburg aber an die Bürger, in den schönsten Wochen des…

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