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enercity bringt frischen Wind in die Lausitz

Klettwitz. Der Ausbau der onshore-Windkraft kommt in Deutschland kaum noch voran. Entgegen diesem Trend errichtet enercity inmitten des Braunkohlereviers der Lausitz im Brandenburgischen Klettwitz einen neuen Windpark.

Zehn neue Windkraftanlagen werten den Vorzeigestandort weiter auf, der mit über 50 Anlagen in den 90er Jahren einer der ersten große Onshore-Windparks in Europa war. Jetzt legten Bürgermeister Klaus Prietzel und Ivo Grünhagen, Geschäftsführer der enercity Erneuerbare GmbH, den Grundstein für das Projekt.

Weitere zehn Windkraftanlagen entstehen

Auf ehemaligem Braunkohleabraum entstehen mit Klettwitz 2.2 bis Februar 2020 weitere zehn Windkraftanlagen (Vestas Typ V117) mit einer Gesamtnennleistung von 33 MW und 141,5 Meter Nabenhöhe. Fünf davon werden bereits bis Ende 2019 in Betrieb genommen. Der enercity-Anlagenbestand umfasst derzeit Windpark Klettwitz 2.1 mit fünf Vestas V-112 Anlagen, zwei Vestas V-90 sowie sechs Vestas V-66. Die Bodenverhältnisse auf Braunkohlehalden erfordern besondere Expertise für die Schaffung tragfähiger Fundamente.

Strom für und 37 000 Haushalte

Die Stromproduktion in Höhe von ca. 40 Millionen kWh des bereits vorhandenen enercity-Windparks Klettwitz deckt bisher den Bedarf von 10.500 Haushalten. Nach Abschluss der Bauphase von Klettwitz 2.2 sind ab Februar 2020 insgesamt 53,5 MW Nennleistung in Betrieb. Prognostizierte 140 Millionen kWh pro Jahr reichen aus, um rund 37 000 Haushalte zu versorgen. Mit dem Projekt legt das enercity-Windportfolio um rund zehn Prozent zu.

Nachhaltige Zukunft

„Der Grundstein für das Projekt schafft eine nachhaltige Zukunft für den Standort Klettwitz. Der neue Windpark leistet einen wichtigen Beitrag zu den enercity-Zielen zum Ausbau der erneuerbaren Stromerzeugung“, sagt Ivo Grünhagen, Geschäftsführer der enercity Erneuerbare GmbH, eine 100-Prozent-Tochtergesellschaft der enercity AG. „Bereits heute zählt enercity zu den zehn größten Onshore-Windkraftbetreibern und zu den fünf größten Ökostromanbietern in Deutschland“.

Neue Perspektiven

Ohne die Wiedervereinigung Deutschlands wäre der Schipkauer Ortsteil Klettwitz vom Braunkohletagebau verschluckt worden. „Die Windenergienutzung hat unserer Gemeinde eine neue Perspektive gegeben und diese bringt uns Wertschöpfung, Arbeitsplätze und Gewerbesteuern“, betont Klaus Prietzel, Bürgermeister der Gemeinde Schipkau in Süd-Brandenburg. „Mit enercity haben wir einen verlässlichen Partner, der an einer nachhaltigen Zusammenarbeit interessiert ist.“

Kein einfacher Aufbau

Die Abraumhalden stellen wie auch Deponie- oder Tagebauflächen Extrembedingungen für Windkraftanlagen dar. „Windanlagen wie hier können aufgrund der Bodenbeschaffenheit nicht einfach aufgestellt werden. Die Sandböden können in Verbindung mit Grundwasser in Bewegung geraten“, erklärt Grünhagen. „Bis zu 90 Meter tief vorgetriebene Gestänge und Bodenverdichtungen sichern die Fundamente. Dieses Know how können wir in weitere stillgelegte Braunkohleflächen einbringen.“

Leistung wird sich verdreifachen

In den nächsten zehn Jahren wird enercity seine Windstromproduktion von derzeit 560 GWh auf bis zu 2.000 GWh ausbauen. Dies bedeutet, der aktuelle enercity-Windanlagenbestand mit rund 340 MW Leistung wird sich nahezu verdreifachen.

enercity – Treiber der digitalen Energiewelt von morgen

Die enercity-Gruppe mit Sitz in Hannover ist ein Anbieter von nachhaltigen und intelligenten Energielösungen mit mehr als 2.800 Mitarbeitern (Stand: 31.12.2018). Die Hauptgesellschaft enercity AG zählt mit einem Umsatz von rund 2,4 Milliarden Euro zu den größten kommunalen Energiedienstleistern Deutschlands. Das Unternehmen versorgt rund eine Millionen Kunden mit Strom, Erdgas, Wärme und Trinkwasser. Ein stark wachsendes Geschäftsfeld sind energienahe Services rund um Elektromobilität, Energieeffizienz, Digitalisierung, Telekommunikation und smarte Netzinfrastruktur.

Strategisches Ziel von enercity ist es, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern. Basis dafür sind wirtschaftlicher Erfolg, dauerhafte Innovationskraft, kontinuierlicher Ausbau erneuerbarer Energien in den Sektoren Strom, Wärme und Mobilität, wachsende Energieeffizienz und allen voran motivierte Mitarbeiter. Bis 2035 wird das Unternehmen die regenerative Strom- und Wärmeproduktion deutlich ausbauen. Schon heute erhalten Privat- und Gewerbekunden zu 100 Prozent Ökostrom.

(PM/enercity AG)

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Kommentar von Bernd
Tja - was ist schlimmer? Absenkung des Grundwasserspiegel oder dauerhafte Erkrankungen von Mensch und Tier? Keins von beiden.
Das schlimmste wäre, wenn der Profit nicht erzielt würde.
Geld drucken um jeden Preis - das wolle wir doch alle - oder?

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