Zwischen Paddelboot und Nähmaschine

Großräschen. Anneli Hollick ist neue Mitarbeiterin in der evangelischen Jugendbegegnungsstätte Schalom in Großräschen. Seit dem 1. Juni unterstützt die 23-Jährige die Leiterin Kathrin Kählke, berichtet Franziska Dorn aus dem Evangelischen Kirchenkreis Niederlausitz. Anneli Hollick hat Soziale Arbeit studiert. Bevor sie ihr Studium nach Hildesheim führte, konnte sie Erfahrungen in der evangelischen Jugendarbeit in Ruhland, Senftenberg und Spremberg machen. Zunächst wird Anneli Hollick in Großräschen ihr Anerkennungsjahr absolvieren. Schon jetzt könne sie sich aber vorstellen, länger zu bleiben. Zwischen Kathrin Kählke und ihr stimme die Chemie, und von den Kindern und Jugendlichen sei sie ebenso herzlich aufgenommen worden. Für Kathrin Kählke, langjährige Mitarbeiterin und eine echte Instanz für die Kinder, kommt die Hilfe wie gerufen. Seit Februar 2020 habe sie das Haus allein betreut. Trotz der Coronaeinschränkungen sei das eine große Herausforderung gewesen, erzählt sie. Voller Zuversicht blickt sie in die kommende Zeit mit ihrer neuen Kollegin. In den Ferien laden die beiden Frauen zu Badeausflügen, Paddel- und Fahrradtouren ein. Anneli Hollicks Steckenpferd ist das Nähen. Sie kann sich vorstellen, Interessierten den Umgang mit der Nähmaschine in einer Arbeitsgemeinschaft nahezubringen. Außerdem mag sie Sport. So soll es mit ihr in jedem Fall ein Sportprogramm geben. Die evangelische Jugendbegegnungsstätte Schalom ist ein Haus der offenen Kinder- und Jugendarbeit, geöffnet werktags zwischen 15 Uhr und 19 Uhr und am letzten Samstag im Monat von 16 Uhr bis 20 Uhr. Sie befindet sich in der Bahnhofstraße 12 in Großräschen.Anneli Hollick ist neue Mitarbeiterin in der evangelischen Jugendbegegnungsstätte Schalom in Großräschen. Seit dem 1. Juni unterstützt die 23-Jährige die Leiterin Kathrin Kählke, berichtet Franziska Dorn aus dem Evangelischen Kirchenkreis…

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Den Spreewald ins Haus geholt

Burg (Spreewald). Die neu gestaltete Touristinformation im Kurort Burg ist ein echter Hingucker geworden und wirklich einmalig. Die dunklen Möbel stechen besonders hervor. Mit dem in einer traditionellen japanischen Technik schwarz geflammten Holz wird eine Optik suggeriert, die zum Spreewald passt. Die spreewaldtypische Anmutung wird verstärkt durch die angedeuteten Reetdächer, die Kaminholzstapel in den Schranktüren und die wiederkehrenden, gekreuzten Schlangenköpfe. Eine tolle Idee sind die zur Flyerauslage umgewandelten Heuharken. Wie in eine traditionelle Hauswand eingebettet präsentiert sich ganz modern die digitale Technik in Form eines Touchpoints. Die Holzwerkstatt Haferland aus Finsterwalde hatte den Zuschlag in der Ausschreibung des Amtes Burg erhalten. Gesucht war eine kreative und spreewaldtypische Inneneinrichtung für die Touristinformation, die die Gäste schon vom ersten Augenblick an im Spreewald willkommen heißt. »Unsere kleinen Räume haben die Möglichkeiten begrenzt«, sagt Nicole Schlenger, Sachgebietsleiterin Tourismus. »Neben den spreewaldtypischen Gestaltungselementen war uns die Funktionalität wichtig, zum Beispiel viel Stauraum sowie Präsentationsflächen für Gedrucktes und regionale Produkte.« Also keine leichte Aufgabe, aber ein spannendes Projekt, das Firmenchef Ulrich Haferland sehr gern übernommen hat, von der Idee über den Entwurf in Form eines kleinen Modells bis hin zur Fertigung der Inneneinrichtung. Die Ideen entstünden oft aus dem Bauch heraus, erzählt Haferland. »Natürlich kenne ich den Spreewald. Aber für das Projekt bin ich doch noch ein bisschen herumgefahren, auch in Ecken, in die der Tourist eher nicht hinkommt.« So habe er weitere Anregungen gefunden wie die traditionellen Holzschober. »Jetzt freuen wir uns auf viele Gäste, die unsere tolle neue Touristinformation besuchen«, lädt Nicole Schlenger ein.Die neu gestaltete Touristinformation im Kurort Burg ist ein echter Hingucker geworden und wirklich einmalig. Die dunklen Möbel stechen besonders hervor. Mit dem in einer traditionellen japanischen Technik schwarz geflammten Holz wird eine Optik…

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