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Durch und um Kostebrau wandern

Kostebrau. Das Dorf Kostebrau bei Lauchhammer kann in diesem Jahr auf das 600-jährige Bestehen blicken. Im Rahmen des Jubiläums wurden drei Rundwanderwege aufgepeppt und jetzt eingeweiht.

Der Bergbauwanderweg, der Industriewanderweg sowie der Dorfwanderweg bieten einen Einblick in die Dorfgeschichte sowie besondere Sehenswürdigkeiten und Aussichtspunkte. »Das Besondere dabei ist, dass alle drei Wege Berührungspunkte haben und man so auch zwischen ihnen wechseln kann«, berichtet Kostebraus Ortsvorsteher Dr. Hubert Lerche.

Er weihte unter anderem mit Mitgliedern des Kostebrauer Wandervereins und Vertretern des Niederlausitzer Wandervereins Schwarzheide die drei Rundwanderwege ein und führte die Teilnehmer über den Bergbauwanderweg - durch viel Wald, einer hügeligen Landschaft und mit den Aussichtspunkten »Heinzelblick« und »Unser Fritz« sowie den Rastplätzen »Barbara« und »Liebeseiche«.

Der Bergbauwanderweg ist mit 4,1 Kilometern der längste der drei Wanderwege. »Alle drei Wege können am Glashütteplatz gestartet werden, doch es besteht natürlich auch immer die Möglichkeit, an anderen Stellen einzusteigen«, sagt Lerche und erinnert daran, dass die drei Wanderwege auf dem Wanderfreund Rüdiger Lehmann zurückgehen. Wie Lerche berichtet, sollen zeitnah die Wanderwege auch im Internet abrufbar sowie auf Flyern in der Region bekannt gemacht werden.

»Diese drei Rundwanderwege sind ein weiterer Baustein, um unseren Ort attraktiv zu gestalten und um ihn touristisch aufzuwerten«, erzählt Hubert Lerche und fügt an, dass für die Auffrischung der Wanderwege viele ehrenamtliche Arbeitsstunden geleistet wurden. Wegweiser und Infotafeln seien zudem durch Sponsoren unterstützt worden.

Das geplante Festwochenende zum 600-jährigen Dorfjubiläum in Kostebrau musste für dieses Jahr coronabedingt abgesagt und auf den 10. bis 12. Juni 2022 verschoben werden. Mit kleinen Höhepunkten wollen die Kostebrauer jedoch das Jubiläum in diesem Jahr wachhalten. Anfang Juni wurde so bereits ein »Pfad der Historie« auf dem ehemaligen Bahndamm im Unterdorf, zwischen Bahnhofsplatz und Goetheplatz, eingeweiht.

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Forst erhält Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«

Forst. Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek, die Plakette »Deutsch-sorbische/wendische Stadt«, die jede Stadt im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden erhält. Die Bürgermeisterin bedankte sich und versprach, dass diese Plakette einen würdigen Platz im Rathaus finden wird. Die Forster Stadtbibliothek erhielt zudem ein sorbisches/wendisches Medienpaket. Es beinhaltet sorbische/wendische Literatur, Informationen über die sorbische/wendische Geschichte und Kultur sowie Materialien zum Spracherwerb. Darunter zweisprachige Kinderliteratur, Spiele zur Sprachförderung, Sachliteratur zur Brauchtumspflege, Sprachkurse sowie biografische Romane. Initiiert worden ist das Projekt von der sorbischen wissenschaftlichen Gesellschaft Masica Serbska und dem Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg. Die Medien stehen künftig allen Kunden der Stadtbibliothek zum Ausleihen zur Verfügung, betonte die Leiterin der Einrichtung Doreen Sawall. Insgesamt erhalten 16 kommunale Bibliotheken im angestammten Siedlungsgebiet der Sorben/Wenden diese Medienpakete. Hinweis: Aufgrund technischer Probleme können gegenwärtig leider keine Fotos angezeigt werden. Wir bitten um Verständnis.Am vergangenen Mittwoch überreichte der Referent des Landesbeauftragten für Angelegenheiten der Sorben/Wenden im Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg, Meto Nowak, an die Forster Bürgermeisterin, Simone Taubenek,…

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