pm/mlh

Bombenentschärfung verschoben

Die Krisenstäbe der Stadt Schwarzheide und der BASF Schwarzheide GmbH haben in Abstimmung mit dem Kampfmittelräumdienst des Landes Brandenburg entschieden, dass die für den 10. Oktober geplante Entschärfung der amerikanischen Fliegerbombe auf Sonntag, 25. Oktober, verschoben ist. Das berichtet Ute Kolanowski aus der Stadtverwaltung Schwarzheide.

Am 8. Oktober, 9.30 Uhr, wurde auf dem Werksgelände der BASF Schwarzheide GmbH bei Bauarbeiten eine amerikanische Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die 250 Kilogramm schwere Bombe befinde sich auf dem Werksgelände der BASF Schwarzheide GmbH und sei bezündert - das heißt, die Bombe ist mit einem Kopf- und einem Heckzünder ausgestattet. Der Kampfmittelbeseitigungsdienst habe eine Lageeinschätzung vorgenommen. Es gehe keine Gefahr von der Bombe aus - die Lage sei unter Kontrolle. Der Fundort sei gesichert und weder zugänglich noch einsehbar. Der Terminaufschub von nunmehr 14 Tagen werde bei BASF genutzt, um eine bessere Betriebssicherheit für die Anlagen zu schaffen und gegenenfalls eine mögliche Evakuierung der Bevölkerung am 25. Oktober zu vermeiden.

Die Krisenstäbe der Stadt Schwarzheide und der BASF Schwarzheide GmbH werden in den nächsten Tagen in enger Abstimmung miteinander und mit dem Kampfmittelbeseitigungsdienst des Landes Brandenburg alle Vorbereitungen für eine Entschärfung der Bombe treffen.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Mund-Nase-Masken von der Näh-AG

Lübbenau/Spreewald. Im August 2020 begann das neue Schuljahr und während sich Schülerinnen und Schüler wieder mit Hausaufgaben quälen und Neues lernen, kämpfen hier und da auch Kinder ums Überleben. So auch Marlene, die neunjährige Tochter eines Kollegen von Schulsozialarbeiterin Nicole Lehmann der AWO Jugendarbeit Jugendsozialarbeit in Lübbenau. Ergriffen von dieser Nachricht, wollten auch die Schülerinnen ihrer Näh-AG der Ehm-Welk-Oberschule helfen, sind jedoch zu jung, um sich selbst bei der DKMS als Stammzellspender registrieren zu lassen. Jede Registrierung bei der DKMS ist für Spender kostenfrei, dennoch entstehen der DKMS je Registrierung von 35 Euro. So entstand die Idee eine Spendenaktion ins Leben zu rufen. Gemeinsam entwickelten die Jugendarbeiter ein Konzept, mit möglichst hohem Mehrwert. Da Mund-Nasenschutz-Masken derzeit an jeglicher Stelle benötigt werden und sich die Schülerinnen der Näh-AG so mit einbringen können, entstand die Idee, Masken zu nähen und gegen einen freiwilligen Obulus für eine Spende zugunsten von Marlene zu verteilen. Das Konzept wurde erweitert, um auch der Familie helfen zu können und so fanden sich schnell Partner, welche diese Aktion mit unterstützten. Die AWO Integrationskita »Wichtel« bot beispielsweise fertige Masken innerhalb der Elternversammlungen an. Das gesamte Team um Einrichtungsleiterin Cornelia Wipp leistete eine beeindruckende Arbeit. Anfang Oktober nahm die Näh-AG die Spenden entgegen. Nicole Lehmann bedankt sich im Namen ihrer Näh-Mädels auch an dieser Stelle noch einmal ausdrücklich bei allen Helfenden für jede kleine, aber auch die überaus großzügigen Spenden. Insgesamt konnten 160 Euro entgegengenommen werden. Darüber hinaus geht ein weiterer Dank an das Mitarbeiterteam und Schülerinnen und Schüler der Ehm-Welk-Oberschule sowie der Firma HW-BAU, welche sich ebenfalls finanziell in die Aktion einbrachte. Mund-Nasen-Masken mit den unterschiedlichsten Motiven werden weiterhin in der Näh-AG genäht. Bei Interesse reicht eine E-Mail an karolin.holz@awo-bb-sued.de. Wer sich bei der DKMS als Spender registrieren möchte, kann dies hier tun.Im August 2020 begann das neue Schuljahr und während sich Schülerinnen und Schüler wieder mit Hausaufgaben quälen und Neues lernen, kämpfen hier und da auch Kinder ums Überleben. So auch Marlene, die neunjährige Tochter eines Kollegen von…

weiterlesen