"Dieser Unfall war eine Frage der Zeit"

Dresden.  Szenario Anfang letzter Woche auf der St. Petersburger Straße, Richtung Hauptbahnhof, Höhe Rundkino: Eine Frau fährt auf dem Radweg, plötzlich öffnet sich an einem parkenden Auto die Fahrertür. Die 45-Jährige prallt dagegen, wird auf die Fahrbahn geschleudert und von einem Auto überrollt. Lebensbedrohlich verletzt liegt sie nun im Krankenhaus.  »Erst vor wenigen Wochen haben wir auf diesen Sicherheitsmangel auf diesem schmalen Abschnitt der Petersburger Straße hingewiesen«, sagt Nils Larsen, Vorstandsmitglied des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs Dresden (ADFC). »Öffnet sich eine Autotür, ist die Gefahr groß, dass man mit dem Rad mitten in den fließenden Verkehr gestoßen wird, da weder zu den parkenden Autos noch zum fließenden Verkehr ausreichend Abstand besteht.« Der ADFC schlägt vor, den Radverkehr durch eine breite physische Barriere vom Autoverkehr abzutrennen und im Bereich der jetzt als Parkplatz genutzten Fläche am Rand der Fahrbahn zu führen. Der jetzige Radweg könnte als Grünstreifen zusätzliche Sicherheit bringen. Dass damit Parkflächen wegfallen, sei nicht so tragisch. »Die Tiefgarage Wiener Platz hat 730 Parkplätze, von denen meist die Hälfte frei bleiben, ebenso in den Parkhäusern bei Wöhrl und Karstadt.« Der ADFC fordert vom Baubürgermeister nun schnellstens eine Umplanung des Straßenabschnitts. Szenario Anfang letzter Woche auf der St. Petersburger Straße, Richtung Hauptbahnhof, Höhe Rundkino: Eine Frau fährt auf dem Radweg, plötzlich öffnet sich an einem parkenden Auto die Fahrertür. Die 45-Jährige prallt dagegen, wird auf die Fahrbahn…

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Zimmis Einwurf – Und schon wieder eine neue Regel

Dresden. Es jährt sich zum 40. Mal. Das kuriose Führungstor der Dresdner Dynamos in der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister. Gegen Partizan Belgrad schlich sich klammheimlich in der 8. Minute des Rückspiels Dixie Dörner an den gegnerischen Torhüter Petar Borota von hinten heran. Der wollte gerade einen Abschlag ausführen und hatte sich den Ball noch einmal vor die eigenen Füße gelegt. Und schon hatte Dixie das Streitobjekt zum Lustobjekt gemacht, die Kugel wegstibitzt und ins leere Belgrader Tor geschoben. Schiedsrichter Valentin Lipatow aus der damaligen UdSSR zeigte sofort auf den Anstoßpunkt. Und was geschah am Sonnabend auf der Alm in Bielefeld? Genau dasselbe. Dario Dumic klaute dem Bielefelder Torhüter Ortega Moreno in der Nachspielzeit die Kuller und schob seelenruhig ein. Doch Referee Sven Jablonski aus Bremen entscheidet auf Freistoß für die Ostwestfalen. Erstaunlicherweise wurde genau diese Szene in den meisten Berichten und Rückblicken zum Spiel gar nicht gezeigt. Fanden die Kollegen nicht so wichtig. Obwohl es der Ausgleichstreffer innerhalb von fünf Minuten gewesen wäre für die in weinrot gestreift antretenden Schwarz-Gelben. Vor der Saison hatte Manuel Gräfe der Mannschaft in einer Regelkunde erklärt, dass der Torhüter inzwischen in Ruhe zu lassen ist. Das plauderte Lucas Röser aus. Wie sich die Zeiten doch in 40 Jahren geändert haben. Ihr Gert Zimmermann Die Video-Kolumne "Zimmis Grätsche" von und mit Gert Zimmermann gibt's >>HIER<<Es jährt sich zum 40. Mal. Das kuriose Führungstor der Dresdner Dynamos in der ersten Runde des Europapokals der Landesmeister. Gegen Partizan Belgrad schlich sich klammheimlich in der 8. Minute des Rückspiels Dixie Dörner an den gegnerischen…

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