Nutzungsverbot aller Sportplätze in Lübbenau

Das Land Brandenburg hat weitere Lockerungsmaßnahmen in Bezug auf die Corona-Pandemie beschlossen. Gemäß Paragraf 6 der neuen Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg (SARS-CoV-2-EindV) wurde festgelegt, dass Sportanlagen unter freiem Himmel für den kontaktfreien Sport- und Trainingsbetrieb im Breiten- und Freizeitsport unter Einhaltung der Vorgaben zu Abstands- und Hygieneregeln wieder genutzt werden können.

Die Stadt Lübbenau/Spreewald ist als Eigentümer der Sportplätze für die Einhaltung der Abstands- und Hygieneregelungen auf dem Gelände zuständig. Eine Nutzung der Anlagen unter den geforderten Voraussetzungen bedarf einer ausführlichen Vorbereitung der Sportvereine. Aus diesem Grund bleibt das allgemeine Nutzungsverbot aller Sportplätze der Stadt Lübbenau/Spreewald mit ihren Ortsteilen weiterhin bestehen. Hintergrund ist die Tatsache, dass die Stadt die Einhaltung der strengen Vorgaben nicht garantieren kann.

Jedoch können Vereine beziehungsweise einzelne Abteilungen, die sich in der Lage sehen, die Maßnahmen vor, während und nach dem Training einzuhalten, bei der Stadt Lübbenau/Spreewald ein Hygienekonzept einreichen und damit eine Nutzungsgenehmigung beantragen. Dieses sollte Ausführungen zu folgenden Punkten berücksichtigen:

  1. geordnete Ankunft und Betreten des Trainingsgeländes unter Gewährleistung des Mindestabstandes
  2. Festlegung und Markierung der Laufwege zum Trainingsgelände und zurück
  3. Unterweisung der Trainer und Spieler
  4. Führung von Anwesenheitslisten zur Nachverfolgung von Infektionsketten
  5. Nutzung der Sportgeräte (Hürden, Bälle, Stangen, und weitere)                                              
    a. Einhaltung des allgemeinen Tauschverbotes
    b. Desinfizierung aller Sportgeräte nach der Nutzung (Organisation, Zuständigkeit)
  6. Organisation während des Trainings
    a. Teilung der Gruppen
    b. kontaktlose Erwärmungsmöglichkeiten
    c. Training ohne Gruppenaktivitäten (Einzeltraining)
    d. zusätzliche Aufsicht zur Einhaltung des Mindestabstandes
    e. regelmäßiges Hände waschen und desinfizieren
    f. Getränkeversorgung unter Einhaltung des Tauschverbotes
  7. geordnetes Verlassen des Trainingsgeländes und Abfahrt unter Gewährleistung des Mindestabstandes
  8. Organisation Hygienemaßnahmen (Desinfizieren von genutzten Flächen z.B. Türklinken, WC-Anlagen)

Grundsätzlich ist anzumerken, dass die Vereine mindestens die Anforderungen, die an den
Schulbereich gestellt werden, erfüllen müssen, damit die Maßnahmen wirksam bleiben. Alle
Vereine/Abteilungen sollten abwägen, ob der Aufwand zur Erfüllung der Voraussetzungen, dem
Nutzen gleich zu setzen ist. Möglicherweise stehen auch andere Möglichkeiten zur Unterstützung
der Spieler zur Verfügung. Im Kinder- und Jugendbereich ist es vielleicht möglich, das Training als
„Homeoffice“ zu gestalten und den Spielern wöchentlich Trainingsaufgaben zu geben, die sie zu
Hause durchführen können.

Artikel kommentieren

Bisher gibt es noch keinen Kommentar zu diesem Artikel.

Aufruf zum Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz

Südbrandenburg. Der Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz« aus. Damit sollen im Rahmen des Sofortprogramms der Bunderegierung zur Stärkung der Braunkohleregionen die Kunst- und Kulturakteure in der Lausitz unterstützt und erste Zukunftsperspektiven entwickelt werden. Mit dem Förderprogramm »Ideenwettbewerb Kulturelle Heimat Lausitz« sollen in den Jahren 2020 bis 2021 Kulturprojekte und Kulturprojektideen gefördert werden, die auf eine mittel- und langfristige Strukturentwicklung der Lausitz-Kulturen gerichtet sind. Gefördert werden sollen daher insbesondere solche Vorhaben und Ideen, die landkreisübergreifend angelegt sind, die Vernetzung verbessern und die Sichtbarkeit der Lausitzer Kulturlandschaft befördern. Das Förderprogramm ist für alle Sparten und Themen der Kultur offen. Außerdem sind ausdrücklich auch spartenübergreifende und interdisziplinäre Projekte willkommen. Es können Anträge mit einem Förderbedarf von 2 000 bis maximal 150 000 Euro eingereicht werden. Der ausgefüllte und unterschriebene Antrag inklusive aller Anlagen ist bis zum 14. August 2020, 18 Uhr, per E-Mail an kontakt@kulturwettbewerb-lausitz.de zu senden. Zusätzlich sind die Unterlagen bis 14. August 2020 (Poststempel) an folgende Adresse zu senden: IBA-Studierhaus Lausitzer Seenland e.V., Kulturwettbewerb, Seestraße 84-86, 01983 GroßräschenDer Strukturwandel der Lausitz ist auch ein kultureller Wandel. In einem ersten Schritt schreibt deshalb das brandenburgische Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kultur (MWFK) einen Ideenwettbewerb unter dem Titel »Kulturelle Heimat Lausitz«…

weiterlesen